von Steffi Geihs
Lektionen in Sachen Liebe, Aufklärung für geistig behinderte Jugendliche, Artikel in der Süddeutschen hier
Bei Amazon kann man sich auch ein paar Seiten anschauen hier
Wer schreiben kann, hat mehr zu sagen. Auf dieser Überzeugung fußen zwei Projekte, die das literarische Schreiben im Zuge der Basisbildung fördern wollen. Es handelt sich dabei um das von der VHS Linz herausgegebene Buch „schriftlos heißt nicht sprachlos“ und den Schreibwettbewerb des deutschen Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (alfa). Sowohl die VHS Linz als auch alfa möchten vom Analphabetismus Betroffene dazu motivieren, Schreiben zu lernen, um das eigene Selbstwertgefühl zu stärken und mehr Freude am Lernen zu entdecken. Denn laut einer Studie der Innovative Sozialprojekte GmbH (ISOP) sind ein niedriger Selbstwert und mangelnde Motivation Haupthindernisse in Sachen (Weiter-)Bildung. Und weiter: Bildungsdefizite wirkten sich negativ auf die psycho-soziale Gesundheit aus. …. “ weiter hier
siehe auch Märchenhaft und wahr, Buch von Murietta Bamberger hier
und die Bücher von Tim Thilo Felmer hier
weiter Hinweise unter der Kategorie rechts Kreatives Schreiben
Murietta Bamberger, die den 1. Preis Literaturwettbewerbs vom DVV 2007 wann, hat sich ihren Traum erfüllt und ein Buch veröffentlicht!
Märchenhaft und wahr, Geschichten für Jung und Alt. Es ist erschienen im tredition Verlag hier
Sie erhält 50 Cent pro Buch, für ein heruntergeladenes E-Book 2 €
Zwischen Mode, Marken, Magersucht
Unser neues Jugendbuch „Topmodel“ schaut kritisch hinter die Kulissen
Ein Leitfaden mit Unterrichtsanregungen für Lehrerinnen und Lehrer kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Auch die anderen Bücher von dem Verlag sind schön gestaltet und zu zu empfehlen, ebenso die Zeitung. AS
Wie funktioniert das Buch – auch wenn der Film schon etwas älter ist, aktuell bleibt er.
http://www.youtube.com/watch?v=5PgAEmvtG9U
von Marie-Sabine Roger
„Früher war ich fast Analphabet – wer weder lesen noch schreiben kann. Siehe : Unkundiger-, und ich schäme mich nicht dafür. Lesen, das ist etwas Erworbenes. Dem braucht man nicht hinterherzulaufen. (S. 41)“ Es folgen schreckliche Schulerfahrungen, die viele der Teilnehmenden in Lese-, Schreibkursen kennen.
Die Geschichte ist aus der Sicht des „Ungebildeten“ in einfacher Sprache geschrieben, er beschreibt, wie ihn eine alte Frau zum Denken und Lesen anregt. Es wäre bestimmt in Teilen in Lese-, Schreibkursen lesbar. Hörbuch und Film.
AS
Wie der Mensch zum Lesen kam und was es in unseren Köpfen bewirkt. Maryanne Wolf
http://www.welt.de/wissenschaft/article9289315/Was-Kindern-das-Lesen-schwer-macht.html
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Martina Wiese. Das lesende Gehirn erkundet die wundersame Fähigkeit unseres Denkorgans, sich als Reaktion auf äußere Veränderungen immer wieder anzupassen und neu zu organisieren. Diese „offene Architektur“ – also die Elastizität und Plastizität – unseres Gehirns hilft den Menschen einerseits, lesen zu lernen und geschriebene Sprache zu verarbeiten, kann ihnen andererseits aber diesen Prozess auch erschweren. Maryanne Wolf beschreibt nicht nur, wie und wann sich in der Geschichte der Menschheit Schriftsysteme und Lesefähigkeiten entwickelt haben, sondern zeigt auch auf, welche Veränderungen in unseren Gehirnen stattfinden, wenn wir lesen und uns nach und nach von Leseanfängern zu immer erfahreneren Lesern wandeln. Und sie geht der Frage nach, was in Menschen vorgeht, die etwa an Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden und gegen sie ankämpfen. Wolf bringt gleichermaßen ihre persönliche Leidenschaft und ihre schriftstellerische Gabe in diese Geschichte des lesenden Gehirns ein. Jeder, der gerne liest, wird von diesem kleinen Meisterwerk populärwissenschaftlicher Literatur fasziniert sein.
Kommentar:Es ist beruhigend und faszinierend – wir arbeiten richtig. Das Buch ist von einer Wissenschaftlerin geschrieben, die ausdrücklich den Anspruch formuliert, allgemein verständlich zu sein. Sie hat einen Sohn, der Legastheniker ist, man spürt die Empathie und die Motivation für ihre Arbeit. (A.Schladebach)
http://www.freitag.de/alltag/0935-nichtnuts-pennac-leseprobe
Die schlechten Schüler heißen in Frankreich cancre Krebs/Krabbe (weil sie quer laufen), ein solcher war Pennac und Legastheniker, hat sich durch die Schule gekämpft, ist Lehrer geworden, hat 25 Jahre unterrichtet und ist jetzt ein berühmter Schriftsteller. Schon das erste Buch zum Thema Lesen (Wie ein Roman) war ein Genuss zu lesen und sprach mir aus der Seele, aber dies gefällt mir noch besser.
Dies Buch sollte jede/r LehrerIn lesen. Es ist kein Ratgeber-Buch „Wie unterrichte ich richtig“, drückt auch nicht auf die Tränendrüse „Ich habe so gelitten in der Schule“.
Schwierig ist nur das französische Schulsystem zu verstehen, aber das kann man einfach überlesen.
Almut