Impulskarten: Abbau von Lernhemmnissen

Interessierte Fachkräfte für Testung gesucht:
Einsatz von Impulskarten zum Themenbereich Abbau von Lernhemmnissen
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts Knotenpunkte für Grundbildung (2018-2021) wurden ver­schiedene Präsenzseminare zum Abbau von Lernhemmnissen für gering literalisierte Menschen angeboten und erprobt. Die Erfahrungen zeigten, dass die Lernenden Interesse und Freude auch an derartigen Themen hatten und es für sie ein Zugewinn bedeutete, sich mit diesen Themen zu befassen. Dies als Ausgangspunkt veranlasste uns im Folgeprojekt auch zu diesen Themen ein eigenes Set an Impulskarten zu entwickeln. Nun sind 60 Impulskarten entstanden, die wir gerne von Praktikerinnen und Praktikern testen lassen wollen. Hierzu suchen wir interessierte Dozierende aus Alphabeti­sierungs­kursen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie weitere pädagogische Fachkräfte, die zu den Themen wie Motivation, Konzentration, Lernstrategien mit gering literalisierten Menschen in ihrer Berufspraxis arbeiten. Die Impulskarten orientieren sich in erster Linie an einem etwas fortge­schrittenen Alpha-Level (3 (4)) und bieten vielfältige Reflexions- und Schreibanlässe. Die Testung beinhaltet eine kurze Dokumentation der Erfahrungen mittels Fragebogen (wahlweise auch als Kurzinterview per Telefon möglich). Wir freuen uns über Ihre Interessensbekundung per Mail an: knotenpunkte@trier.de.
Knotenpunkte grundbildung.trier.de

 

„Sensibilisierung von Sozialarbeiter*innen für die Thematik der geringen Literalität“

http://neu-start-st-pauli.de Bachelorarbeit Michelle Bunschoten Download
Ist in Einrichtungen der Sozialen Arbeit das Thema der geringen Literalität präsent und wenn ja, wie wird in der Alltagspraxis damit umgegangen? Ist es sinnvoll, die Mitarbeiter*innen dieser Einrichtungen durch Sensibilisierungsschulungen für das Thema der geringen Literalität aufzuschließen? Sehen Sozialarbeiter*innen darin einen Gewinn für ihre beruflichen Handlungsmöglichkeiten?

Handschrift in der digitalisierten Welt

  • dlf kulturim Gespräch : Überflüssig oder wichtiges Kulturgut?
  • bildungsklick.de Das Ende der Handschrift? „Das ist Angstmacherei.“
  • www.lesen-in-deutschland.de  Faktencheck des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.
    Der Faktencheck zeigt, dass es keine eindeutige Antwort darauf gibt, dass das Schreiben mit der Hand mehr Vorteile für die Kinder und Jugendlichen mit sich bringt als das Tastaturschreiben.
  • bildungsklick.de  Handschreiben muss besser gefördert werden
  • Ist Schreiben mit der Hand noch zeitgemäß? Forscher sagen: Unbedingt 4teachers
  • Schreiben statt Tippen – gut fürs Hirn www.deutschlandfunk.de

Umfrage von GediG: Digitale Medien in der Grundbildung

Die Pädagogische Hochschule Weingarten untersucht, was es braucht, damit der Einsatz digitaler Medien in der Grundbildung gelingen kann. Video  www.gedig.online

Dazu lädt sie sowohl BildungsmanagerInnen als auch TrainerInnen von Grundbildungskursen im deutschsprachigen Raum ein, an einer Umfrage teilzunehmen. » Fragebogen für Lehrende Online-Fragebogen für Teilnehmende in Grundbildungskursen

 

Legasthenie beeinträchtigt visuelle Verarbeitung

www.wissenschaft.deEine neue Studie belegt nun, dass sich die Legasthenie auch auf Hirnprozesse auswirkt, die nichts mit Lesen oder Schreiben zu tun haben, darunter die visuelle Verarbeitung von Bewegungen. Im Experiment brauchten Kinder mit Legasthenie im Vergleich zu Altersgenossen länger, um zu erkennen, in welche Richtung sich eine Masse von Punkten bewegt. Der Befund ließ sich auch anhand von Hirnstrommessungen nachvollziehen. Die Forscher hoffen, dass ihre Erkenntnisse dazu beitragen, Betroffene wirksamer unterstützen zu können. …

Erforschung von Legasthenie möglich?

Informationsdienst Wissenschaft

Hochauflösende MRT macht bisher verborgene Gebiete des menschlichen Gehirns sichtbar, Ein Team von Neurowissenschaftlern an der Technischen Universität Dresden hat eine neuartige, nicht-invasive bildgebungsbasierte Methode zur Untersuchung des visuell-sensorischen Thalamus entdeckt. Der visuell-sensorische Thalamus ist eine Schlüsselregion im Gehirn, welche die Augen mit der Großhirnrinde verbindet und deren Schädigung mit vielen Störungen des Sehens einhergeht.  Es wird erwartet,  die Forschung über die Rolle des visuell-sensorischen Thalamus bei Legasthenie erheblich erleichtern kann
 

Video-Serie zu Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen bei Erwachsenen

Dass Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen im Erwachsenenalter nicht in Stein gemeißelt sind, zeigt Anke Grotlüschen (Uni Hamburg) in einer Videoserie. Sie stellt dort Ergebnisse aus dem Projekt „Geringe Literalität und Numeralität (GeLiNu)“ vor.  www.ew.uni-hamburg.de

GeLiNu Entstehung und Entwicklung geringer Grundbildung erforschen : Das Forschungsprojekt GeLiNu hat zum Ziel, auf der Grundlage von Längsschnittdaten die Gründe zu untersuchen, warum Erwachsene in Deutschland nicht richtig Lesen, Schreiben und Rechnen können. Des Weiteren soll erforscht werden, in welcher Art und Weise sich diese Fähigkeiten im Laufe des Lebens verändern.