Für wen sind Bücher in einfacher Sprache?

Der ganze Artikel (auch in einfacher Sprache) steht  im Börsenblatt hier

Herr Beekveldt, für wen produzieren Sie eigentlich Bücher in einfacher Sprache?

Unter dieser Überschrift erklärt der Geschäftsführer des Verlags „Spaß am Lesen“ sein Verlagskonzept. und weißt auf das neue Buch hin, das im Oktober erscheinen soll „Tschick“ . ist erschienen hier

„Mit Büchern in Einfacher Sprache können ungeübte Leser ihre ersten „Lesekilometer“ machen.  Das bedeutet: Sie lesen und haben Spaß dabei. Für viele ist das eine neue Erfahrung, die sie unglaublich motiviert. Wenn dieser Schritt geschafft ist, geht das Lesenlernen fast von allein. Denn mit jeder Zeile gewinnen die Leser Sicherheit und Selbstvertrauen. „

Wahlen 2013 – Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V

  • Wählen ist einfach: Die Bundestagswahl    –  Broschüre von der Bundeszentrale Pol. Bildung Wahl in leichter Sprache,  hier
  • In dem Buch „Politik in Deutschland“ gibt auch einfache Texte zum Thema Wahl hier

Die in 50 Tagen stattfindende Bundestagswahl 2013 ist für jeden Wahlberechtigten frei, gleich und geheim. So sieht es das Grundgesetz vor. Klingt in der Theorie gut! Doch wie sieht es in der Praxis für 7,5 Millionen funktionale Analphabeten aus? Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidung und haben einige Herausforderungen zu bewältigen:

·         Umfangreiche Informationen des Wahlzettels müssen eigenständig entschlüsselt werden, eventuell wird ein Kreuz gesetzt, ohne genau zu wissen, ob man das gewählt hat, was man auch wählen wollte.

·         Wählen, ohne zu wissen, was in den Wahlprogrammen zum Ausdruck kommt.

·         Der Tagespresse vor der Wahl politische Informationen entnehmen, die im Hinblick auf die Wahlentscheidung von Bedeutung sind

All dies ist schwer bzw. oft nicht zu bewerkstelligen für Erwachsene, die nicht ausreichend lesen und schreiben können – dies sind mindestens 12 % der 61,8 Millionen Wahlberechtigten. Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. schaltet sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen ab. Die frisch eingetroffenen Antworten stellt er Lehrenden und Lernenden, beispielsweise in Alphabetisierungskursen, als Diskussions- und Lernmaterial zur Verfügung. Unterstützt vom ARD-Wahlexperten und WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn hat der Bundesverband Wahlprüfsteine entwickelt. Jörg Schönenborn beriet den Verband bei der Auswahl der wahlentscheidenden Themen. Zum Stellenwert der Prüfsteine meint er: „Wähler sollten nicht nur nach Köpfen und Parteifarben entscheiden, sondern auch auf die Inhalte schauen. Die Initiative, leicht verständliche Informationen bereitzustellen, kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

  • Die Wahlprüfsteine sind in zwei Themenkomplexe aufgeteilt: Im ersten Themenkomplex geht es um Fragen, die viele Menschen beschäftigen, z.B.: „Was tut Ihre Partei dafür, dass es mir in Zukunft trotz Finanzkrise nicht schlechter geht?“ Die Antworten der Parteien sind leicht verständlich formuliert. Im zweiten Themenkomplex äußern sich die Parteien dazu, was sie nach der Wahl für die Alphabetisierungsarbeit in Deutschland tun wollen.
  • Alle Informationen zu den Fragen an die Parteien, deren Antworten und eine Synopse der jeweiligen Positionen finden Sie hier.

Nachrichten leicht

„Der Deutschlandfunk bietet seit Ende Dezember 2012 unter Mithilfe einer Gruppe Studierender von der FH Köln die Website nachrichtenleicht mit sogenannten leichten Nachrichten, also Meldungen, die in leicht zu verstehendem Deutsch verfasst sind, an. Regelmäßig am Wochenende sollen die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche, untergliedert in die Bereiche Nachrichten, Kultur, Vermischtes und Sport eingestellt werden. Die Texte, die durchweg klar strukturiert und mit kurzen Sätzen daherkommen, lassen sich über Abspielknöpfe auf der Seite auch vorlesen. Schwierige Wörter des jeweiligen Textes werden am Rand gesammelt und von dort zu den Erklärungen am Seitenende verlinkt. …“ gefunden bei lehrerrundmail

  • dvv „Apoll-Zeitung“ hier
  • „klar und deutlich“ vom „Spaß am Lesen Verlag“ bietet das auch, nur muss man da bezahlen.
  • Langsam gesprochene Nachrichten (allerdings nicht in leichter Sprache ) hier
    Auf der Website der Deutschen Welle werden werktäglich besonders langsam gesprochene Nachrichten angeboten. Der vorgelesene Text kann auf der Webseite mitgelesen werden. Dieses Angebot ist sicherlich nicht nur für Deutschlernende interessant. Hier z.B die Nachrichten vom 19.07.2013. Das dazugehörige MP3 ist unterhalb des Nachrichtentextes verlinkt.

Sozialstaat

  • Die Reise durch die Geschichte des deutschen Sozialstaats, vom Jahr 1450 bis in die Gegenwart 2010.
    Der „ZeitenKlicker“ ist  unter www.in-die-zukunft-gedacht.de  Es laufen Bilder  zur Deutschen Sozialgeschichte vorbei, wenn man drauf klickt, erscheinen kurze einfache Texte.      AS
  • Sozialstaat – Was ist das?
    aktualisiert im Juni 2011
    In leicht verständlicher Sprache werden zunächst die Grundlagen eines Sozialstaates erklärt. Wofür werden Steuern und Sozialversicherung gebraucht? Wie ist die Grundsicherung in Deutschland für arbeitslose Menschen geregelt? Anschaulich illustriert werden die Lernenden Schritt für Schritt herangeführt, die Berechnungsgrundlage des Arbeitslosengeldes II zu verstehen. Es folgen praktische Hilfestellungen zum Haushalten mit dem geringen Einkommen und wichtige Informationen zu „Rechten und Pflichten“ von arbeitslosen Menschen.
    Das Arbeitsheft wurde im Rahmen eines EIF-Projektes von KAROLA e.V. (www.karola-hamburg.de) entwickelt. Das Arbeitsheft steht hier zum Download.

bidok ist eine Bibliothek im Internet in leichter Sprache

bidok ist eine Bibliothek im Internet.   hier  in leichter Sprache ,  hier in Schwerer Sprache   
Auf bidok gibt es Texte zum Thema Behinderung und Integration / Inklusion.

Das Wort bidok kommt von:
b = Behinderung
i = Inklusion
dok = Dokumentation

Die Seite stammt aus Österreich, aber es gibt auch viele Texte aus D., man muss nur bei den Rechtshinweisen darauf achten. AS


leicht lesbare Zeitungen

  • DURCHBLICK Göttingen
  • SchreibWutMut Berlin
  • Das Alpha-Team an der Hamburger VHS hat eine Zeituunge erstellt mit dem Namen „Leserei 1“ erstellt .
  • Das Parlament in leichter Sprache hier
  • Apoll-Zeitung vom dvv Lernportal www.ich-will-lernen.de kostenlos als Download  hier
    Die APOLL-Zeitung ist die erste leicht lesbare Zeitung für funktionale Analphabeten. Sie erscheint alle zwei Wochen und stellt aktuelle Themen in kompakten Texten auf einer Seite dar.
  • Landkreis Göttingen: Zeitung in Einfacher Sprache
    DURCHBLICK erscheint alle vier Wochen als „Zeitung in der Zeitung“ im Wochenblatt BLICK. Die VHS Göttingen Osterode ist an der Veröffentlichung der Zeitung beteiligt. Nach Einschätzung der Fachbereichsleiterin Gundula Laudin ist die Zeitung auch für den Einsatz im Alphabetisierungskurs geeignet. Alle bisher erschienen Ausgaben können Sie hier kostenlos herunterladen.
  • taz in Leichter Sprache hier
  • XXX – Die ABC-Zeitung aus Oldenburg kostenlos als Download   hierDiese Zeitung entstand ursprünglich im Rahmen des Moduls Selbstreguliertes Lernen (2008). Aufgrund des großen Erfolges wird die Zeitung auch weiterhin in Abständen von ein bis zwei Monaten erscheinen. Die Inhalte der Zeitung werden komplett von Lernenden erstellt.
  •   Klar & Deutlich    Kostet 40 € im Jahr für 6 Ausgaben       Spaß am Lesen Verlag

    Wer denkt, dass in Deutschland jeder gut lesen kann, der hat sich geirrt. Millionen Mitbürgern fällt das Lesen schwer. Normale Zeitungen, Bücher oder Webseiten finden viele so kompliziert, dass sie sie entweder nicht verstehen oder gar nicht erst anfangen zu lesen. Für diese Menschen machen wir unsere leicht lesbare Zeitung Klar & Deutlich und unsere leicht lesbaren Bücher. Unsere Texte sind in einfacher Sprache geschrieben. So macht es Spaß, sie zu lesen. Auch wenn man nicht so gut lesen kann. Weil sie über aktuelle Themen berichten oder spannende Geschichten erzählen. Und weil sie leicht verständlich sind.

    Klar und Deutlich aktuell  
    In dieser digitalen Wochenzeitung stehen jeden drei der wichtigsten Themen der Woche. Sie landen jeden Montagvormittag direkt in Ihrem E-Mail-Postfach. Kompakt, übersichtlich, verständlich und leicht lesbar!

     

 

Hurraki : Wörterbuch in leichter Sprache

Gefunden auf der Seite von Klar und Deutlich – Agentur für einfache Sprache  hier
siehe auch  Spaß am Lesen Verlag   hier    und Blablameter  hier

Hurraki ist ein Wörterbuch für leichte Sprache    hier
Viele Menschen reden umständlich. Nicht jeder versteht das.
Die Wörter bei Hurraki soll jeder verstehen können.
Niemand soll ausgegrenzt werden.
Alle haben ein Recht auf Information.
Hurraki ist kostenlos
Hurraki ist für alle.
Jeder darf die Wörter lesen. Jeder kann mitmachen.

Beispiel:
 Adjektiv
Ein Adjektiv ist eine Wortart.
Ein Adjektiv beschreibt wie etwas ist.
     Gleiche Wörter
Eigenschaftswort
Wiewort
    Genaue Erklärung
Ein Adjektiv wird klein geschrieben.
Ein Adjektiv beschreibt wie etwas ist.
Beispiel:
Der Sonnenuntergang ist schön.
Das Wort schön ist das Adjektiv.

Mensch zuerst – Netzwerk People First

Hier people-first

„Wir sind Menschen, die nicht „geistig behindert“ genannt werden wollen. Wir benutzen den Begriff  „Menschen mit Lernschwierigkeiten“. Die People First Bewegung hat in Amerika angefangen. Das war vor 30 Jahren. Inzwischen gibt es People First Gruppen auf der ganzen Welt“.

Eine ständige Benachteiligung aufgrund von angeborenen Einschränkungen ist etwas, womit sich Menschen mit Menschen mit Lernschwierigkeiten Tag für Tag abfinden müssen. Dagegen vorzugehen hat sich der Verein People First zur Aufgabe gemacht. Um alltägliche Situationen besser meistern zu können, hat das Netzwerk die Initiative „Leichte Sprache“ ins Leben gerufen. Bei dieser Initiative wird versucht durchzusetzen, dass Schrift und Sprache in allen Lebenslagen für Menschen mit Lernschwierigkeiten angepasst werden.

„Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache besser verstehen.
Leichte Sprache ist aber besonders wichtig für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Leichte Sprache ist auch gut für alle anderen Menschen.“