Neuronale Mechanismen bei Lese-Rechtschreibschwäche

idw-online.de Neurowissenschaftler der TUD entschlüsseln neuronale Mechanismen bei Lese-Rechtschreibschwäche
(die Forscher stellten fest)“…dass bei LRS schon eine Station vor der Großhirnrinde weniger stark entwickelt ist. Personen mit einer Lese-Rechtschreibschwäche wiesen demnach weniger Verbindungen zwischen dem auditorischen Thalamus und dem Planum Temporale auf, einem Areal in der Gehirnrinde, das für das Hören von Sprachlauten zuständig ist. …“

Zukunft des Lesens

www.news4teachers.de
Wissenschaftler warnen vor überstürzter Digitalisierung des Unterrichts.
Lesen auf Papier oder digital am Bildschirm? Mehr als 130 Forscher weisen in einer gemeinsamen Erklärung darauf hin, dass die Frage, was besser ist, nicht pauschal zu beantworten ist.

Lesen lernen: Wie geht das überhaupt?

alphaprof.de    Lesen ist doch ganz einfach! Das denken meist diejenigen, die es (schon) können. Doch Lesen ist eine sehr komplexe Aufgabe, während der sehr viele Verarbeitungsprozesse gleichzeitig ablaufen. Denn um einen Text nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen, benötigen wir auch Hintergrundinformationen, die entsprechend abgerufen werden müssen.   

siehe auch hier Das lesende Gehirn   http://www.alpha-fundsachen.de/2010/01/lesen/

Online-Portal will Leselust von Jungen fördern

Katholische Universität Eichstätt-IngolstadtDie PISA-Studien und andere Erhebungen belegen: Lesen ist für Jungen „uncool“, sie lesen weniger als Mädchen und oft auch deutlich schlechter. Dem entgegenwirken will das Online-Portal „boys & books“, dessen Leitung nun Prof. Dr. Ina Brendel-Perpina – Vertreterin des Lehrstuhls für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) – übernommen hat. „


Sind Apps und E-Books auch für Kinder/Jugendliche mit LRS geeignet?

Duden Institut  „…Digitales Lesen als Entwicklungsschritt
Gerade für Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen kann also die Loslösung vom Printmedium eine Chance darstellen, um sich (wieder) mit Schriftsprache auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit kann genutzt werden, um sie für das Lesen zu motivieren. Natürlich sollten dabei geeignete Titel gewählt werden sowie ein angemessener Nutzungszeitrahmen eingehalten werden. So können Kinder durch das digitale Lesen ihre Lesekompetenz gleichermaßen weiterentwickeln, sodass einige sicherlich auch dadurch vielleicht später den Griff zum „dicken Wälzer“ wagen werden. …“

siehe auch  Leseförderung mit Apps und E-Books: Worauf Eltern achten sollten

Lesen heute – heute noch lesen?

Dr. Simone C. Ehmig | Institut für Lese- und Medienforschung auf einer Festveranstaltung zum Weltalphatag in Mainz  zur Situation des Lesens und ihren Herausforderungen für Leseförderung, Alphabetisierung und Grundbildung Stiftung Lesen pdf
Schlusssatz: „Leseförderung, Alphabetisierung und Grundbildung bedürfen eines weiten Bicks und einer wachsenden Verzahnung von lebensweltorientierten Ansätzen, die sich ergänzen und wechselseitig verstärken. Denn „Es fängt mit Lesen an.“ – und immer „besser Lesen und Schreiben lernen“ bringt alle in dieser Gesellschaft ein Leben lang voran!“

Vorlesen hilft

LID  Vorlesestudie 2018: Die Bedeutung von Vorlesen und Erzählen für das Lesenlernen 
„Regelmäßiges Vorlesen ist eine zentrale Voraussetzung für eine gelingende Lesesozialisation und guten Erfolg beim Lesenlernen. ….

Die im Dezember 2017 veröffentlichte jüngste IGLU-Studie zeigt für das Jahr 2016, dass 18,9 Prozent der Grundschülerinnen und -schüler vierter Klassen über unzureichende Lesekompetenzen verfügen. In der Summe stagnieren die Leseleistungen der Kinder in Deutschland seit 2001 (539 Punkte 2001 vs. 537 Punkte 2016), im Detail zeigt sich eine Polarisierung: Zwar ist der Anteil besonders guter Schülerinnen und Schüler angestiegen, aber ebenso auch der Anteil von Kindern mit besonders schlechten Leistungen. „

Fachbuch: LESEN

idw  Grundthemen der Literaturwissenschaft: LESEN
Was ist Lese-Lust oder geheimes Lesen? Was macht eine Lektüre magisch oder unlesbar? Diese und viele andere Fragen beantwortet ein neues Nachschlagewerk, das erstmals Einblick gibt in die literatur- und kulturwissenschaftliche Leseforschung. Herausgeber sind Prof. Dr. Rolf Parr von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Prof. Dr. Alexander Honold (Universität Basel).