Studenten können keine Rechtschreibung mehr

„Vorrausetzung“, „wiederrum“, „Kommulitionen“ – eine genervte Politik-Dozentin Hannah Bethke ( Politikwissenschaft  Universität Greifswald)  berichtet über den abenteuerlichen Umgang mit der deutschen Sprache in Seminararbeiten. Sie sieht die Schuld (ganz was Neues) bei deutschen Bildungssystem.

„Wird dieser Missstand laut artikuliert, sieht man sich zumeist sofort dem Vorwurf ausgesetzt, man sei zu streng und dürfe die armen Studenten (oder, um es gemäß der grassierenden Partizipienseuche zu formulieren, die politisch angeblich korrekt, sprachlogisch jedoch falsch ist: die „Studierenden“) nicht überfordern. Immer häufiger wird dies auch mit der Belehrung verbunden, dass es eine Krankheit gebe, die sich Legasthenie nennt. ..“

hier in der faz

dgls: Zur Diskussion um die Reichen-Methode

Im Netzbrief der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben schreibt Renate Valtin :

„Der Spiegel-Artikel „Rechtschreibkaterstrofe“ hat die Aufmerksamkeit auf Methoden des Lesen und Schreibenlernens im Anfangsunterricht gelenkt. Als Beitrag zu dieser Diskussion stellt die DGLS eine inzwischen vergriffenen Publikation zum Herunterladen auf die Netzseite, in der eine Podiumsdiskusion dokumentiert wird, an der Jürgen Reichen, Erika Brinkmann, Mechthild Dehn und Christa Röber-Siekmeyer, moderiert von Heiko Balhorn, teilgenommen haben. Auch die übrigen Beiträge sind interessant, so beispielsweise der offene Brief an Jürgen Reichen von Gerheid Scheerer-Neumann.“
Zum Download vom unten auf der Seite  Blauen Bändchen Nr. 13