ZEIT 42 Recht­schreib­blo­cka­de

„Wie ler­nen Schü­ler kor­rekt schrei­ben? Dar­über wird viel ge­strit­ten, oft mit Wut und we­nig Ah­nung. Zeit für ein paar Fak­ten.“ Zeit 42,    ZEIT online

„Wenn in Deutschland über Rechtschreibung diskutiert wird, geht es meist um die Arbeit von Erika Brinkmann und Hans Brügelmann, der neben ihr am Tisch sitzt. Vor fast 35 Jahren hat Brügelmann, ebenfalls emeritierter Professor für Grundschuldidaktik, ein Buch mit dem Titel Kinder auf dem Weg zur Schrift geschrieben. Es gilt als das Werk, das Deutschlands umstrittenster Unterrichtsmethode zum Durchbruch verhalf: dem Schreiben nach Gehör.“

Ursache für Legasthenie könnte in den Augen liegen

übernommen von Deutschlandfunk: „Die Gründe für Legasthenie sind noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler der Universität Rennes in Frankreich haben als eine mögliche Ursache die lichtverarbeitenden Zellen im Auge ausgemacht. In einem Fachmagazin schreiben sie, dass die Zellen bei Legasthenikern symmetrisch angeordnet sind. Das könne zu gespiegelten Bildern im Gehirn führen, die das Lesen behindern. Bei Menschen ohne die Lese-Rechtschreib-Störung sind die Lichtzellen dagegen asymmetrisch angeordnet. Dadurch werden die gespiegelten Bilder gelöscht. …“
siehe auch Augsburger Allgemeine

Nobelpreis trotz Legasthenie

Nobelpreisträger Jacques Dubochet hatte immer Mühe mit der Sprache. Logopädin Bérénice Wisard ist dennoch nicht überrascht, dass er höchste akademische Ehren erhielt.
Nobelpreise bekommen doch nur die klügsten Köpfe der Welt und nicht solche, die sich einst durch die Schule haben kämpfen müssen. Aber offenbar ist eine ausgeprägte Lese- und Rechtschreib-Schwäche, wie sie auch bei Dubochet im Alter von 13 Jahren diagnostiziert worden ist, kein Hindernis, um am Ende der Karriere die höchsten akademischen Ehren zu erhalten. www.aargauerzeitung.ch  
NZZ       LegaKids