Apr2018 10

Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

Legasthenie/LRS, Lesen Kommentare deaktiviert für Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

Legasthenie: Die Mär vom defizitären Gehirn, siehe auch besonders die Kommentare  alphaProf
Die Pressemitteilung zur Studie wurde im März mit dem idw-Preis für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet.

idw  Lesen ist eine derart junge kulturelle Errungenschaft, dass im Gehirn noch kein eigener Platz für sie vorgesehen ist. Während wir lesen lernen, werden daher Hirnregionen umfunktioniert, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute in Nijmegen und Leipzig haben herausgefunden, dass sich das Gehirn dabei so grundlegend verändert, dass sich selbst evolutionär sehr alte, tiefverborgene Strukturen an die neue Herausforderung anpassen. Zu diesen Erkenntnissen gelangte das Team anhand einer großangelegten Studie in Indien, in der Analphabetinnen sechs Monate lang lesen und schreiben lernten. …

Die erstaunlichen Lernerfolge der Studienteilnehmer sind nicht nur ein hoffungsvolles Signal an erwachsene Analphabeten. Sie werfen auch ein neues Licht auf mögliche Ursachen der Lese-Rechtschreib-Störung (LRS). Bisher wurden Fehlfunktionen des Thalamus als eine mögliche angeborene Ursache der LRS diskutiert, die zu grundlegenden Defiziten in der visuellen Aufmerksamkeit führen könnten. „Da wir nun wissen, dass sich der Thalamus bereits nach wenigen Monaten Lesetrainings so grundlegend verändern kann, muss diese Hypothese neu hinterfragt werden“, so Skeide.
Text: Learning to read alters cortico-subcortical cross-talk in the visual system of illiterates Skeide et.al._literady_brain-findings_2017

siehe auch Frankfurter Allgemeine

siehe auch alpha-fundsachen

Feb2018 13

Methode Lesen durch Schreiben in der Diskussion

Aktualisiertes, Legasthenie/LRS Kommentare deaktiviert für Methode Lesen durch Schreiben in der Diskussion

Die Diskussion um die Methode reißt nicht ab:

  • Prof. Dr. Erika Brinkmann, bildungsklick
  • Baden Würthemberg  hier
  • Hans Brügelmann und Wolfgang Eichler haben ein gemeinsames Papier zu diesem Thema verfasst
    Lese- und Schreibunterricht heute: Gegen ideologische Verkürzungen, für Mehrperspektivität und mehr Pluralismus download link
  • dgls Diskussion in Band 13 hier
  • Wie lernen Kinder am besten Schreiben und Lesen?  Leistungsstarke Kinder etwa lernen mit offenen Konzepten sehr gut lesen und schreiben – wie zum Beispiel Werkstattunterricht. Leistungsschwache Kinder zeigen dagegen bei strukturierten Lernformen höhere Lernerfolge.   hier bei idw
  • Bei Stern TV ist die Debatte richtig losgetreten, da ist wieder ein Pappkamerad (die Methode Lesen durch Schreiben), den man als Schuldigen niederkämpfen kann – wie die Rechtschreibreform.
  • zdf  Brügelmann Video  hier
  • siehe auch Hamburger Senat will „Lesen durch Schreiben“ überprüfen hier und kürzt Ausgaben für Lernhilfen  hier

Spiegel 25/17.6.2013, Titel: Die Rechtschreip-katerstrofe, Artikelüberschrift: Die neue Schlechtschreibung, S. 96.  Günter Jansen Interview (aufschlussreich sind auch die zahlreichen Kommentare)  Spiegel -online

Jetzt ist der Schuldige am fortschreitenden funktionalen Analphabetismus in Deutschland gefunden: Jürgen Reichen mit seiner „Lesen durch Schreiben“ Methode.
Kommt irgendwie bekannt vor, mal war es die Ganzwort-Methode, mal die synthetische oder die Rechtschreibreform. Immer wieder gab es große Glaubensstreitigkeiten darüber, warum die Kinder nicht richtig lesen und schreiben lernen. Bei Wikipedia findet sich eine Liste der verschiedenen Methoden hier.
Die Erfahrung in der Alphabetisierung zeigt, dass  es nicht DIE richtige Methode gibt, besonders nicht, wenn Probleme mit dem Lesen und Schreiben lernen auftauchen. Die meisten Erwachsenen sind mit der Fibel-Methode gescheitert, für sie war es ein Aha-Erlebnis die Laut-Buchstaben-Verbindung zu verstehen.
Man kann fast sagen, jeder braucht seine eigene Methode. Auch diejenigen, die Legasthenie als angeborene Ursache für Lese-Rechtschreibschwäche sehen, sind immer schon für ein ganz individuelles Fördern der Kinder gewesen.
Es wird in Deutschland immer schon mehr Wert auf Diagnostik und Tests gelegt als darauf, was danach kommt, nämlich das (möglichst nicht Defizit orientierte) Eingehen auf das einzelne Kind (oder den Erwachsenen). Das kann manchmal etwas ganz anderes als das Lernen von Rechtschreibregeln sein.  A. Schladebach

  • Gastbeitrag im Tagesspiegel: Unsere Kinder sind keine Rechtschreib-Chaoten, 20.06.2013 11:10 Uhr von Hans Brügelmann  hier
  • Dr. Wibke Riekmann und Prof. Dr. Anke Grotlüschen schreiben am 19.6.2013

Vermutlich wird der Spiegel-Leitartikel über die „Rechtschreip-Katerstrofe:
Warum unsere Kinder nicht mehr richtig schreiben lernen“, einigen bereits bekannt sein.
In dem Artikel wird prominent auf eine Studie von Prof. Dr. Steinig (Universität Siegen) zurückgegriffen. Zitiert wird der Teil der Studie, in dem herausgearbeitet wird, dass Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen in Nordrhein-Westfalen in einem selbst verfassten Text über einen vorher gesehenen Film im Mittel mehr Fehler machen als früher (1972: Mittelwert
(MW): 6,9 Fehler pro 100 Wörter; 2002: MW: 12,3 Fehler pro 100 Wörter; 2012: MW: 15,9 Fehler pro 100 Wörter).  Die Erhöhung der Fehlerquote wird verbunden mit dem Einsatz der didaktischen Methode: „Lesen durch Schreiben“ in den Grundschulen von NRW von Jürgen Reichen.

Unsere Recherchen und der Bezug auf die Literalitäts-Diskussion bei Erwachsenen ergeben von unserer Seite folgende Einschätzung:
Das Credo der Studie von Prof. Dr. Steinig ist (so bereits in der Veröffentlichung 2002): „Während man mit der IGLU-Studie annehmen konnte, deutsche Grundschulen seien auf einem guten Weg, da sich die soziale Diskriminierung hier in geringerem Umfang zeigte als in der PISA-Studie, macht unsere Studie deutlich, dass sich die soziale Selektivität der Grundschule seit Beginn der 1970er Jahre deutlich verstärkt hat“ (Steinig u.a. 2002: Schreiben von Kindern im diachronen Vergleich, S. 397). Ein Telefonat mit Herrn Steinig ergab, dass er dieses Ergebnis in der Studie von
2012 noch verschärft sieht. Ein Vergleich der Texte von 1972, 2002 und 2012 mache deutlich, dass das Schreiben (Schriftbild, Orthografie, Wortschatz, Textgestaltung, Rechtschreibung, etc.) zunehmend davon abhänge, aus welcher sozialen Schicht man stamme. Konnten die Grundschulen das 1972 noch ausgleichen können sie es 2012 nicht mehr in diesem Maße.
Des Weiteren haben unsere Rückfragen an die hiesige Fachdidaktik ergeben, dass die Reichen-Methode keinesfalls flächendeckend in NRW angewendet wird, so dass ein Rückschluss auf diese Didaktik mit der Studie keinesfalls monokausal möglich ist. Die Seitenhiebe der Spiegel-Autorinnen in Richtung Reformpädagogik („Kuschelpädagogik“) sind insofern durch die Daten nicht gedeckt.

Aus Sicht der Literalität der Erwachsenen zeigt sich folgendes Bild: Sowohl die zehnjährigen Viertklässler_innen des Jahrgangs 1972 als auch die des Jahrgangs 2002 haben (statistisch gesehen) an der leo.-Studie teilgenommen.
Es wäre also ein Vergleich der Schreibkompetenzen der heute ca. 50-Jährigen mit den heute ca. 20-Jährigen. In der leo.-Studie sind die Älteren schlechter als die Jüngeren. Auch alle anderen Erwachsenenkompetenzstudien (IALS, IVQ, SfL) zeigen, dass die jüngeren Kohorten bessere Ergebnisse aufweisen als die älteren Kohorten.

leo. steht also im Widerspruch zu Steinigs Ergebnissen. Eine mögliche Erklärung wäre weiterhin der Kompetenzverlust nach der formalen
Bildungsphase: Wir müssen möglicherweise noch viel stärker von einem Kompetenzverlust nach Abschluss der schulischen Bildungslaufbahn ausgehen, z.B. verursacht durch monotone Arbeiten und ein geringes schriftsprachliches Anregungsniveau im Alltag. Der Spiegel-Artikel motiviert insofern dazu, mehr in die Erforschung des Kompetenzverlusts zu investieren.

 

 

Jan2018 17

Lese-, Rechtschreib- und/oder Rechenstörungen besser erkennen

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Lernstörungen bei Kindern: Forschungsergebnisse für die Praxis aufbereitet  DIPF

Eine neue, frei verfügbare Broschüre soll dazu beitragen, Kinder mit Lese-, Rechtschreib- und/oder Rechenstörungen besser erkennen und unterstützen zu können. Sie zieht eine Zwischenbilanz des seit 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunkts „Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“. Die Ergebnisse der beteiligten Projekte – darunter viele Förderprogramme und empirisch überprüfte Diagnoseverfahren – werden knapp und verständlich dargelegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Nutzungsmöglichkeiten für Kitas, Schulen und Eltern.

Jan2018 12

Legasthenie bei Kindern

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Lese- Rechtschreibschwäche: App zur Legasthenie-Früherkennung, Hallo Niedersachsen (nach 10 min) ndr

Stand zur Studie MusVis . Zur Zeit werden nur noch Kinder im Alter von 8-12 Jahren mit einer festgestellten Lese-/Rechtschreibstörung für die Teilnahme gesucht!  Anmeldung zur Studie

siehe auch hier

Dez2017 18

Videospiele und Legasthenie

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„Helfen Videospiele bei Legasthenie? Computerspiele trainieren visuelle Aufmerksamkeit und Lesevermögen“  www.scinexx.de

„Gaming gegen die Lese-Rechtschreibschwäche? Wer regelmäßig actionbasierte Computerspiele spielt, fördert damit offenbar auch die eigene Lesekompetenz. Versuche zeigen: Gamer können visuelle Informationen wie Buchstaben besser erfassen und sind Nicht-Gamern in Lesetests überlegen. Womöglich könnte das Videospielen daher auch Legasthenikern helfen, so das Fazit der Forscher. … auf Grundlage dieser Erkenntnisse (wollen sie) langfristig spezielle Spielprogramme für Menschen mit der Lese-Rechtschreibstörung entwickeln.“

Dez2017 05

Nachteilsausgleich bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS, Legasthenie)

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„Wenn ein Kind gravierende Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Schreiben hat, kann es sinnvoll sein, bei der Bewertung der Leistungen einen Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz anzustreben. Je nach Bundesland gibt es verschiedene Maßnahmen, die sich in Art und Ausmaß unterscheiden. Wir erklären, welche Regelungen es gibt und worauf es beim Nachteilsausgleich und Notenschutz ankommt….“ übernommen von LegaKids

Es gibt auch Nachteilsausgleich im Ausbildungsbereich. hier
und siehe auch hier

Nov2017 21

Vorbilder mit Legasthenie

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youtube  „Die Video Reihe “Vorbilder mit Legasthenie und Dyskalkulie“ wird von der JA-Gruppe des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) produziert. Im ersten Video wird der Schirmherr der Reihe Professor Doktor Tiemo Grimm mit seiner Geschichte und seinen Erfolgsfaktoren vorgestellt. Ziel der Videoreihe ist es, den Zuschauern erfolgreiche Vorbilder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie zu präsentieren.“

Nov2017 04

Königliche Rechtschreibschwäche

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„Für manchen mag es erleichternd sein zu hören, dass auch Adelige nur Menschen mit ganz normalen Problemen sind. Prinz Carl Philip und seine Schwester Victoria von Schweden etwa haben eine Lese- und Rechtschreibschwäche, genau wie ihr Vater, König Carl Gustaf. “ süddeutsche

Okt2017 24

ZEIT 42 Recht­schreib­blo­cka­de

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„Wie ler­nen Schü­ler kor­rekt schrei­ben? Dar­über wird viel ge­strit­ten, oft mit Wut und we­nig Ah­nung. Zeit für ein paar Fak­ten.“ Zeit 42,    ZEIT online

„Wenn in Deutschland über Rechtschreibung diskutiert wird, geht es meist um die Arbeit von Erika Brinkmann und Hans Brügelmann, der neben ihr am Tisch sitzt. Vor fast 35 Jahren hat Brügelmann, ebenfalls emeritierter Professor für Grundschuldidaktik, ein Buch mit dem Titel Kinder auf dem Weg zur Schrift geschrieben. Es gilt als das Werk, das Deutschlands umstrittenster Unterrichtsmethode zum Durchbruch verhalf: dem Schreiben nach Gehör.“

Okt2017 20

Ursache für Legasthenie könnte in den Augen liegen

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übernommen von Deutschlandfunk: „Die Gründe für Legasthenie sind noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler der Universität Rennes in Frankreich haben als eine mögliche Ursache die lichtverarbeitenden Zellen im Auge ausgemacht. In einem Fachmagazin schreiben sie, dass die Zellen bei Legasthenikern symmetrisch angeordnet sind. Das könne zu gespiegelten Bildern im Gehirn führen, die das Lesen behindern. Bei Menschen ohne die Lese-Rechtschreib-Störung sind die Lichtzellen dagegen asymmetrisch angeordnet. Dadurch werden die gespiegelten Bilder gelöscht. …“
siehe auch Augsburger Allgemeine

Okt2017 09

Nobelpreis trotz Legasthenie

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Nobelpreisträger Jacques Dubochet hatte immer Mühe mit der Sprache. Logopädin Bérénice Wisard ist dennoch nicht überrascht, dass er höchste akademische Ehren erhielt.
Nobelpreise bekommen doch nur die klügsten Köpfe der Welt und nicht solche, die sich einst durch die Schule haben kämpfen müssen. Aber offenbar ist eine ausgeprägte Lese- und Rechtschreib-Schwäche, wie sie auch bei Dubochet im Alter von 13 Jahren diagnostiziert worden ist, kein Hindernis, um am Ende der Karriere die höchsten akademischen Ehren zu erhalten. www.aargauerzeitung.ch  
NZZ       LegaKids
Sep2017 30

Wie erkennt man Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten?

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Fehler sind menschlich!
Niemand hat wohl je das Schreiben fehlerfrei gelernt. Und es gibt auch keine „typischen“ Fehler, anhand derer man Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) sofort erkennt. Kinder, die sich mit dem Lesen und Schreiben schwer tun, machen einfach insgesamt und anhaltend mehr Fehler als gute Rechtschreiber. Für anfängliche Unterschiede beim Lerntempo sind individuelle (Vor-)Erfahrungen, Auffassungsgabe und das soziale Umfeld verantwortlich. Doch etwa ab Beginn der zweiten Klasse sollten Lehrkräfte und Eltern Kindern, die beim Schreiben regelmäßig zahlreiche Fehler machen, unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken.  übernommen von alphaPROF

Aktionstag: Tag der Legasthenie / Dyskalkulie 

 

Sep2017 26

„Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“

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Bildungschancen: Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss
Die Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist. bildungsklick
Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.9.2017

Aktionstag Lega Kids

Legasthenie“ und „Dyskalkulie“: Was ist das?
Woran erkennt man LRS?
Woran erkennt man „Dyskalkulie“?

Aug2017 24

Grundschulkinder – Leseprobleme erkennen und richtig helfen!

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In Deutschland leben 7,5 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, obwohl alle eine Schule besucht haben.
Eine Ursache dafür: Sprachprobleme, die sich schon vor Schulbeginn aufbauen.  mehr bei bildungsklick

Jul2017 28

Frühtest bald marktreif?

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EEG und Speicheltest könnten Diagnose schon im Kindergarten ermöglichen
Früherkennung in Arbeit: Deutsche Forscher haben zwei Tests entwickelt, mit denen sich Legasthenie schon vor dem Schulalter erkennen lässt. Von der Lese-Rechtschreibschwäche betroffene Kinder könnten dadurch schon früher gezielt gefördert werden. Die Tests beruhen auf einem Test mittels EEG und einer DNA-Analyse mittels Speichelprobe. Schon in den nächsten Jahren soll der Kombinationstest marktreif werden, so die Forscher.  www.scinexx.de