Ohne Hauptschulabschluss

faz.net  Es gibt in Deutschland viel zu viele Schüler, die nicht einmal einen Hauptschulabschluss schaffen. … Sachsen-Anhalt und Berlin machen mit mehr als elf Prozent Schulabbrechern Negativschlagzeilen….. Hessen steht mit der bundesweit niedrigsten Schulabbrecherquote von fünf Prozent an der Spitze der Bestenliste. Im Bundesdurchschnitt verlassen 6,5 Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss. 

PISA Migranten

4teachers  PISA-Datenauswertung 2000-2015: Auch bei Bildungsnachteilen von Migranten greifen vor allem soziale Faktoren
… Schüler der sogenannten „zweiten Generation“ – Kinder von Zuwanderern – liegen demnach bei der Lesekompetenz durchschnittlich ein Schuljahr hinter dem Leistungsniveau von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund zurück.

Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie nach wie vor massiv benachteiligt

4teachers  „Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie fordert „alle Verantwortlichen in Bildung und Politik“ auf, „sich endlich ihrer Verantwortung zu stellen und dafür Sorge zu tragen, anforderungsgerechte Nachteilsausgleiche zu ermöglichen“. Andere europäische Länder seien Deutschland in diesem Punkt deutlich voraus ….. Ein Nachteilsausgleich bedeute keine Bevorzugung der betroffenen Menschen, sondern nur die Herstellung einer Chancengleichheit.“

siehe rechts Schlagwort Nachteilsausgleich

Oldenburg: Ausstellung „Anerkennung“

ABC-Projekt 
youtube „Zu Wort kommen!“ – Trailer für die Ausstellung „Anerkennung!“ im Stadtmuseum Oldenburg   

Die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg und ihr Mentor Achim Scholz waren zum ersten Mal beteiligt bei der Konzipierung und Umsetzung einer Sonderausstellung über Menschen mit einer Lese- und Schreibschwäche. Sie ist Teil der am 11. November im Oldenburger Stadtmuseum eröffneten Ausstellung „Anerkennung! Von gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe“.  11.11.2018 – 13.01.2019 

Leichte Sprache – Einfache Sprache

Dieser Beitrag wird aktualisiert.

  • Deutscher Bundestag : Bildung und Forschung/Antwort – 07.01.2013
    Ganzer Text hier
    Berlin: (hib/ROL) Die Bundesregierung unterstützt nach eigener Auskunft das Konzept der Einfachen Sprache beziehungsweise Leichten Sprache. „Leicht-Lese-Texte“ würden Erwachsenen mit Lese- und Schreibproblemen einen eigenständigen Zugang zu schriftlichen Informationen ermöglichen, „was sich positiv auf die Integrationsfähigkeit für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft auswirkt“, heißt es in einer Antwort (17/11644) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/11171).  …   Künftig müssten die Webauftritte der Bundesbehörden Informationen über den Inhalt des Auftritts, die Navigation sowie – falls vorhanden – über weitere Informationen in Leichter Sprache enthalten. …..
  • Einfache Sprache:  Ist der Text verständlich? Hier die Seite , da kann meine seine Texte eingeben, verbessern muss man allerdings selbst, das kostet sonst! Als Anregung zur Überprüfung bestimmt sinnvoll. textinspektor.de
  • Der ‚Unwörter‘-Test: Füll- und Unwörter in Texten. Auf dieser Seite kann man überprüfen, ob ein Text Füllwörter enthält. hier
  • Siehe auch Spaß am Lesen Verlag mit der Zeitschrift „Klar und Deutlich“    und der wöchentlich erscheinenden „Klar und Deutlich- Aktuell“
  • Blog-Beitrag bei Aktion Mensch: Sag es einfach   hier

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Österreich Basisbildung: Aktuelle Perspektiven

übernommen von erwachsenenbildung.at
Menschen mit Basisbildungsbedarf – von Betroffenen zu Beteiligten
ExpertInnen im Feld sind sich einig: Über Menschen mit Basisbildungsbedarf kursieren häufig Vorurteile und abwertende Haltungen. Gerade MigrantInnen mit Basisbildungsbedarf sind häufig von Diskriminierung und Stigmatisierung betroffen, so Rubia Salgado von das kollektiv. Ein zentrales Problem sei es, dass oft über die Menschen geredet werde statt mit ihnen, sagen Silvia Göhring und Martin Leitner von ISOP. Sie fordern, sogenannte „bildungsbenachteiligte“ Menschen in den Diskurs einzubeziehen. „Sie können zeigen, was hinter Zahlen und Statistiken steckt und wie es möglich ist, dass in einem Land wie Österreich mit seiner Schulpflicht Menschen nicht ausreichend lesen und schreiben lernen.“

Buch: Weiterbildungsbeteiligung „bildungsferner Gruppen“

übernommen von erwachsenenbildung.at
Eine Dissertation widmete sich nun der Frage, welchen Beitrag eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive zum Verständnis der (Nicht-)Teilnahme an organisierter Weiterbildung sogenannter „bildungsferner Gruppen“ leisten kann. Die Publikation ist Ende Juli in der Reihe „Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) erschienen und steht online kostenlos zum Download zur Verfügung.

Nachteilsausgleich in der beruflichen Ausbildung

Was für wen, wann und wie?  www.jugendsozialarbeit-paritaet.de
Der Nachteilsausgleich ist ein wichtiges Instrument, um den Weg in und durch eine inklusive Berufsausbildung zu bereiten. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich sind im Berufsbildungsgesetz (§ 65 BBiG) und in der Handwerksordnung (§ 42l HwO) sowie in den Schulgesetzen der Länder verankert. Anlage Dokumentation „Nachteilsausgleich in der beruflichen Ausbildung: Was für wen, wann und wie?“ 736 KB

Diagnose Lernbehinderung

Viele Teilnehmende in Lese- und Schreibkursen mussten das erfahren, siehe der Lebensbericht von Karin MöringIm Labyrinth der Buchstaben

„Der Fall eines Ex-Förderschülers alarmiert: Werden in Deutschland Kinder vorschnell für lernbehindert erklärt? Erziehungswissenschaftlerin Lisa Pfahl äußert Kritik an den Diagnoseverfahren.“  xing

Petition Bildungsgerechtigkeit

„Schule kann das alleine nicht leisten“ Interview mit Prof H. Brügelmann
Warum mehr als 5000 Menschen in einer Petition einen Bildungsrat für Bildungs­gerechtigkeit fordern.
Im Herbst 2017 haben renommierte Bildungsforscher und -praktiker eine OnlinePetition gestartet. Ihre Forderung: die Einrichtung eines Bildungsrats für Bildungsgerechtigkeit. An diesem Montag übergeben sie die Unterschriftenliste an die Bundesregierung, den Bundespräsidenten und die Kultusminister. Hans Brügelmann ist einer der fünf Initiatoren der Petition.
bildungsklick  Niedersachsens Kultusminister nennt Anforderungen an Nationalen Bildungsrat
 

Bildungs- und Teilhabepaket erreicht Millionen Kinder nicht

übernommen von bildungsklick
„Mehr als drei Millionen Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT), doch nur etwa 619.000 haben die Leistungen aus dem BuT nach aktuellen Zahlen 2016 auch tatsächlich erreicht. Mehr als zwei Millionen bleiben ohne ausreichende Lernmittel, ohne Lernförderung und ohne richtigen Zugang zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten. Das Bildungs- und Teilhabepaket versagt also auf ganzer Linie. “

Oft handelt es sich um Familien, die mit dem Ausfüllen von Anträgen überfordert sind. AS