App: 1000 Antworten

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Es gibt Kategorien und Stichworte. Die Beiträge kann man sich auch vorlesen lassen und  man kann  Fragen, die nicht beantwortet werden, an den Sender schicken. (AS)

Genuneit: Analphabeten im Ersten Weltkrieg

Jürgen Genuneit

Buchstaben bringen den Tod – Analphabeten im Ersten Weltkrieg

Am 1. August vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Es war der erste industriell geführte Krieg mit einer Fülle technischer Neuerungen in der Tötungsmaschinerie. Analphabeten waren weder in der Lage, diese zu bedienen noch sich vor ihr zu schützen. Dennoch mussten viele Hunderttausende von ihnen an diesem Krieg teilnehmen – als Kanonenfutter, ohne zu wissen warum und wofür. …  Buchstaben bringen den Tod

Genuneit: Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Lesen und Schreiben

Weder Jim Knopf noch die Wilde 13 können richtig lesen.

Jim Knopf ist nie zur Schule gegangen und will auch später nicht lesen
lernen, da er fälschlich glaubt, man müsse als Lokomotivführer nicht
lesen können. Erst als er LiSi heiratet und Prinz wird, will er lesen
lernen. LiSi hat bereits als Baby lesen gelernt und macht sich
zeitweise über Jim Knopfs Analphabetismus lustig.
Auch die Wilde 13 kann nicht lesen (und auch nicht richtig
zählen). Jeder kennt nur einen Buchstaben und das macht
das Schreiben schwierig, wenn nicht unmöglich.
Es lohnt sich, die beiden Bände von Jim Knopf
unter diesem Gesichtspunkt noch einmal (zumindest quer) zu lesen.
Zum Lesen- und Schreibenlernen in der Kinderliteratur bieten
Annerose und Jürgen Genuneit  zwei Vorträge an:
www.alpha-genuneit.de

  •  Heidi und Peter auf dem Weg zur Schrift,  Lesen- und Schreibenlernen
    in Johanna Spyris Heidi-Romanen
  • Pippi Langstrumpf – Eine glückliche Analphabetin?
Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Lesen und Schreiben von Jürgen Genuneit
gekürzter Vortrag (S.85)  in DGLS  Lesen ist Verstehen – Schriften auf dem Weg zu Kindern. Das Buch gibt es als Download hier
  • Asterix und Kleopatra“ Hieroglyphen sind zwar Bilder, aber damit kann man auch Probleme bekommen
Siehe auch  Bücher von und mit Analphabeten, bzw Menschen mit Lese- und Schreibproblemen   hier

Lesen online: Leseförderprogramm AMIRA

LiD  Amira   Kostenfreies Internetprogramm für Kinder mit Förderbedarf  ganzer  Artikel  hier
Das Leseförderprogramm AMIRA präsentiert unter www.amira-pisakids.de Geschichten für Erstleserinnen und Erstleser als virtuelle Büchlein in fünf Sprachen – Deutsch, Türkisch, Russisch, Italienisch und Arabisch. Zielgruppe des kostenlosen Angebotes sind Kinder mit besonderem Förderbedarf, insbesondere Kinder, die Deutsch als zweite Sprache lernen. Sie können sich die Geschichten anhören oder selbst lesen. Zu jeder Geschichte gibt es Spiele, die zum genauen Lesen motivieren sollen, z.B. das Artikelspiel, das Quiz, die Suchbilder, das Geräusche-Memo und die Bingopläne. AMIRA wurde im Rahmen des Entwicklungsprogramms für sichere und qualitätsvolle Internetseiten „Ein Netz für Kinder“ vom Staatsminister für Kultur und Medien gefördert. Elisabeth Simon-Pätzold, die Autorin von AMIRA, beschreibt im folgenden Beitrag, Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten des Programms.  …. „