Powerpoint und Prezi Präsentationen

Auch auf den Tagungen von Alphabetisierung/Grundbildung wird viel an die Wand geschmissen. Hier wird sich sehr kritisch damit auseinandergesetzt:

  • Bildungsforschung: Powerpoint-Präsentationen können das Lernen behindern   idw hier

Zuhörer lassen sich in Vorträgen mit digitalen Präsentationen oftmals durch die Folien ablenken, zeigen Untersuchungen des LMU-Bildungsforschers Christof Wecker. Interview hier

  • Warum Prezi genau so schrecklich ist wie Powerpoint

Heute benutzt man zur Unterstützung seiner Vorträge nicht mehr Powerpoint, sondern Prezi. Und damit fängt der seit 20 Jahren totgeglaubte Animationswahn wieder an. Die ‚Präsentationen‘ werden trotzdem kein bisschen besser.
Warum Prezi genau so schrecklich ist wie Powerpoint

  • Drei Tipps zum Umgang mit dem Beamer  hier

1. Beamer schwarz  schalten (mute)
2. Bild einfrieren (freeze)
3. Bildschirmlupe  (mit dem kleinen Programm ZoomIt)

 

Tipp 1: Leere Folien am Anfang und am Ende

Tipp 2: Schwarzschalten der Präsentation mit Tastenkürzel „b“

Tipp 3: Keine „Willkommen“-Folie, keine „Noch Fragen?“-Folie, keine „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“-Folie

Tipp 4: Wenig Design, wenig Meta-Elemente

Tipp 5: Schwarze Hintergründe für Bilder und Diagramme

Tipp 6: Sinnvolle Tastenkürzel verwenden

Tipp 7: Vermeiden Sie unbedingt das Wort „Präsentation“

  • Warum Lehrer den Begriff Präsentation nicht mehr verwenden sollte  hier bei Lehrerfreund
    „Der Begriff »Präsentation« bezeichnet eine Situation, die früher einmal »Vortrag« hieß. Im Zentrum einer »Präsentation« steht eine PowerPoint-Präsentation, der/die Vortragende wird zur unwichtigen Statistin. Gerade Lehrer/innen sollten ihre Denkweise umstellen: Was die Schüler/innen lernen sollen, sind »Vorträge« – und eben nicht »Präsentationen«.“

Förderschüler erzielen bessere Leistungen in Regelschulen

Dazu ist vielleicht interessant, dass ca. 50% der Teilnehmenden in den Lese- und Schreibkursen an der VHS-Hamburg ehemalige Förderschüler sind.

bildungsklick

Hier Zitate aus dem Artikel: Studie zu Inklusion Förderschüler in Regelschulen erzielen bessere Leistungen 

„Dies hat das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) festgestellt, die Forschungsstelle der Kultusminister. Die Autoren haben dazu bundesweite Leistungsvergleiche von Viertklässlern erneut ausgewertet. …

Für die IQB-Tests in Mathematik und Lesen wurden Kinder an regulären Schulen wie auch Förderschulen geprüft – und eben Schüler, die trotz eines festgestellten Sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) in einer inklusiven Klasse sitzen. Kinder mit der Diagnose zeigen oft massive Verhaltensauffälligkeiten, Sprachdefizite oder Lernprobleme.
Das Ergebnis der Analyse: Kinder mit einem SPF in Regelschulen haben einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihren Altersgenossen, die in Förderschulen verblieben sind – im Durchschnitt etwa ein halbes Schuljahr. Bei weiteren Tests, in denen Kinder Gesprächen zuhören und diese verstehen mussten, liegen die Inklusionsschüler mit ihren Leistungen gar ein ganzes Jahr vorne.
Unterschiede gibt es allerdings bei der Art des Förderbedarfs: Bei Lernbehinderten war der Vorsprung noch größer, bei Sprachbehinderten dagegen deutlich geringer….“