Nachteilsausgleich für behinderte Auszubildende

Handbuch für die Ausbildungs- und Prüfungspraxis, Hrg: Vollmer, Kirsten; Frohnenberg, Claudia, W.Bertelsmann Verlag, 2014, Preis: 29,90  €
Nachteilsausgleich u.a. für Lernbehinderungen, psychische Behinderungen, Lese-, Rechtschreibstörung (Legasthenie)  hier   Inhalt hier

Behinderte Menschen haben laut Gesetz ein Recht auf Nachteilsausgleich in Ausbildung und Prüfung. Das Handbuch bietet eine Fülle von Informationen zu Behinderungsarten und geeigneten Formen des Nachteilsausgleichs. Fallbeispiele zeigen konkrete Lösungsmöglichkeiten und helfen so bei der praktischen Umsetzung des gesetzlichen Gebots. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf psychischen Behinderungen und Beeinträchtigungen.

Focus online, 10.10.2014  Azubis mit Legasthenie können Nachteilsausgleich beantragen  hier

Berufliches Umfeld funktionaler Analphabeten – SAPfA-Studie

„Sensibilisierung von Arbeitnehmern für das Problem des funktionalen Analphabetismus in Unternehmen“  (SAPFA) Projekt der    Stiftung Lesen,

Berufliches Umfeld funktionaler Analphabeten hier  ppp ,  Studie kurz   hier,

Alphabetisierung und Grundbildung am Arbeitsplatz,Sichtweisen im beruflichen Umfeld und ihre Potenziale  hier

Erste Ergebnisse der SAPFA-Studie der Stiftung Lesen, Sensibilisierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen für das Problem des funktionalen Analphabetismus in Unternehmen . Ziel der Studie ist es Bedingungen für und Grundlagen zur Entwicklung von Maßnahmen zu identifizieren, mit denen im Betrieb positive Bedingungen und motivierende Voraussetzungen für das Lesen- und Schreibenlernen geschaffen werden können.

Untersuchte Branchen: Fertigungs-, Bau- und Lagerarbeiter, Hilfs- und Reinigungspersonal im Gastgewerbe, Personen im Transportbereich sowie Servicemitarbeiter in Gastronomie und Verkauf

„Die SAPfA-Studie sondiert primär das Klima in Betrieben, das dort zum Problem des funktionalen Analphabetismus und gegenüber den Betroffenen herrscht. Dazu wurden Erfahrungen, Einschätzungen, Sichtweisen, konkrete Meinungen und die Zustimmung zu Handlungsoptionen erhoben. Die Basis der Untersuchung bildet eine qualitative Sondierung durch Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen mit Einzelpersonen und darauf aufbauend eine standardisierte, für die Branchen repräsentative Erhebung unter 545 Arbeitgebern und 1.618 Arbeitnehmern, dem eigentlichen kollegialen Umfeld……

(Ergebnisse:)
34 % der Arbeitnehmer  (kennen) einen oder mehrere Betroffene im Betrieb, weitere 30 % sind sich nicht sicher, so dass man vermutlich von einer noch höheren Zahl ausgehen kann. Von den Arbeitgebern sagen 42 Prozent, dass sie mindestens eine Person beschäftigen, die nicht richtig lesen und schreiben kann. Mehr als jeder Dritte, der eine solche Person kennt, weiß es, weil der Betroffene es selbst erzählt hat.