lea. online Test

lea. online Test  zur Erkennung von Lese-, Schreibproblemen bei Erwachsenen –  zum Test   hier

Bundesweit dient gegenwärtig ein Diagnoseinstrument der Universität Bremen dazu, funktionalen Analphabetismus feststellen zu können. Um die Arbeit von Dozenten in der Alphabetisierung zu unterstützen, wurde bei der Tagung in Kreuth eine Online-Version dieser Standard-Diagnose freigeschaltet (www.otulea.uni-bremen.de). mehr lesen

Gibt es DIE richtige Methode für das Schreibenlernen?

  • Prof Martschinke hier    Die Frage ist schon falsch gestellt
  •  Sehr interessante Pressemitteilung vom Klett-Verlag bei bildungsklick  „Rechtschreibung: „Wir brauchen ­keinen Methodenstreit“     hier
Alle Jahre wieder taucht die Diskussion über die richtige Methode des Schreibenlernens auf. Von Rechtschreibkatastrophe ist die Rede. Prof. Dr. Cordula Löffler von der Pädagogischen Hochschule Weingarten ordnet die Entwicklung ein. Die Fragen stellte Stefan Lüke.“Sie sagt, dass es nicht die richtige Methode gibt und dass es nicht bewiesen ist, dass die Rechtschreibleistung schlechter geworden ist.  Sie hält nichts von einer pauschalen Verurteilung  der Methode Lesen durch Schreiben.„Viele halten die Methode „Lesen durch Schreiben“ für die Ursache mangelnder Rechtschreibfähigkeiten. Diese Methode lässt zu, dass Kinder anfangs in freien Schreibphasen nicht auf die Orthografie achten müssen, weil sie dadurch schneller Lesen und Schreiben lernen. Liegen diejenigen richtig, die dies kritisieren?
Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt Kinder, die sich beim Schreiben so mit der Schriftsprache auseinandersetzen, dass sie später auch richtig schreiben. Aber es gibt aber auch jene, die sich die Regeln der Schrift nicht auf diese Weise erarbeiten können und mehr strukturierende Übungen sowie das Arbeiten mit einem Grundwortschatz brauchen. Ich möchte jedoch mit einem Vorurteil aufräumen: Der Spracherfahrungsansatz ist mehr als schreiben, was einem in den Kopf kommt. Neben dem Schreiben gibt es gemeinsame Phasen, in denen sprachliche Strukturen reflektiert und wichtige Wörter geübt werden.Was empfehlen Sie, um Kinder einerseits ans Lesen und dann ans richtige Schreiben heranzuführen?
Es gibt die sogenannten vier Säulen zur Unterrichtsorganisation. Dazu zählen das „Freie Schreiben eigener Texte“, das „gemeinsame (Vor)Lesen von Kinderliteratur“, „die systematische Einführung von Schriftelementen und Leseverfahren“ sowie „der Aufbau und die Sicherung eines Grundwortschatzes“. Sie sollten sich bei jedem der beschriebenen Ansätze ergänzen.“

Link alpha-fundsachen zum Methodenstreit hier

Froschungsergebnisse bei grundschule.de hier

 

Buchkörper- Bücher Körper – Corpus Libris

FUNDSTÜCK von Lehrer-Online hier   
„Manche Bücher ziehen uns in ihren Bann und lassen uns in anderen Welten schwelgen. Warum nicht mal umgekehrt, das Buch in den Alltag einbringen? Emily Pullen kam auf die Idee, Buchcover mit den Personen, die das Buch in Händen halten, zu vervollständigen. …“

und zu den Bildern hier
Nehmen Sie einfach ein Buch und halten Sie es vor Ihren Körper.  Corpus Libris wurde von Emily Pullen an einem langweiligen Donnerstagabend bei Skylight Bücher in Los Angeles im Jahr 2008 erstellt  .

kanne

 

hier ein Beispiel von der Seite

Marion Döbert: Von Heineken bis KLM – effektive Bündnisse in Alphabetisierung und Grundbildung

Vortrag im Rahmen der LV-Fachtagung 2014 Alphabetisierung und Grundbildung, 01.02.2014 Unna  hier

der Vortag als pdf

…“ Funktionaler Analphabetismus hat brisante Schnittstellen zu allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern.

Sie betreffen ganz besonders die Bereiche

Ehe, Partnerschaft, Familie
Bildung und Weiterbildung
Arbeitswelt
Gesundheit/ Krankheit
Kriminalität/ innere Sicherheit
Gesellschaftliche Teilhabe
Kultur.

Deshalb sollten Akteure aus genau diesen Bereichen in einem Alpha-Bündnis oder Alpha-Netz vertreten sein. Wenn nicht, fehlen wichtige Knoten, und es fällt zu viel durch die Maschen.“ …

Funktionale Analphabeten können sich beruflich qualifizieren

Zeitschrift  Empirische Sonderpädagogik: 2013-3    hier

SCHWERPUNKTTHEMA: ALPHABETISIERUNG UND GRUNDBILDUNG
GASTHERAUSGEBER: MICHAEL GROSCHE UND JOACHIM SCHROEDER

Editorial
Michael Grosche & Joachim Schroeder
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Erwerbskarrieren und funktionaler Analphabetismus. Die Bedeutung von Literalität in Erwerbskarrieren von Teilnehmenden an Lese- und Schreibkursen
Marc Thielen
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Wortspezifische Lesetrainingseffekte bei gleichzeitig ausbleibendem Lerntransfer. Analyse eines computergestützten Lesetrainings bei Förderbedarf im Lernen
Michael Grosche, Anna-Maria Hintz & Andreas Hölz
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Evaluation eines neuen Trainingsprogramms zur Verbesserung der Lese- und Rechtschreibfähigkeiten funktionaler Analphabeten
Jascha Rüsseler, Melanie Boltzmann, Klaus Menkhaus & Annegret Aulbert-Siepelmeyer
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Stand und Perspektiven der empirischen Alphabetisierungsforschung: Diskussion der Beiträge des Themenhefts
Michael Grosche & Joachim Schroeder
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