Handschrift in der digitalisierten Welt

  • bildungsklick.de Das Ende der Handschrift? „Das ist Angstmacherei.“
  • www.lesen-in-deutschland.de  Faktencheck des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.
    Der Faktencheck zeigt, dass es keine eindeutige Antwort darauf gibt, dass das Schreiben mit der Hand mehr Vorteile für die Kinder und Jugendlichen mit sich bringt als das Tastaturschreiben.
  • bildungsklick.de  Handschreiben muss besser gefördert werden
  • Ist Schreiben mit der Hand noch zeitgemäß? Forscher sagen: Unbedingt 4teachers

Als Analphabet in der Welt der Schriftkultur

Berliner Kurier  Mutiger Neustart Ein Mann schreibt sein Leben neu

www.ardaudiothek.de „Sie kennen den Fahrplan auswendig, bestellen im Café dasselbe wie ihr Gegenüber. Sie gipsen sich die rechte Hand ein, obwohl sie unverletzt ist. Niemand darf ihre Schwachstelle entdecken: Sie können weder lesen noch schreiben. Die Autorinnen Marianne Wendt und Maren-Kea Freese haben mit Betroffenen gesprochen.“

www.rtl.de   Gerd Prange geht mit 62 Jahren in die Schreibschule, um seinen Traum zu erfüllen

„Rechtschreibung gehört nicht zu den großen Problemen der Bildungspolitik”

  •  new4teachers.de Karliczek belehrt Kretschmann: Rechtschreibung ist Teil unserer Kultur
  •  new4teachers.de  Kretschmann legt nach – GEW unterstützt ihn
  • new4teachers.de  Kretschmann, der früher als Chemie- und Biolehrer gearbeitet hatte, sagte, es gebe ja «kluge Geräte», die Grammatik und Fehler korrigierten. «Ich glaube nicht, dass Rechtschreibung jetzt zu den großen, gravierenden Problemen der Bildungspolitik gehört.»
  • bildungsklick.de  Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) widerspricht:  Richtig schreiben zu können, ist kein Luxus, sondern notwendig.
  • new4teachers.de  Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hat sich gegen eine Vernachlässigung des Rechtschreibunterrichts an den Schulen ausgesprochen.
  • new4teachers.de    Philologen kritisieren Kretschmann – und die Grundschulen

siehe auch Methode Lesen durch Schreiben

 

Grundbildungszentren, Koordinierungsstellen, Alpha-Netzwerke, Alpha-Bündnisse

Bitte bei Gelegenheit mal überprüfen und ergänzen. Es wäre ja schön, wenn es einen einheitlichen Namen gäbe ! AS

Nationale Strategie,  BIBB,  Dekade hier

Warum Alpha-Bündnisse? hier

  • Bayern Alpha-Regional hier

 

 

 

leicht lesbare Zeitungen

Zeitungen von Kursteilnehmenden

andere Zeitungen

 

 

 

 

Leseförderung (von Jungen)

  • Kommentar Vom Wiegen wird die Sau nicht fett 4teachers
  • Mit Comics die Lesefreude wecken? www.lesen-in-deutschland.de
  • Erstleseliteratur zwischen Lesenlernen und Lesegenuss    /www.lesen-in-deutschland.de
  • boys & books gibt Buchempfehlungen für männliche Leser zwischen 8 und 18 Jahren.
    20 Top-Titel  Die folgenden Bücher eignen sich besonders als Lektüre für junge männliche Leser zwischen 8 und 16 Jahren und sind zwischen März 2018 und August 2018 erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erschienen. boysandbooks
  • Siehe auch Artikel bei Spiegel +: Literatur für Kinder – So können Sie Ihre Söhne fürs Lesen begeistern
    Lesefaule Jungen? Die Literaturdidaktik-Professorin Christine Garbe erklärt, was Eltern tun können, um die Lust an Büchern zu wecken., leider nur für Abonnenten

siehe auch http://www.alpha-fundsachen.de/2019/04/lesen/

 

 

PISA 2018

 

Weltalphatag 2019

„LEO 2018“-Studie

Grundbildung und Gesundheit

ABC-Projekt Oldenburg    „Wer Beipackzettel nicht verstehen, Medikamente nicht richtig dosieren oder Hygienevorschriften nicht befolgen kann, gefährdet sein körperliches Wohlbefinden.“ Mit diesen Worten wurde Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes im Ärzteblatt vom 17. Mai 2018 zitiert. ….  Mit dem Servicezentrum der AOK Oldenburg wurde ein Workshop mit Lerner-Experten der ABC-Selbsthilfegruppe und Auszubildenden der AOK durchgeführt 

Methode Lesen durch Schreiben in der Diskussion

  • Kritiker der Methode räumen nun ein, dass Probleme mit dem Rechtschreiben daher kaum rühren können 4teachers
  • Kulturkampf um „Lesen durch Schreiben“ 4teachers
  • “Es ist fachlich Blödsinn, nur noch den Fibelunterricht zuzulassen”: Streit um die Rechtschreibung spitzt sich zu (sagt Grundschulforscher Jörg Ramseger) 4teachers
  • Zweifel an der Studie www.news4teachers.de
  • Haubtsache schraibän!   FAZ
  • Kommentar von Andrej Priboschek, siehe Praxis und auch die Kommentare www.news4teachers.de
  • Übersicht
  • Spiegel online Kinder lernen Rechtschreibung am besten mit der Fibel – Früja wa ales bässa? Zumindest beim Schreibenlernen scheint da etwas dran zu sein: In einer Studie schneidet die klassische Fibel am besten ab. Eine besonders umstrittene Methode fällt durch.
    4teachers Studie: Die „Fibel“ führt zu besserer Rechtschreibung – VBE ist skeptisch

  • Die Diskussion um die Methode reißt nicht ab:Wie gut oder schlecht können Schüler in Deutschland lesen und schreiben? Faktencheck des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache www.lesen-in-deutschland.de     bildungsklick
  • Studie idw
  • Welche Behauptungen aufgestellt werden, um die Grundschulen schlecht zu machen – und was wirklich stimmt Brügelmann und co
  • Grundschüler können nicht mehr richtig schreiben: Welt
  • news4teachers.de
  • Prof. Dr. Erika Brinkmann, bildungsklick
  • Baden Würthemberg  hier
  • Hans Brügelmann und Wolfgang Eichler haben ein gemeinsames Papier zu diesem Thema verfasst :
    Lese- und Schreibunterricht heute: Gegen ideologische Verkürzungen, für Mehrperspektivität und mehr Pluralismus download link
  • dgls Diskussion in Band 13 hier
  • Wie lernen Kinder am besten Schreiben und Lesen?  Leistungsstarke Kinder etwa lernen mit offenen Konzepten sehr gut lesen und schreiben – wie zum Beispiel Werkstattunterricht. Leistungsschwache Kinder zeigen dagegen bei strukturierten Lernformen höhere Lernerfolge.   hier bei idw
  • Bei Stern TV ist die Debatte richtig losgetreten, da ist wieder ein Pappkamerad (die Methode Lesen durch Schreiben), den man als Schuldigen niederkämpfen kann – wie die Rechtschreibreform.
  • zdf  Brügelmann Video  hier
  • siehe auch Hamburger Senat will „Lesen durch Schreiben“ überprüfen hier und kürzt Ausgaben für Lernhilfen  hier

Spiegel 25/17.6.2013, Titel: Die Rechtschreip-katerstrofe, Artikelüberschrift: Die neue Schlechtschreibung, S. 96.  Günter Jansen Interview (aufschlussreich sind auch die zahlreichen Kommentare)  Spiegel -online

Jetzt ist der Schuldige am fortschreitenden funktionalen Analphabetismus in Deutschland gefunden: Jürgen Reichen mit seiner „Lesen durch Schreiben“ Methode.
Kommt irgendwie bekannt vor, mal war es die Ganzwort-Methode, mal die synthetische oder die Rechtschreibreform. Immer wieder gab es große Glaubensstreitigkeiten darüber, warum die Kinder nicht richtig lesen und schreiben lernen. Bei Wikipedia findet sich eine Liste der verschiedenen Methoden hier.
Die Erfahrung in der Alphabetisierung zeigt, dass  es nicht DIE richtige Methode gibt, besonders nicht, wenn Probleme mit dem Lesen und Schreiben lernen auftauchen. Die meisten Erwachsenen sind mit der Fibel-Methode gescheitert, für sie war es ein Aha-Erlebnis die Laut-Buchstaben-Verbindung zu verstehen.
Man kann fast sagen, jeder braucht seine eigene Methode. Auch diejenigen, die Legasthenie als angeborene Ursache für Lese-Rechtschreibschwäche sehen, sind immer schon für ein ganz individuelles Fördern der Kinder gewesen.
Es wird in Deutschland immer schon mehr Wert auf Diagnostik und Tests gelegt als darauf, was danach kommt, nämlich das (möglichst nicht Defizit orientierte) Eingehen auf das einzelne Kind (oder den Erwachsenen). Das kann manchmal etwas ganz anderes als das Lernen von Rechtschreibregeln sein.  A. Schladebach

  • Gastbeitrag im Tagesspiegel: Unsere Kinder sind keine Rechtschreib-Chaoten, 20.06.2013 11:10 Uhr von Hans Brügelmann  hier
  • Dr. Wibke Riekmann und Prof. Dr. Anke Grotlüschen schreiben am 19.6.2013

Vermutlich wird der Spiegel-Leitartikel über die „Rechtschreip-Katerstrofe:
Warum unsere Kinder nicht mehr richtig schreiben lernen“, einigen bereits bekannt sein.
In dem Artikel wird prominent auf eine Studie von Prof. Dr. Steinig (Universität Siegen) zurückgegriffen. Zitiert wird der Teil der Studie, in dem herausgearbeitet wird, dass Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen in Nordrhein-Westfalen in einem selbst verfassten Text über einen vorher gesehenen Film im Mittel mehr Fehler machen als früher (1972: Mittelwert
(MW): 6,9 Fehler pro 100 Wörter; 2002: MW: 12,3 Fehler pro 100 Wörter; 2012: MW: 15,9 Fehler pro 100 Wörter).  Die Erhöhung der Fehlerquote wird verbunden mit dem Einsatz der didaktischen Methode: „Lesen durch Schreiben“ in den Grundschulen von NRW von Jürgen Reichen.

Unsere Recherchen und der Bezug auf die Literalitäts-Diskussion bei Erwachsenen ergeben von unserer Seite folgende Einschätzung:
Das Credo der Studie von Prof. Dr. Steinig ist (so bereits in der Veröffentlichung 2002): „Während man mit der IGLU-Studie annehmen konnte, deutsche Grundschulen seien auf einem guten Weg, da sich die soziale Diskriminierung hier in geringerem Umfang zeigte als in der PISA-Studie, macht unsere Studie deutlich, dass sich die soziale Selektivität der Grundschule seit Beginn der 1970er Jahre deutlich verstärkt hat“ (Steinig u.a. 2002: Schreiben von Kindern im diachronen Vergleich, S. 397). Ein Telefonat mit Herrn Steinig ergab, dass er dieses Ergebnis in der Studie von
2012 noch verschärft sieht. Ein Vergleich der Texte von 1972, 2002 und 2012 mache deutlich, dass das Schreiben (Schriftbild, Orthografie, Wortschatz, Textgestaltung, Rechtschreibung, etc.) zunehmend davon abhänge, aus welcher sozialen Schicht man stamme. Konnten die Grundschulen das 1972 noch ausgleichen können sie es 2012 nicht mehr in diesem Maße.
Des Weiteren haben unsere Rückfragen an die hiesige Fachdidaktik ergeben, dass die Reichen-Methode keinesfalls flächendeckend in NRW angewendet wird, so dass ein Rückschluss auf diese Didaktik mit der Studie keinesfalls monokausal möglich ist. Die Seitenhiebe der Spiegel-Autorinnen in Richtung Reformpädagogik („Kuschelpädagogik“) sind insofern durch die Daten nicht gedeckt.

Aus Sicht der Literalität der Erwachsenen zeigt sich folgendes Bild: Sowohl die zehnjährigen Viertklässler_innen des Jahrgangs 1972 als auch die des Jahrgangs 2002 haben (statistisch gesehen) an der leo.-Studie teilgenommen.
Es wäre also ein Vergleich der Schreibkompetenzen der heute ca. 50-Jährigen mit den heute ca. 20-Jährigen. In der leo.-Studie sind die Älteren schlechter als die Jüngeren. Auch alle anderen Erwachsenenkompetenzstudien (IALS, IVQ, SfL) zeigen, dass die jüngeren Kohorten bessere Ergebnisse aufweisen als die älteren Kohorten.

leo. steht also im Widerspruch zu Steinigs Ergebnissen. Eine mögliche Erklärung wäre weiterhin der Kompetenzverlust nach der formalen
Bildungsphase: Wir müssen möglicherweise noch viel stärker von einem Kompetenzverlust nach Abschluss der schulischen Bildungslaufbahn ausgehen, z.B. verursacht durch monotone Arbeiten und ein geringes schriftsprachliches Anregungsniveau im Alltag. Der Spiegel-Artikel motiviert insofern dazu, mehr in die Erforschung des Kompetenzverlusts zu investieren.
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Leichte Sprache – Einfache Sprache

Dieser Beitrag wird aktualisiert.

  • Deutscher Bundestag : Bildung und Forschung/Antwort – 07.01.2013
    Ganzer Text hier
    Berlin: (hib/ROL) Die Bundesregierung unterstützt nach eigener Auskunft das Konzept der Einfachen Sprache beziehungsweise Leichten Sprache. „Leicht-Lese-Texte“ würden Erwachsenen mit Lese- und Schreibproblemen einen eigenständigen Zugang zu schriftlichen Informationen ermöglichen, „was sich positiv auf die Integrationsfähigkeit für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft auswirkt“, heißt es in einer Antwort (17/11644) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/11171).  …   Künftig müssten die Webauftritte der Bundesbehörden Informationen über den Inhalt des Auftritts, die Navigation sowie – falls vorhanden – über weitere Informationen in Leichter Sprache enthalten. …..
  • Einfache Sprache:  Ist der Text verständlich? Hier die Seite , da kann meine seine Texte eingeben, verbessern muss man allerdings selbst, das kostet sonst! Als Anregung zur Überprüfung bestimmt sinnvoll. textinspektor.de
  • Der ‚Unwörter‘-Test: Füll- und Unwörter in Texten. Auf dieser Seite kann man überprüfen, ob ein Text Füllwörter enthält. hier
  • Siehe auch Spaß am Lesen Verlag mit der Zeitschrift „Klar und Deutlich“    und der wöchentlich erscheinenden „Klar und Deutlich- Aktuell“
  • Blog-Beitrag bei Aktion Mensch: Sag es einfach   hier

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