Lurs, das Legasthenie- und LRS-Monster kommentiert die Suche nach den Ursachen hier
Die LRS-Broschüre ist sehr informativ als pdf hier
27.11.12
„Im Anschluss an die Konferenz der Ratspräsidentschaft „Alphabetisierung für alle“, die im September in Zypern stattfand, wurden Schlussfolgerungen angenommen, welche die Mitgliedsstaaten auffordern, Lese- und Schreibfertigkeiten zu verbessern und spezielle Beiträge von allen Beteiligten, Organisationen und Behörden als Teil einer umfassenderen Kompetenzstrategie zu bündeln.“
Rezension bei LRS, Legasthenie und Co
Lesen- und Schreibenlernen mit digitalen Medien
von E. Brinkmann und R. Valtin (Hg.) Ein Plädoyer aus verschiedenen Blickwinkeln
Inhalt
Achtung kostet was, man kann es aber testen linguaTV
Im neusten Geo-Heft (11./Nov 2012) steht ein Artikel zum Thema. Fazit: Alles halb so wild, die Sprache hat sich immer verändert und wird es auch weiterhin tun! Besonders interessant für alle, die in Gebieten unterrichten, in denen Dialekt gesprochen wird. AS
Hier übernommen von der Geo homepage
Sprachwandel: Was reden wir denn da?
Deutsch ist nicht nur das, was im Duden steht. Sondern auch das, was Leute einfach so dahinsagen – mit Fehlern, verschluckten Silben und seltsamem Fachjargon, in allen Lautfarben der deutschen Dialekte. Wissenschaftler nutzen diesen Wort-Schatz, um einer alten Streitfrage nachzugehen: Wer oder was bestimmt eigentlich, wohin sich unsere Sprache entwickelt?
Sehr interessanter Artikel zum Thema von David Gerlach auf seinem Blogg
Es gibt eben doch nicht die Methode, die das Problem löst !
Sammlung von Texten zum Thema
Am 24. August 2012 veranstaltete das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) eine Tagung “Alphabetisierung und Grundbildung: Wege zum Lesen und Schreiben für Erwachsene”. Dazu hat Theresa Hamilton auf ihrem Blog einen sehr schönen Tagungsberricht verfasst. hier
„Während Millionen Schüler in ganz Europa sich auf ein neues Schuljahr vorbereiten, ist es schwer zu erklären, dass es der Statistik zufolge einem von fünf 15-Jährigen in der Europäischen Union an grundlegenden Lese- und Schreibfertigkeiten mangelt…. Die Lesekompetenz von zwanzig Prozent der Fünfzehnjährigen in der Europäischen Union wurde 2009 als zu niedrig bewertet.“ Der ganze Artikel hier bei EU-Infothek
Müsste jede/r Lehrende lesen! AS Empfehlung hier zu finden bei lrs-legasthenie.info
Eine neue Auflage wird 2013 erscheinen!
Institut für sprachliche Bildung GbR
Bildungsforschung – Verlag
Werbachstr. 16
26121 Oldenburg
Tel. 0441-800 7343
http://www.isb-oldenburg.de
ABC und andere Irrtümer über Orthographie
Hier eine Zusammenstellung, das so nicht im Buch ist, aber einen Einblick gibt.
Erster Irrtum: Rechtschreiben lernt man durch das Lesen
Dritter Irrtum: Mit dem ABC schreiben wir die Laute unserer Sprache (Beispiel: Es gibt nicht nur 5 Selbstlaute sondern 16, auf S. 47 ist eine schöne Liste der Laute (Phoneme) und Schreibzeichen (Grapheme). AS)
Vierter Irrtum: Die Unterrichtsmaterialien sind geprüft und korrekt (zum Thema:Buchstabentabellen, lautgetreu, Ranschburgische (Ähnlichkeits-) Hemmung,
Fünfter Irrtum: Alle können die Rechtschreibregeln (nur ich nicht)
Sechster Irrtum: Rechtschreiben lernt man durch Diktate
Siebter Irrtum: Je früher, desto besser
Achter Irrtum: Jeder, der rechtschreiben kann, kann es auch unterrichten
Neunter Irrtum: LRS/Legasthenie gibt es – LRS/Legasthenie gibt es nicht
Qualiboxx: Interview mit Dr. Kersten Reich
Er ist Professor für Internationale Lehr- und Lernforschung am Institut für Vergleichende Bildungsforschung der Universität Köln.
Fragen wie „Was bedeutet Bildungsgerechtigkeit“, „Ist die Sonderschule eine berufliche Sackgasse?“ oder „Wie viel Binnendiffenzierung kann man Lehrkräften zumuten?“ beantwortet er sehr kritisch im Interview hier
Inklusion – Eine Einführung
„Um den Begriff der Inklusion ist eine gesellschafts- und bildungspolitische Diskussion entbrannt, die die pädagogische Praxis nicht unberührt lässt. Was bedeutet Inklusion eigentlich und wie unterscheidet sich der Begriff von dem der „Integration“? Die folgende Einführung versucht dies zu klären und im Anschluss Implikationen für Schule und Ausbildung zu skizzieren. …“
Autor Christian Papadopoulos, Soziologe M.A., ist Mitgesellschafter von designbar Consulting GbR in Bonn.
mehr bei Qualiboxx: hier
Im Magazin ‘Auswege– Perspektiven für den Erziehungsalltag’ hat Martin Schönemann einen Erlebnisbericht über seine Arbeit in einem BAMF-Kurs veröffentlicht. Der Artikel dürfte viele KollegInnen an ihre eigenen Erfahrungen erinnern und macht deutlich, dass diese Arbeit zum Teil weit über die bloße Vermittlung von Sprache hinaus geht. (zit www.grundbildung.org)