Okt2017 09

Nobelpreis trotz Legasthenie

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Nobelpreisträger Jacques Dubochet hatte immer Mühe mit der Sprache. Logopädin Bérénice Wisard ist dennoch nicht überrascht, dass er höchste akademische Ehren erhielt.
Nobelpreise bekommen doch nur die klügsten Köpfe der Welt und nicht solche, die sich einst durch die Schule haben kämpfen müssen. Aber offenbar ist eine ausgeprägte Lese- und Rechtschreib-Schwäche, wie sie auch bei Dubochet im Alter von 13 Jahren diagnostiziert worden ist, kein Hindernis, um am Ende der Karriere die höchsten akademischen Ehren zu erhalten.
hier
Sep2017 30

Wie erkennt man Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten?

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Fehler sind menschlich!
Niemand hat wohl je das Schreiben fehlerfrei gelernt. Und es gibt auch keine „typischen“ Fehler, anhand derer man Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) sofort erkennt. Kinder, die sich mit dem Lesen und Schreiben schwer tun, machen einfach insgesamt und anhaltend mehr Fehler als gute Rechtschreiber. Für anfängliche Unterschiede beim Lerntempo sind individuelle (Vor-)Erfahrungen, Auffassungsgabe und das soziale Umfeld verantwortlich. Doch etwa ab Beginn der zweiten Klasse sollten Lehrkräfte und Eltern Kindern, die beim Schreiben regelmäßig zahlreiche Fehler machen, unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken.  übernommen von alphaPROF

Aktionstag: Tag der Legasthenie / Dyskalkulie 

 

Sep2017 26

„Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“

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Bildungschancen: Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss
Die Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist. bildungsklick
Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.9.2017

Aktionstag Lega Kids

Legasthenie“ und „Dyskalkulie“: Was ist das?
Woran erkennt man LRS?
Woran erkennt man „Dyskalkulie“?

Aug2017 24

Grundschulkinder – Leseprobleme erkennen und richtig helfen!

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In Deutschland leben 7,5 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, obwohl alle eine Schule besucht haben.
Eine Ursache dafür: Sprachprobleme, die sich schon vor Schulbeginn aufbauen.  mehr bei bildungsklick

Jul2017 28

Frühtest bald marktreif?

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EEG und Speicheltest könnten Diagnose schon im Kindergarten ermöglichen
Früherkennung in Arbeit: Deutsche Forscher haben zwei Tests entwickelt, mit denen sich Legasthenie schon vor dem Schulalter erkennen lässt. Von der Lese-Rechtschreibschwäche betroffene Kinder könnten dadurch schon früher gezielt gefördert werden. Die Tests beruhen auf einem Test mittels EEG und einer DNA-Analyse mittels Speichelprobe. Schon in den nächsten Jahren soll der Kombinationstest marktreif werden, so die Forscher.  www.scinexx.de

Jul2017 22

Einen Frühtest zur Erkennung einer Lese-Rechtschreibstörung (LRS)

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Fünf Jahre gemeinsame Forschungsarbeit könnten ihn möglich machen: Einen Frühtest, der die weitverbreitete Lese-Rechtschreibstörung (LRS) rechtzeitig erkennt – und so rund fünf Prozent der Kinder einen langen Leidensweg ersparen könnte. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie ist es gelungen, die Grundlagen für einen Test zu legen, der anhand von Hirnaktivität und Genanalysen vorhersagen kann, ob ein Kind von dieser Störung betroffen sein wird. Der Abschluss ihres Forschungsprojekts LEGASCREEN bietet Gelegenheit für einen Rück- und Ausblick in Sachen LRS-Diagnose.  idw

Mai2017 29

Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

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idw  Lesen ist eine derart junge kulturelle Errungenschaft, dass im Gehirn noch kein eigener Platz für sie vorgesehen ist. Während wir lesen lernen, werden daher Hirnregionen umfunktioniert, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute in Nijmegen und Leipzig haben herausgefunden, dass sich das Gehirn dabei so grundlegend verändert, dass sich selbst evolutionär sehr alte, tiefverborgene Strukturen an die neue Herausforderung anpassen. Zu diesen Erkenntnissen gelangte das Team anhand einer großangelegten Studie in Indien, in der Analphabetinnen sechs Monate lang lesen und schreiben lernten. …

Die erstaunlichen Lernerfolge der Studienteilnehmer sind nicht nur ein hoffungsvolles Signal an erwachsene Analphabeten. Sie werfen auch ein neues Licht auf mögliche Ursachen der Lese-Rechtschreib-Störung (LRS). Bisher wurden Fehlfunktionen des Thalamus als eine mögliche angeborene Ursache der LRS diskutiert, die zu grundlegenden Defiziten in der visuellen Aufmerksamkeit führen könnten. „Da wir nun wissen, dass sich der Thalamus bereits nach wenigen Monaten Lesetrainings so grundlegend verändern kann, muss diese Hypothese neu hinterfragt werden“, so Skeide.
Text: Learning to read alters cortico-subcortical cross-talk in the visual system of illiterates Skeide et.al._literady_brain-findings_2017

siehe auch Frankfurter Allgemeine

siehe auch alpha-fundsachen

Mai2017 24

Hirn-Scan zeigt Lese-Rechtschreib-Schwäche …

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Kritische Überlegungen zum „Hirn-Scan“bei alphaPROF  (Die Forscher schlagen vor, alle Vorschulkinder einem MRT zu unterziehen, um so Kinder zu erkennen, die gefährdet seien. Pressemitteilung )
Früherkennung klingt zunächst positiv, jedoch sollten auch mögliche negative Folgen einer solchen „Reihenuntersuchung“ berücksichtigt werden:

  • Das MRT des Gehirns ist eine aufwändige, belastende sowie kostenintensive Untersuchung.
  • Mit dem MRT würden nur bestimmte Kinder als „Risikokinder“ erkannt. Andere Kinder, deren LRS nicht durch eine besondere Hirnstruktur bzw. -aktivität erklärt werden kann, könnten übersehen werden, da das Screening Eltern, Erzieher und Lehrkräfte in einer falschen Sicherheit wiegen würde.

Die Feststellung einer „abweichenden“ Hirnstruktur würde das Selbst- und Fremdbild der betroffenen Kinder negativ beeinflussen und könnte daher im Sinne einer „self-fulfilling prophecy“ wirken.

Gastkommentar Naegele 

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Mai2017 19

Legasthenie, Dyskalkulie – Neue Fördermethoden bei Lese-, Rechtschreib-, Rechenschwäche

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Deutschlandfunk Neueste Forschungen deuten darauf hin, dass Legasthenie und Rechenschwäche auf einer klinischen Störung im Gehirn beruhen. Experten setzen vor allem auf Frühförderung….

Broschüre vom  BMBF      „Forschung zu Diagnostik und Intervention bei Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“   Die Fördermaßnahme 2010-2013  hatte das Ziel, durch Forschungsprojekte empirisches Wissen zu generieren, das dazu beiträgt, betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine individuelle, ursachenbezogene Diagnostik und evidenzbasierte daraus abgeleitete individuelle Förderung zu ermöglichen.

Mai2017 19

Eine Website zeigt, wie es ist, unter Legasthenie zu leiden

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www.refinery29.de

… Eine spezielle Internetseite (auf Englisch) will dies nun ändern. Eindrucksvoll demonstriert sie, durch den Einsatz von Javascript, wie es ist, wenn die Buchstaben beim Lesen hin und her hüpfen und beweist, was für ein erhöhter Konzentrationsaufwand erforderlich ist, den Text auf diese Art zu verstehen. Es ist nicht unmöglich die Worte zu lesen, man braucht im Durchschnitt nur einfach eine Sekunde länger, um das zu verstehen, was man da liest. Natürlich empfinden nicht alle Legastheniker ihre Krankheit auf dieselbe Weise, aber die Website scheint dem doch sehr nahe zu kommen…..