Alle Deutschstunden zum Nachlesen. Peter Schmachthagen ist „Hamburgisch“-Autor und früherer Chef vom Dienst des Abendblatts. Seine Sprachkolumne erscheint dienstags.
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Montag, 16. Oktober 2017, 16:00-17:00Im Mittelpunkt dieses wEBtalks steht die kritische Auseinandersetzung mit Diskursen zu Bildungsbedarf und Bildungsbedürfnissen, die letztendlich zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beitragen soll. Menschen mit Basisbildungsbedarf werden in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion oft als am „Rande der Gesellschaft“ stehend wahrgenommen. Gerade diese Stigmatisierung und die damit einhergehenden weiteren negativen Zuschreibungen stehen einer offenen Diskussion und Auseinandersetzung mit Basisbildungsbedarf im Wege. Obwohl Basisbildung weder ein besonders neuer Bildungsbereich noch quantitativ gesehen ein Nischenangebot ist, gibt es kein einheitliches Bild davon, was Basisbildung ist. erwachsenenbildung Österreich
Der wEBtalk wird aufgezeichnet und im YouTube-Kanal von erwachsenenbildung.at zur Verfügung gestellt. Alle Aufzeichnungen bisheriger wEBtalks finden Sie außerdem auf der Podcast-Seite von erwachsenenbildung.at.
übernommen von idw
„Testen erweist sich, zumindest wenn es um nachhaltiges Lernen geht, als effektiver als andere – ebenfalls effektive – Lernstrategien. Aus unserer Sicht sollte man sich diesen Effekt sowohl in der universitären und schulischen Lehre – etwa durch den Einbau von Tests in Lehrveranstaltungen – als auch beim heimischen Lernen zunutze machen. Letzteres könnte etwa durch die Beantwortung selbstgestellter Fragen oder das eigenständige Zusammenfassen zentraler Lerninhalte – und zwar ohne die Verwendung der Lernmaterialien – erfolgen. Bislang testen sich die meisten Lernenden leider nur dann, wenn sie Vokabeln lernen. Und dann auch nur, um Feedback über ihren Wissensstand zu erlangen, und nicht im Bewusstsein, ihr Wissen durch Testung zu konsolidieren.“
Fehler sind menschlich!
Niemand hat wohl je das Schreiben fehlerfrei gelernt. Und es gibt auch keine „typischen“ Fehler, anhand derer man Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) sofort erkennt. Kinder, die sich mit dem Lesen und Schreiben schwer tun, machen einfach insgesamt und anhaltend mehr Fehler als gute Rechtschreiber. Für anfängliche Unterschiede beim Lerntempo sind individuelle (Vor-)Erfahrungen, Auffassungsgabe und das soziale Umfeld verantwortlich. Doch etwa ab Beginn der zweiten Klasse sollten Lehrkräfte und Eltern Kindern, die beim Schreiben regelmäßig zahlreiche Fehler machen, unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken. übernommen von alphaPROF
Aktionstag: Tag der Legasthenie / Dyskalkulie
Auf einmaleinslernen.de kann man alle Einmaleinsreihen schnell und einfach lernen. Die Rechenaufgaben sind einfach und übersichtlich, sodass man direkt mit dem Üben der Einmaleinsreihen loslegen kann. Wähle hierunter die Einmaleinsreihe, die man gerne üben möchte.
Die Seite ist eigentlich für Kinder , aber ich denke, sie ist auch für Erwachsene geeignet. AS
Ab sofort können Einrichtungen aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ Mittel zur Förderung von Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen beantragen. Die Mittel stellen BMBF und BMFSFJ im Rahmen der AlphaDekade bereit.
„Funktionale Analphabeten können zwar einzelne Buchstaben, Wörter und Sätze lesen, tun sich aber schwer mit längeren Passagen. Viele kommen laut Ralf Häder eher aus dem sogenannten sozialschwachen Milieu. „Wenn in der eigenen Familie wenig gelesen und geschrieben wird, dann wird das tradiert.“ Martin Sell ist einer von ihnen. Er ist 42 Jahre alt und arbeitet seit eineinhalb Jahren für einen Großhändler für Schreiner- und Malerbedarf im Bereich Lager und Versand. „Davor war ich aufgrund meiner „schulischen Fehlbildung“ sechs bis sieben Jahre lang arbeitslos“, so Martin Sell. “ web.de
Bildungschancen: Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss
Die Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist. bildungsklick
Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.9.2017
Legasthenie“ und „Dyskalkulie“: Was ist das?
Woran erkennt man LRS?
Woran erkennt man „Dyskalkulie“?
Welche Wirkung hat es auf Erwachsene mit Basisbildungsbedarf, zu einem Personenkreis gezählt zu werden, der oft stigmatisiert wird? Monika Kastner unterstreicht im Gespräch mit der Online-Redaktion den wichtigen Einfluss eines unterstützenden Umfelds und fordert, die Sicht nicht auf Defizite, sondern auf persönliche Weiterentwicklung zu richten. erwachsenenbildung Österreich
„Lernen sollte doch nicht als Behebung eines Defizits gesehen werden, sondern vielmehr an den Zielsetzungen des Wohlbefindens und – ganzheitlich-humanistisch verstanden – des Fortkommens im Sinne der Weiterentwicklung der Menschen und der Menschheit ausgerichtet sein.“
erwachsenenbildung Österreich: Impulse von der EPALE-Diskussion
Auf der europäischen Plattform EPALE fand von 4. bis 7. September 2017 eine offene Online-Diskussion zum Thema „Literacy“ statt. Ein Rückblick. (Serie: Basisbildung und Öffentlichkeit)