Stirbt die Schrift?

Gedanken zur Vergangenheit und Zukunft des Lesens und Schreibens:
fururezone.at  : „Die digitale Technologie scheint es Analphabeten zu ermöglichen, die Alphabetisierung einfach zu überspringen. Statt mit dem Speer gehen sie jetzt mit dem Mauspfeil auf die Jagd. Fürs erste jedenfalls wird geschrieben, getextet, kurzbenachrichtigt und …“

 

Mitwisserstudie Resümee

Resümee:wir fassen hier noch einmal drei zentrale Ergebnisse zusammen, die mögliche Vorannahmen revidieren:
1. Das Thema Literalitätsprobleme ist weniger tabuisiert als angenommen
2. Betroffene sind nicht durchgängig abhängig von Hilfe und Unterstützung
3. Die Unterstützung hat verschiedene Ausprägungen

UFS-News 2015-12

hier alle Ergebnisse der Umfeldstudie

 

Rechtschreibwortschatz für Erwachsene

Vom Institut für deutsche Sprache in Mannheim (IDS) wurde ein annotierter Rechtschreibwortschatz mit 2150 Wörtern erstellt. Auszug aus dem Verlagstext:

„Lehrende finden in diesem Band gezielt reichlich Material zum Üben im Unterrichtskontext und können bei Bedarf auch neues Übungsmaterial erstellen; sie sollen aber auch zusätzlich vermitteln, dass sie selbst als Experten von Fall zu Fall in Wörterlisten nachschlagen müssen. Für den Lerner soll der Rechtschreibwortschatz dazu beitragen, die Eigeninitiative zu fördern und zu selbständigem praktischen Üben ermutigen.“

Das Buch steht unter CC-Lizenz, also kostenlos zur Verfügung. Sie können es direkt beim Verlag herunterladen. (Auf ‚Open Acces‘ klicken.)

Basisbildung wirkt anders

Erwachsenenbildung. at Studie vom österreichischen Bundesministerium für Bildung und Frauen beauftragt und aus EU-Mitteln im Rahmen von Erasmus+ gefördert
Eine jetzt erschienene Übersicht internationaler Forschungen zeigt die atypische Wirkung der Basisbildung auf. Sie wirkt länger und breiter, als oft vermutet.

Fazit: Auf europäischer Ebene wird die Basisbildung überfordert, wenn man noch stärkere ökonomische Effekte von ihr verlangt“ meint Autorin Birgit Aschemann. „Aber sie würde in ihrem Potenzial auch unterfordert, würde man alle Angebote einsparen, die – unter Anführungszeichen – nur soziale Effekte haben“.

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