Neurowissenschaftler der TUD entschlüsseln neuronale Mechanismen bei LRS

 idw.de Neurowissenschaftlerin Prof. Katharina von Kriegstein von der TU Dresden und ein internationales Expertenteam konnten in einer aktuell veröffentlichten Studie zeigen, dass bei LRS schon eine Station vor der Großhirnrinde weniger stark entwickelt ist. Personen mit einer Lese-Rechtschreibschwäche wiesen demnach weniger Verbindungen zwischen dem auditorischen Thalamus und dem Planum Temporale auf, einem Areal in der Gehirnrinde, das für das Hören von Sprachlauten zuständig ist.

„LEO 2018“-Studie

  • uni-hamburg  Interview mit Anke Grotlüschen
  • alphadekade.de Zahl der Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten geht deutlich zurück  Aktuelles
  • uni-hamburg Leostudie  als PDF
    Der Begriff „funktinoaler Analphabetimus“ gilt als stimatiierend und als ungeeignet für die erwachsenbildnerische Praxis.  …. Um diesem Umstand gerecht zu werden, verwendet LEO 2018 den Begrif „geringe Literalität“ bzw. „gering literalisierte Erwachsene“ – immer im Hinblick auf die dominante Literalität in Deutschland.
    LEO-Hauptvortrag als Video  (30min)  https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/24578
  • Google News
  • www.spiegel.de
  • zeit.de

Using PIAAC data to learn more about the literacy practices of adults

www.tandfonline.com Barbara Nienkämper, Anke Grotllüschen
The present article connects a secondary analysis of quantitative data from the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) with the theoretical approach of ‘literacy practices’ and related research results from the so-called New Literacy Studies (NLS) tradition, which follows a cultural practices paradigm.

Leseverhalten von Jugendlichen

www.lesen-in-deutschland.deDie gesamte Studie steht zum Download zur Verfügung unter www.mpfs.de.
„In der Zeitreihe über die letzten zehn Jahre betrachtet wird deutlich, dass sich die Nutzung des analogen Mediums Buch auch im Social-Media-Zeitalter nicht verändert hat. Der Anteil derjenigen Jugendlichen, die in ihrer Freizeit mindestens mehrmals pro Woche in der Freizeit (also nicht für die Schule) gedruckte Bücher lesen, beträgt seit 20 Jahren etwa 40 Prozent. Auch 2018 lesen zwei von fünf Jugendlichen regelmäßig Bücher in analoger Form.“

 

Wie lernen Grundschüler in Deutschland am besten Lesen und Schreiben?

https://idw-online.de/de/news707155  “ Immer wieder führen Eltern, Lehrkräfte und Bildungspolitiker eine emotional aufgeladene Debatte darüber, wie Grundschulkinder am besten Lesen und Schreiben lernen. Dabei geht es oft darum, welche Ansätze die richtigen sind und ob einzelne Methoden verboten werden sollten. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln liefert in diesem Faktencheck wissenschaftlich fundierte Antworten.“

Forscher zu Lese- und Schreibfertigkeiten

bildungsklick.de   „Die Bildungsvergleichsstudien der letzten Jahre haben gezeigt, dass noch immer ein zu großer Teil der Kinder und Jugendlichen in Deutschland den Mindeststandard im Lesen und Schreiben verfehlt. …. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, die gesamte Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Blick zu nehmen und nicht auf einzelne Methoden zu fokussieren.  …“

Vorlesen hilft

LID  Vorlesestudie 2018: Die Bedeutung von Vorlesen und Erzählen für das Lesenlernen 
„Regelmäßiges Vorlesen ist eine zentrale Voraussetzung für eine gelingende Lesesozialisation und guten Erfolg beim Lesenlernen. ….

Die im Dezember 2017 veröffentlichte jüngste IGLU-Studie zeigt für das Jahr 2016, dass 18,9 Prozent der Grundschülerinnen und -schüler vierter Klassen über unzureichende Lesekompetenzen verfügen. In der Summe stagnieren die Leseleistungen der Kinder in Deutschland seit 2001 (539 Punkte 2001 vs. 537 Punkte 2016), im Detail zeigt sich eine Polarisierung: Zwar ist der Anteil besonders guter Schülerinnen und Schüler angestiegen, aber ebenso auch der Anteil von Kindern mit besonders schlechten Leistungen. „

Fachbuch: LESEN

idw  Grundthemen der Literaturwissenschaft: LESEN
Was ist Lese-Lust oder geheimes Lesen? Was macht eine Lektüre magisch oder unlesbar? Diese und viele andere Fragen beantwortet ein neues Nachschlagewerk, das erstmals Einblick gibt in die literatur- und kulturwissenschaftliche Leseforschung. Herausgeber sind Prof. Dr. Rolf Parr von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Prof. Dr. Alexander Honold (Universität Basel).

Algorithmus geht Lernschwierigkeiten bei Schülern auf den Grund

Spektrum  Sie (die Wissenschaftler) rekrutierten Kinder, die in der Vergangenheit ganz verschiedene Diagnosen erhalten hatten, und ließen einen selbstlernenden Computeralgorithmus die Daten der Probanden unter die Lupe nehmen. So gelang es ihnen am Ende, vier neue Cluster von Lernschwierigkeiten aufzudecken, die mit den Ausgangsdiagnosen der Schüler allerdings nur wenig gemein hatten.

„Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“

„Evaluation des Förderschwerpunkts
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat externe Institutionen mit der Evaluation des Förderschwerpunkts „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener beauftragt“. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
Zudem wurden im Anhang B der Evaluation zwei Sonderauswertungen erstellt:
Die Auswertung zu Umsetzung und Mehrwert der Projektbegleitenden Evaluationen finden Sie hier.
Eine Auswertung zu Entwicklung und Einsatz von diagnostischen Instrumenten und weiterer Verfahren zur Kompetenzfeststellung finden Sie hier.“

Faktenblätter Alphabetisierung und Grundbildung

„Ausgewählte Daten und Fakten zu zentralen Thematiken
Einige ausgewählte Projektergebnisse wurden in den Faktenblättern zusammengefasst. Sie sind zu den Themen Grundlagen, Unterricht und Professionalisierung, Lokale Bildungsansätze, Wirtschaft und Arbeit, Adressatengewinnung, Netzwerkarbeit, Didaktik, Zielgruppe Migrantinnen und Migranten sowie Unternehmensansprache erschienen.“  alphabund

ELINET Symposium: Literacy in the 21st Century: Participation – Inclusion – Equity”

Das Europäische Netzwerk zur Lese- und Schreibförderung ELINET Association veranstaltet ein Internationales Symposium zur Lese- und Schreibkompetenz Ziel des Symposiums von ELINET (European Literacy Policy Network) ist es, auf die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bei der Sicherung eines Grundstandards von Lese- und Schreibkompetenz für alle Bürger/innen Europas aufmerksam zu machen und Mittel zur Bewältigung dieser Herausforderung vorzustellen.
übernommen von : http://idw-online.de/de/news699599

July 23-24, 2018, Cologne, Germany