Feb2018 13

Methode Lesen durch Schreiben in der Diskussion

Aktualisiertes, Legasthenie/LRS Kommentare deaktiviert für Methode Lesen durch Schreiben in der Diskussion

Die Diskussion um die Methode reißt nicht ab:

  • Prof. Dr. Erika Brinkmann, bildungsklick
  • Baden Würthemberg  hier
  • Hans Brügelmann und Wolfgang Eichler haben ein gemeinsames Papier zu diesem Thema verfasst
    Lese- und Schreibunterricht heute: Gegen ideologische Verkürzungen, für Mehrperspektivität und mehr Pluralismus download link
  • dgls Diskussion in Band 13 hier
  • Wie lernen Kinder am besten Schreiben und Lesen?  Leistungsstarke Kinder etwa lernen mit offenen Konzepten sehr gut lesen und schreiben – wie zum Beispiel Werkstattunterricht. Leistungsschwache Kinder zeigen dagegen bei strukturierten Lernformen höhere Lernerfolge.   hier bei idw
  • Bei Stern TV ist die Debatte richtig losgetreten, da ist wieder ein Pappkamerad (die Methode Lesen durch Schreiben), den man als Schuldigen niederkämpfen kann – wie die Rechtschreibreform.
  • zdf  Brügelmann Video  hier
  • siehe auch Hamburger Senat will „Lesen durch Schreiben“ überprüfen hier und kürzt Ausgaben für Lernhilfen  hier

Spiegel 25/17.6.2013, Titel: Die Rechtschreip-katerstrofe, Artikelüberschrift: Die neue Schlechtschreibung, S. 96.  Günter Jansen Interview (aufschlussreich sind auch die zahlreichen Kommentare)  Spiegel -online

Jetzt ist der Schuldige am fortschreitenden funktionalen Analphabetismus in Deutschland gefunden: Jürgen Reichen mit seiner „Lesen durch Schreiben“ Methode.
Kommt irgendwie bekannt vor, mal war es die Ganzwort-Methode, mal die synthetische oder die Rechtschreibreform. Immer wieder gab es große Glaubensstreitigkeiten darüber, warum die Kinder nicht richtig lesen und schreiben lernen. Bei Wikipedia findet sich eine Liste der verschiedenen Methoden hier.
Die Erfahrung in der Alphabetisierung zeigt, dass  es nicht DIE richtige Methode gibt, besonders nicht, wenn Probleme mit dem Lesen und Schreiben lernen auftauchen. Die meisten Erwachsenen sind mit der Fibel-Methode gescheitert, für sie war es ein Aha-Erlebnis die Laut-Buchstaben-Verbindung zu verstehen.
Man kann fast sagen, jeder braucht seine eigene Methode. Auch diejenigen, die Legasthenie als angeborene Ursache für Lese-Rechtschreibschwäche sehen, sind immer schon für ein ganz individuelles Fördern der Kinder gewesen.
Es wird in Deutschland immer schon mehr Wert auf Diagnostik und Tests gelegt als darauf, was danach kommt, nämlich das (möglichst nicht Defizit orientierte) Eingehen auf das einzelne Kind (oder den Erwachsenen). Das kann manchmal etwas ganz anderes als das Lernen von Rechtschreibregeln sein.  A. Schladebach

  • Gastbeitrag im Tagesspiegel: Unsere Kinder sind keine Rechtschreib-Chaoten, 20.06.2013 11:10 Uhr von Hans Brügelmann  hier
  • Dr. Wibke Riekmann und Prof. Dr. Anke Grotlüschen schreiben am 19.6.2013

Vermutlich wird der Spiegel-Leitartikel über die „Rechtschreip-Katerstrofe:
Warum unsere Kinder nicht mehr richtig schreiben lernen“, einigen bereits bekannt sein.
In dem Artikel wird prominent auf eine Studie von Prof. Dr. Steinig (Universität Siegen) zurückgegriffen. Zitiert wird der Teil der Studie, in dem herausgearbeitet wird, dass Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen in Nordrhein-Westfalen in einem selbst verfassten Text über einen vorher gesehenen Film im Mittel mehr Fehler machen als früher (1972: Mittelwert
(MW): 6,9 Fehler pro 100 Wörter; 2002: MW: 12,3 Fehler pro 100 Wörter; 2012: MW: 15,9 Fehler pro 100 Wörter).  Die Erhöhung der Fehlerquote wird verbunden mit dem Einsatz der didaktischen Methode: „Lesen durch Schreiben“ in den Grundschulen von NRW von Jürgen Reichen.

Unsere Recherchen und der Bezug auf die Literalitäts-Diskussion bei Erwachsenen ergeben von unserer Seite folgende Einschätzung:
Das Credo der Studie von Prof. Dr. Steinig ist (so bereits in der Veröffentlichung 2002): „Während man mit der IGLU-Studie annehmen konnte, deutsche Grundschulen seien auf einem guten Weg, da sich die soziale Diskriminierung hier in geringerem Umfang zeigte als in der PISA-Studie, macht unsere Studie deutlich, dass sich die soziale Selektivität der Grundschule seit Beginn der 1970er Jahre deutlich verstärkt hat“ (Steinig u.a. 2002: Schreiben von Kindern im diachronen Vergleich, S. 397). Ein Telefonat mit Herrn Steinig ergab, dass er dieses Ergebnis in der Studie von
2012 noch verschärft sieht. Ein Vergleich der Texte von 1972, 2002 und 2012 mache deutlich, dass das Schreiben (Schriftbild, Orthografie, Wortschatz, Textgestaltung, Rechtschreibung, etc.) zunehmend davon abhänge, aus welcher sozialen Schicht man stamme. Konnten die Grundschulen das 1972 noch ausgleichen können sie es 2012 nicht mehr in diesem Maße.
Des Weiteren haben unsere Rückfragen an die hiesige Fachdidaktik ergeben, dass die Reichen-Methode keinesfalls flächendeckend in NRW angewendet wird, so dass ein Rückschluss auf diese Didaktik mit der Studie keinesfalls monokausal möglich ist. Die Seitenhiebe der Spiegel-Autorinnen in Richtung Reformpädagogik („Kuschelpädagogik“) sind insofern durch die Daten nicht gedeckt.

Aus Sicht der Literalität der Erwachsenen zeigt sich folgendes Bild: Sowohl die zehnjährigen Viertklässler_innen des Jahrgangs 1972 als auch die des Jahrgangs 2002 haben (statistisch gesehen) an der leo.-Studie teilgenommen.
Es wäre also ein Vergleich der Schreibkompetenzen der heute ca. 50-Jährigen mit den heute ca. 20-Jährigen. In der leo.-Studie sind die Älteren schlechter als die Jüngeren. Auch alle anderen Erwachsenenkompetenzstudien (IALS, IVQ, SfL) zeigen, dass die jüngeren Kohorten bessere Ergebnisse aufweisen als die älteren Kohorten.

leo. steht also im Widerspruch zu Steinigs Ergebnissen. Eine mögliche Erklärung wäre weiterhin der Kompetenzverlust nach der formalen
Bildungsphase: Wir müssen möglicherweise noch viel stärker von einem Kompetenzverlust nach Abschluss der schulischen Bildungslaufbahn ausgehen, z.B. verursacht durch monotone Arbeiten und ein geringes schriftsprachliches Anregungsniveau im Alltag. Der Spiegel-Artikel motiviert insofern dazu, mehr in die Erforschung des Kompetenzverlusts zu investieren.

 

 

Dez2017 05

Leseleistung der 4. Klässler

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Neue Teilnehmende für Alpha-Kurse in 10 Jahren !

KMK auf 4teachers

Bundesverband Legasthenie bei bildungsklick

taz   System der Verlierer

„Lesen durch Schreiben“ hat Schuld, sagt der Lehrerverband auf news4 teachers

spiegel-online : „Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen –   Viele Grundschüler in Deutschland haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Das zeigt die neue Iglu-Studie. Deutschland fällt damit im internationalen Vergleich zurück – es gibt aber auch Lichtblicke. …
Insgesamt erhält nur ein Drittel der leseschwachen Schülerinnen und Schüler in Deutschland eine zusätzliche schulische Förderung im Lesen.

spiegel online Kommentare

BMBF Stabile Ergebnisse bei zunehmenden Herausforderungen – Lesen muss gestärkt werden. Die Leseleistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland sind seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert – trotz einer zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft.

bildungsklick   Lesen muss gestärkt werden

www.news4teachers.de  „Ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik: In 15 Jahren hat sich bei der Förderung schwacher Schüler praktisch nichts getan“

Dez2016 14

Lernvideos

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siehe auch Stichwort Erklär-Videos

Alexander Giesecke und Nicolai Schork    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/youtube-stars-bieten-erfolgreiche-nachhilfevideos-14569699.html

https://www.youtube.com/channel/UCDkA4UVxKNjlTMSEYOISIjw

https://www.youtube.com/user/Vid010

https://www.zum.de/portal/blog/retemirabile/lernvideos-im-netz-rundgang

 

Mai2016 19

Was ist Grundbildung / Basisbildung /Alphabetisierung? Dark Side of Literacy

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Was ist Grundbildung hier
Alphabetisierung und Basisbildung für Erwachsene: Das Dossier von Monika Kastner steht jetzt auf erwachsenenbildung.at in aktualisierter Form zum Download zur Verfügung. Erwachsenenbildung.at
kritische  Erwachsenenbildung aus Österreich, 06. April 2016-08. April 2016,  Dokumentation
Dark Side of Literacy will die Gelegenheit geben, neben allen euphorisierenden Perspektiven auf Basisbildung, die durch die „Initiative Erwachsenenbildung“ (zurecht) ausgelöst wurden, die Komplexität des Themas und vor allem die Schattenseiten der gegenwärtigen Diskurse, aus einer internationalen Perspektive sichtbar und diskutierbar zu machen.“

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Apr2016 28

Apps zum Deutsch­lernen

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Stiftung Waren Test  – Apps zum Deutsch­lernen: Nur zwei von zwölf empfehlens­wert Testergebnisse

Ohne Einschränkungen empfehlens­wert sind zwei Apps für Erwachsene: das Lern­programm „Ankommen“ vom Bundes­amt für Migration und Flücht­linge (BAMF) und das Lern­spiel „Lern Deutsch – Stadt der Wörter“ vom Goethe-Institut. Beide Apps bauen Wort­schatz auf, trainieren die Sprach­fertigkeiten Hören, Lesen und Schreiben und bieten sogar einige Grammatik­übungen.

Für Analphabeten eignet sich  keines der geprüften Produkte.

  • „Einstieg Deutsch heißt die kostenlose Sprachlern‐App für Flüchtlinge, die der Deutsche Volkshochschul‐Verband (DVV) mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickelt hat. Die App ist vollständig in 9 Sprachen übersetzt, darunter die wichtigsten Sprachen der Hauptherkunftsländer. Alle, die noch heute beginnen möchten, die deutsche Sprache zu erlernen, können unmittelbar in eine der alltagsnahen Lektionen einsteigen, ganz nach ihrem persönlichen Kommunikationsbedarf.
  • Lerne Deutsch mit einem Lächeln www.geezz.de
     Das Projekt ist ursprünglich für Flüchtlinge angedacht worden, kann aber laut Entwickler auch für deutsche Teil- oder Ganzanalphabeten angewandt werden. Der Kurs startet mit dem Alphabetisierungsmodul geezzAlpha. Die Module geezzBasis und geezz+ sind in Entwicklung und werden folgen. Zu jedem Modul gehört eine Android-app und ein workbook.
Jan2016 27

Alphabetisierung / Literacy in anderen Ländern

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Liste von Links zu Seiten zum Thema in anderen Ländern (wird ergänzt)

Großbritannien: Schließt Bibliotheken sz

Schweiz: Stiftung für Alphabetisierung und Grundbildung Schweiz  http://www.stiftung-sags.ch/cms/index.php?id=138

Illetrismustagung Bericht Selbsthillfegruppe Oldenburg

Alphabetisierung weltweit  Bundesverband Alphabetisierung  http://www.alphabetisierung.de/service/links.html

Österreichhttp://erwachsenenbildung.at/themen/basisbildung/index.php
Arbeitsweltbasiertes Lernen und Basisbildung: Ansätze aus Österreich hier

England
NRDC  The National Research and Development Centre for Adult Literacy and Numeracy   http://www.nrdc.org.uk/index.asp

Blog for the Literacy Research Centre at Lancaster University  http://literacieslog.wordpress.com/

Frankreich
Anlci  Agence Nationale de Lutte Contre l’Illettrisme http://www.anlci.gouv.fr/

Irland
NALA  National Adult Literacy Agency  http://www.nala.ie/

Norwegen
VOX  Norwegian Agency for Lifelong Learning, is an agency of the Norwegian Ministry of Education and Research.  http://www.vox.no/no/global-meny/English/Basic-skills/

USA
ProLiteracy  http://www.proliteracy.org/the-crisis/the-us-crisis

 


 

Sep2015 16

Thema Flüchtlinge

Aktualisiertes, Unterricht Kommentare deaktiviert für Thema Flüchtlinge

ICH SEHE NICHT WEG!    www.politische-bildung.de

Unterrichtseinheit „Stimmungsmache gegen Flüchtlinge“  lehrer-online

Aug2015 13

Büchereien/Bibliotheken und Analphabetismus

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Viele Büchereien/Biblotheken beschäftigen sich mit dem Thema funktionaler Analphabetismus. Hier wird gesammelt, was es an Veröffentlichungen und Meldungen dazu gibt. Gerne Meldungen an mich schicken „aschlade  ät posteo.  de“

Österreich  Büchereiperspektiven: Lesen als Chance pdf

Alpha-Points für Leseungeübte in Schleswig-Holstein

Wedel | Lernstation für Analphabeten und Migranten. Internetportale ermöglichen Unterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik.
Fachinformationen und Anregungen zum Selbstlernen
Im Rahmen der Alphabetisierungskampagne „Lesen macht Leben leichter“ werden in Schleswig-Holstein in 17 Büchereien und 13 Volkshochschulen Alpha-Points eingerichtet, die leseungeübten Erwachsenen sowohl den Zugang zu Fachinformationen ermöglichen als auch zum Selbstlernen anregen sollen.

© Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. Zum Artikel

BiblioTheke, Zeitschrift für katholische Bücherei- und Medienarbeit: Lesereihe „Lesen und Schreiben – Analphabetismus“, 2/16    3/16       4/16

Österreich , erwachsenenbildung.at –  hier ,Büchereiperspektiven 1/2016 : A und O. Bibliotheken und Alphabetisierung- hier

Bibliotheken – (nicht) Nutzung alpha-fundsachen älterer Beitrag

Baden-Württemberg: Öffentliche Bibliothek und Alphabetisierung –Ein Projekt der Stuttgarter Stadtbücherei
zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenz, Diplomarbeit, Christina Roth 2001

NRW:  Lernstudio  Köln, Schulung für Mitarbeiter

Hessen: Die Bibliothek als Lernort für Migrantinnen und Migranten – das PC-Lernstudio zur Alphabetisierung im Rahmen der Internationalen Bibliothek Dies ist die HTML-Version der Datei https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/files/330/lotz.pdf

Rheinland-Pfalz: volksfreund Willkommen im Alpha-Café Gemeinsames Angebot für alle, die Probleme mit dem Lesen und dem Schreiben haben: In der Zen-tralbücherei Prüm wird kommenden Monat ein sogenanntes Alpha-Café eingerichtet, beteiligt sind die Verbandsgemeinde Prüm, die Katholische Erwachsenenbildung und das Alphabetisierungs-Netzwerk des Landes.
Projekte und Angebote in rheinland-pfälzischen Bibliotheken    Lernertreff    Trier

Schleswig-Holstein : lesen-macht-leben-leichterNeumünster   Ahrensburg „Lesen lernen auf leichte Art“ hier und hier ,

Saarland: Vereinbarung über eine gemeinsame Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener im Saarland

 

Bibliotheksportal: Bibliotheken und Alphabetisierung

Bibliotheksdienste: sehr alte Texte Analphabeten

Mrz2015 23

Rechnen – Mathe

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Lernvideos hier

Stiftung Rechnen: Unser Anliegen – Mehr vom Leben durch Freude am Rechnen   hier

MUED Mathematik-Unterrichts-Einheiten-Datei  e.V.    hier

Blitzrechner

neue Filme hier

Mathe-Fitnesstest hier

Denksport Quiz aus der süddeutschen Zeitung   hier

Nachteilsausgleich bei Rechenschwäche hier

 

Dez2014 17

Lernerfolg in der Grundbildung / Alphabetisierung

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Aug2014 04

Dyskalkulie: neue Forschungen

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„Wie gut ein Kind lesen und rechnen kann, hängt auch von seinem Erbgut ab. Eine Gen-Analyse von fast 3000 zwölfjährigen Zwillingen hat gezeigt, dass beide Fähigkeiten teils auf die gleichen Erbgut-Varianten zurückgehen.“

  • Dyskalkulie: Qualen nach Zahlen hier bei idw

„Zwischen drei und sechs Prozent der Schulkinder leiden an einer ausgeprägten Rechenstörung. Und obendrein, auch das konnten LMU-Forscher jetzt zeigen, haben diese Kinder weit häufiger als bislang angenommen mit einer Legasthenie zu kämpfen…“

„Schulische Entwicklungsstörungen treten aber nicht isoliert auf, konnten die LMU-Forscher zeigen. Weit häufiger als bislang angenommen gibt es sogenannte Komorbiditäten. So hatten laut der Studie 57 Prozent der Kinder mit einer Rechenstörung obendrein mit einer Lese- oder Rechtschreibstörung oder gleich mit beiden Ausprägungen der Legasthenie zu kämpfen, …“

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne  und Dr. Kristina Moll
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München

  •  Dyskalkulie ist wenig bekannt   n-tv hier

 

Projekt Finanzielle Grundbildung   www.die-curve.de
Schuldnerberatung als Ausgangspunkt für Grundbildung

 

Jul2014 22

Fachbuch-Tipps

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  • Migranten Alphabetisierung  hier
  • Flucht_Punkt_Sprache    hier
  • Rechtschreiben in der Diskussion hier
  • Lese- und Rechtschreiberwerb hier
  • Literalitäts- und Grundlagenforschung, Anke Grotlüschen, Diana Zimper hier
  • Engelbarts Traum – Wie der Computer uns Lesen und Schreiben abnimmt   hier
  • “Deutsche Sprache spielend lernen” von Hahnemann/Philippi, Inhalt hier

„Fazit: Es ist damit ein sehr praktisch orientiertes Nachschlagewerk zur deutschen Sprache mit einer schönen Balance von Theorie und Praxis, auf das man ständig zurückgreifen kann (und sollte) – auch für die LRS-Förderung bestens geeignet.“ Spiele gibt es zu den verschiedenen Grammatik- Themen, sie sind auch für Daf-Kurse geeignet.

  • www.Legasthenie-Englisch.de hier
  • Praxisbuch LRS , Hürden beim Schriftspracherwerb erkennen- vermeiden-überwinden,
    von Ingrid Naegele, Weinheim 2014 , Inhalt hier   , Download Materialien  mit Passwort
    „Fazit: Das “Praxisbuch LRS” dürfte das neue Standard-Bezugswerk für Lehrkräfte werden, wenn sie sich zum Thema LRS Rat suchen möchten.“
  • Jugendliche mit Schriftsprachdefiziten am Übergang Schule – Beruf fördern  www.wbv.de
  • LRS – Legasthenie: interdisziplinär, G. Schulte-Körne, G. Thomé, Oldenburg 2014
    Inhaltsverzeichnis hier

    • u.a.  Cordula Löffler: Analphabetismus – oder: Erwachsene mit Lese­ und Schreibschwierigkeiten

    Schöne Zusammenfassung (AS)

    • Scheerer-Neumann: Punktgenau fördern! Warum?
      Verschiedene Studien haben bewiesen, dass sich die Rechtschreibleistung am meisten verbessert, wenn nach einer Diagnostik der Bereich trainiert wird, in dem Schwierigkeiten bestehen. Allgemeines Training bringt wenig. (AS)
    • Schulte-Körne  Aktuelle Entwicklungen zur Klassifikation und Definition …
      Klärung der Begriffe

 

  • Lesen- und Schreibenlernen mit digitalen Medien, dgls  hier
  • ABC und andere Irrtümer, G. Thomé  hier
  • Lesen und Schreiben – Bücher zum T. als  Download
    hier bei DGLS
    Band 1 – Lesen ist Verstehen
    Band 2 – Lesen lehren
    Band 5 – Legasthenie – Lese-Rechtschreibstörungen oder Lese-Rechtschreibschwierigkeiten?  (Sehr zu empfehlen AS)
    Band 6 – Förderdiagnostik beim Schriftspracherwerb
  • Band 10 – Kompetenzmodelle der Orthographie
  • Stichwort  bei alpha-fundsachen Diagnostik    hier
  • Legasthenie und Dyskalkulie: Stärken erkennen – Stärken fördern, G. Schulte-Körne, Bochum 2011
  •   Analphabetismus und Lese-Rechtschreib-Schwächen, Michael Grosche  Inhalt hier
  • Das lesende Gehirn, Maryanne Wolf  hier
  • Eine Geschichte des Lesens, Alberto Manguel  hier

 

Jul2014 14

Unterschied: Leichte Sprache – Einfache Sprache

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Worin besteht der Unterschied zwischen der Einfachen und der Leichten Sprache?   siehe auch hier

  • Leichte Sprache auf dem Prüfstand, sprachwissenschaftler in Germersheim untersuchen die Vorteile von vereinfachtem Deutsch für Behinderte, ausländische Mitbürger und Senioren, …Die bei Weitem kürzeste durchschnittliche Lesezeit verbuchte die Leichte Sprache, während die Texte in Einfacher Sprache und das Original praktisch gleichauf lagen. Detaillierte Ergebnisse der großen Studie werden im Frühjahr 2017 veröffentlicht. … uni mainz
  • Taz Artikel Verwendung von leichter Sprache hier
  • Leichte Sprache – Einfache Sprache . Andreas Baumerrt: Diese Literaturrecherche versucht eine Darstellung des Leseprozesses sowie der Leichten Sprache, die Menschen mit Lesestörungen dienen soll. hier
  • Bundeszentrale für Politische Bildung 9-11/2014 Feb 2014 : Leichte und Einfache Sprache (rechts sind die Artikel online lesbar), das Helft kann man auch bestellen   hier
    u.a. Gudrun Kellermann: Leichte und Einfache Sprache – Versuch einer Definition hier
    Sven Nickel: Funktionaler Analphabetismus hier
    Leichte Sprache – Ein Ratgeber    hier beim BMAS
  • Die Begriffe einfache und leichte Sprache haben grundsätzlich die gleiche Bedeutung. Die leichte Sprache geht unserer Meinung nach aber noch einen Schritt weiter.      KoGis Bremen       hier
  • Deutscher Bundestag, Drucksache 17/12724,13. 03. 2013, Antrag Fraktion der SPD  Zugänge schaffen und Teilhabe erleichtern – Die Einfache Sprache in Deutschland fördern  hier
    Ein Indiz für die noch mangelnde Differenzierung ist, dass die Begriffe „Leichte“ und „Einfache Sprache“ häufig synonym verwendet werden.Dabei sind die Texte in vielen Fällen durchaus unterschiedlich. Der Spaß am Lesen Verlag beispielsweise hebt insbesondere folgende Unterschiede hervor: Danach arbeitet die „Einfache Sprache“ (Leseniveau A2/B1) nicht mit Fremdwörtern oder Fachbegriffen und die Schrift ist größer. Von den Anforderungen her liegt sie aber noch über der „Leichten Sprache“ (Leseniveau A1), die mit Bildern, einfachen Worten und sehr kurzen Sätzen arbeitet. Darüber hinaus werden Texte in „Leichter Sprache“ in erster Linie für Personen mit geistiger Behinderung bereitgestellt. Weil beide Angebote mit unterschiedlichen Methoden und Schreibniveaus arbeiten, ist es also wichtig, zwischen „Einfacher“ und „Leichter Sprache“ zu unterscheiden. Die „Einfache Sprache“ ist für Menschen mit Lese- und Schreibschwäche und hierauf ausgerichtete Angebote und die „Leichter Sprache“ ist für Menschen mit Behinderung und damit Angebote, die beispielsweise im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes umgesetzt werden.
  • Aktion Mensch: Unterscheidung Einfache Sprache – Leichte Sprache
Der Begriff Leichte Sprache kommt aus der Behindertenselbsthilfe.
Leichte Sprache wendet sich im Gegensatz zur Einfachen Sprache nur an Menschen,
die fast gar nicht lesen können.
Leichte Sprache besteht aus sehr kurzen Sätzen. Die Satzlänge ist beschränkt auf acht Wörter.
Es gibt kein Passiv, keine Genitive, Konjunktive oder Fremd- und Fachwörter.
Lassen sich schwierige Wörter nicht vermeiden, werden sie – wie auch bei der Einfachen Sprache – erklärt.
Hierfür werden einfache, aktive und anschauliche Wörter verwendet.
Im Text stehen nur die wichtigsten Informationen.
  •   Institut für angewandte PR     hier

Leichte Sprache für alle

„Leichte Sprache für alle“ bedeutet:

Wir orientieren uns

an den Regeln für Leichte Sprache.

Die Regeln sind unsere Richtschnur.

Wir halten uns an die meisten Regeln.

Welche Regeln das sind,

können Sie in den folgenden Texten nachlesen.

Der Unterschied:

Wir nutzen „Leichte Sprache für alle“ für alle Menschen.

Diese Texte sind ein wenig schwieriger

als Texte in Leichter Sprache.

Aber trotzdem kann man sie sehr gut lesen.

Jul2014 07

Test / Diagnostik / Einstufung – LRS

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Dies ist eine Sammlung, die immer ergänzt wird.

Die Einstufung in verschiedene Niveaus ist immer erforderlich, wenn Kurse einigermaßen homogen sein sollen. Die KursleiterInnen müssen wissen, wo die Probleme liegen, um gemeinsam mit den Kursteilnehmenden die Lernziele festzulegen. Auch wenn man selbst wissen will, wo man steht, kann man einen Test machen.

  • Die Meinungen der Kursteilnehmenden zum Thema Test  in der ABC-Zeitung Nr 39 hier und im
  • otu.lea. online Selbst-Test hier der Test ,   lka Koppel, Entwicklung einer Online-Diagnostik für die Alphabetisierung   hier Information zum Projekt hier
  • leo.-APP: Selbsttest der eigenen Lese- und Schreibkompetenz – jetzt für Apple und Android verfügbar!   hier
    Änderung im Ergebnisteil der leo.-app wohnen bekanntlich ein grüner, lächelnder Smiley und ein roter, trist dreinschauender Smiley.
    Beide haben Ihre Herzen nicht gerade gewonnen.
    Darum werden sie in der (leichter zu aktEinstufung Deutsch_ Erstberatung TN Bogen Deutsch _ualisierenden) Android-Version nun zu Grabe getragen. Falls sich jemand vorher noch die vielgescholtenen Versionen mit Smiley ansehen möchte, vielleicht von ihnen standesgemäß Abschied nehmen oder Ampelmännchen-Fanprodukte von ihnen drucken möchte, ist es jetzt die letzte Chance. Wir hingegen verabschieden uns mit freundlichem Dank von den beiden Android-Smileys und informieren Sie, sobald die neue Version online ist.Die Android-Version der leo.-App finden Sie unter leo-app. android – sie wird dann zukünftig OHNE SMILEYS weiterleben.Die leo.-App für Apple-Geräte  (weiterhin MIT SMILEYS) ist kostenlos herunterzuladen im App-Store unter: itunes.apple
  • Kompetenztagebuch OLA   hier
  • Oldenburg Selbsteinschätzungsbögen hier
  • Siegener Lesetest (Stolperwörter)  hier
  • Tintenklex  online hier

Lernerfolge in der Alphabetisierung alpha-fundsachen

Diagnostik  allgemein

Orientierungsrahmen des dvv 2009  hier

 

Buch:  Lernberatung und Diagnostik, Modelle und Handlungsempfehlungen für Grundbildung und Alphabetisierung
© W. Bertelsmann Verlag 2012, Inhaltsverzeichnis   checklisten

Buch: Förderdiagnostik beim Schriftspracherwerb, Hoffman, Valtin  (Hg.), dgLs Beiträge 6, Berlin 2007

Stichwort Diagnostik bei alphabund.de

Nov2013 07

Analphabetismus in Deutschland

Aktualisiertes, Alpha in TV Print Film Kommentare deaktiviert für Analphabetismus in Deutschland
  • Sendung Volle Kanne wdr  mit Uwe Boldt Weltalphatag  2014  hier
  • wdr  Weltalphatag  2014  hier
  • bmbf  Film  Analphabetismus in Deutschland   hier   Verschiedene Menschen erzählen von ihren Lese- und Schreibproblemen – die beste Werbung , die ich kenne.                    AS
  • In 100 Sekunden alpha werden,  das geht hier