Online-Portal will Leselust von Jungen fördern

Katholische Universität Eichstätt-IngolstadtDie PISA-Studien und andere Erhebungen belegen: Lesen ist für Jungen „uncool“, sie lesen weniger als Mädchen und oft auch deutlich schlechter. Dem entgegenwirken will das Online-Portal „boys & books“, dessen Leitung nun Prof. Dr. Ina Brendel-Perpina – Vertreterin des Lehrstuhls für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) – übernommen hat. „


Sind Apps und E-Books auch für Kinder/Jugendliche mit LRS geeignet?

Duden Institut  „…Digitales Lesen als Entwicklungsschritt
Gerade für Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen kann also die Loslösung vom Printmedium eine Chance darstellen, um sich (wieder) mit Schriftsprache auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit kann genutzt werden, um sie für das Lesen zu motivieren. Natürlich sollten dabei geeignete Titel gewählt werden sowie ein angemessener Nutzungszeitrahmen eingehalten werden. So können Kinder durch das digitale Lesen ihre Lesekompetenz gleichermaßen weiterentwickeln, sodass einige sicherlich auch dadurch vielleicht später den Griff zum „dicken Wälzer“ wagen werden. …“

siehe auch  Leseförderung mit Apps und E-Books: Worauf Eltern achten sollten

Lesen heute – heute noch lesen?

Dr. Simone C. Ehmig | Institut für Lese- und Medienforschung auf einer Festveranstaltung zum Weltalphatag in Mainz  zur Situation des Lesens und ihren Herausforderungen für Leseförderung, Alphabetisierung und Grundbildung Stiftung Lesen pdf
Schlusssatz: „Leseförderung, Alphabetisierung und Grundbildung bedürfen eines weiten Bicks und einer wachsenden Verzahnung von lebensweltorientierten Ansätzen, die sich ergänzen und wechselseitig verstärken. Denn „Es fängt mit Lesen an.“ – und immer „besser Lesen und Schreiben lernen“ bringt alle in dieser Gesellschaft ein Leben lang voran!“

Vorlesen hilft

LID  Vorlesestudie 2018: Die Bedeutung von Vorlesen und Erzählen für das Lesenlernen 
„Regelmäßiges Vorlesen ist eine zentrale Voraussetzung für eine gelingende Lesesozialisation und guten Erfolg beim Lesenlernen. ….

Die im Dezember 2017 veröffentlichte jüngste IGLU-Studie zeigt für das Jahr 2016, dass 18,9 Prozent der Grundschülerinnen und -schüler vierter Klassen über unzureichende Lesekompetenzen verfügen. In der Summe stagnieren die Leseleistungen der Kinder in Deutschland seit 2001 (539 Punkte 2001 vs. 537 Punkte 2016), im Detail zeigt sich eine Polarisierung: Zwar ist der Anteil besonders guter Schülerinnen und Schüler angestiegen, aber ebenso auch der Anteil von Kindern mit besonders schlechten Leistungen. „

Fachbuch: LESEN

idw  Grundthemen der Literaturwissenschaft: LESEN
Was ist Lese-Lust oder geheimes Lesen? Was macht eine Lektüre magisch oder unlesbar? Diese und viele andere Fragen beantwortet ein neues Nachschlagewerk, das erstmals Einblick gibt in die literatur- und kulturwissenschaftliche Leseforschung. Herausgeber sind Prof. Dr. Rolf Parr von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Prof. Dr. Alexander Honold (Universität Basel).

11 Gründe, warum Lesen klug macht

übernommen von Der Lehrerclub: (Auszug aus bild der wissenschaft 7-2018)
Lesen fördert die geistigen und emotionalen Fähigkeiten von Menschen in vielfältiger Weise. Es beflügelt die Fantasie und kann helfen, schwierige Lebenssituationen zu meistern. Warum es sich lohnt, die Herausforderungen des Lesenlernens zu meistern und was Leser von Nicht-Lesern unterscheidet, schildert der Artikel „11 Gründe, warum Lesen klug macht“ in bild der Wissenschaft anhand aktueller Forschungsergebnisse.

Lesefähigkeit von Grundschülern

übernommen von 4teachers     «Gut 19 Prozent der Viertklässler haben einer Studie zufolge nicht die Kompetenz, Texte zu verstehen», sagte die Vorsitzende des Bundesverbands Mentor – Die Lesehelfer, Margret Schaaf, zum bevorstehenden Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen. «Wir rufen alle Erwachsenen auf, sich um Schüler zu kümmern, die sprachliche Schwierigkeiten haben.» Lese-Förderung müsse in den Schulen mehr Raum bekommen. Bildung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Berliner Fachbrief: Grundlagen des Schriftspracherwerbs

Das A und O beim Lesen- und Schreibenlernen
Wie erlernen Kinder am besten das Lesen und Schreiben? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben die verschiedenen Modelle des Schriftspracherwerbs und weshalb ist eine genaue Beobachtung der Lernentwicklung wichtig? Im neuen Fachbrief der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wurden die neuesten Erkenntnisse über die Didaktik des Schriftspracherwerbs mit vielen nützlichen Praxistipps auf wenigen Seiten zusammengefasst. Gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Ramseger, Bildungsforscher an der Freien Universität Berlin, stellte Bildungssenatorin Sandra Scheeres den Fachbrief am 30. Mai 2018 vor. Anlass waren die in der öffentlichen Diskussion kritisch hinterfragten und teilweise umstrittenen Methoden des Schriftspracherwerbs, die Klarstellungen und Erläuterungen bedurften. www.lesen-in-deutschland.de