Zwangszuweisungen zur Förderschule

Zwangszuweisungen zur Förderschule sind auch in NRW noch möglich  Bildungsklick

An der Hamburger VHS haben ca 50 % der Teilnehmenden an Lese-, Schreibkursen eine Förderschule (für Lernbehinderte)  besucht. Viele haben nachträglich eine Lehre gemacht und sind berufstätig, trotz der Lese-, Schreibprobleme.
Die meisten fühlten sich in die Förderschule abgeschoben – die Eltern haben sich nicht gekümmert oder konnten es nicht. Viele fühlten sich unterfordert in der Förderschule.  Das Gefühl, eine „Doofen-Schule“ besucht zu haben, bleibt als Makel oft ein Leben lang.              AS

Schulabbrecher ohne Hauptschulabschluss

24.3.2011 NRW 5,5 Prozent der Schulabgänger waren ohne Hauptschulabschluss  Bildungsklick

„25.02.2011 Zwar ging die Zahl im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 6.600 Jugend­liche leicht zurück. Dennoch kann keine Entwarnung gegeben werden. Die Zahl von 58.400 Schul­abgängern ohne Hauptschulabschluss ist weiterhin Besorgnis erregend. Gemessen an der gleich­altrigen Wohnbevölkerung verlassen im Bundesdurchschnitt 7 Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss. Die Bertelsmann Stiftung stellt die aktuellen Daten für alle Bundesländer, Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland ab sofort auf ihrer Homepage zur Verfügung.

„Rund 80 Prozent der Schulabgänger ohne Schulabschluss kommen aus Förder- und Hauptschulen. Das hat eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Ber­telsmann Stiftung gezeigt. „Genau diese Schulen, auf die es ankommt, blenden wir aber aus. Ihre Schülerinnen und Schüler werden bei den nationalen Vergleichstests nicht oder unvollständig einbezogen, Bildungsstandards für die Hauptschule gar nicht erst überprüft…“  so Dr. Jörg Dräger, für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

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Daten siehe download rechts auf der Homepage der Bertelsmann Stiftung