Text in Leichter Sprache: Besuch bei der Frauenärztin

Besuch bei der Frauen-Ärztin.
Fragen und Antworten in leichter Sprache
      hier

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Kurzbeschreibung:
Die Broschüre informiert in leichter Sprache über die Funktionen des weiblichen Körpers und über Verhütung, und bereitet Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten angstfrei auf den Besuch bei der Frauenärztin vor. Erscheinungsjahr: 2010, 3. Auflage   http://www.frauengesundheit-wien.at/literatur/broschueren/index.html

Unterschied: Leichte Sprache – Einfache Sprache

Worin besteht der Unterschied zwischen der Einfachen und der Leichten Sprache?  

  • Regeln der Leichten Sprache /Regeln der Einfachen Sprache    skoutz

  • Leichte Sprache auf dem Prüfstand, sprachwissenschaftler in Germersheim untersuchen die Vorteile von vereinfachtem Deutsch für Behinderte, ausländische Mitbürger und Senioren, …Die bei Weitem kürzeste durchschnittliche Lesezeit verbuchte die Leichte Sprache, während die Texte in Einfacher Sprache und das Original praktisch gleichauf lagen. Detaillierte Ergebnisse der großen Studie werden im Frühjahr 2017 veröffentlicht. … uni mainz
  • Taz Artikel Verwendung von leichter Sprache hier
  • Leichte Sprache – Einfache Sprache . Andreas Baumerrt: Diese Literaturrecherche versucht eine Darstellung des Leseprozesses sowie der Leichten Sprache, die Menschen mit Lesestörungen dienen soll. hier
  • Bundeszentrale für Politische Bildung 9-11/2014 Feb 2014 : Leichte und Einfache Sprache (rechts sind die Artikel online lesbar), das Helft kann man auch bestellen   hier
    u.a. Gudrun Kellermann: Leichte und Einfache Sprache – Versuch einer Definition hier
    Sven Nickel: Funktionaler Analphabetismus hier
    Leichte Sprache – Ein Ratgeber    hier beim BMAS
  • Die Begriffe einfache und leichte Sprache haben grundsätzlich die gleiche Bedeutung. Die leichte Sprache geht unserer Meinung nach aber noch einen Schritt weiter.      KoGis Bremen       hier
  • Deutscher Bundestag, Drucksache 17/12724,13. 03. 2013, Antrag Fraktion der SPD  Zugänge schaffen und Teilhabe erleichtern – Die Einfache Sprache in Deutschland fördern  hier
    Ein Indiz für die noch mangelnde Differenzierung ist, dass die Begriffe „Leichte“ und „Einfache Sprache“ häufig synonym verwendet werden.Dabei sind die Texte in vielen Fällen durchaus unterschiedlich. Der Spaß am Lesen Verlag beispielsweise hebt insbesondere folgende Unterschiede hervor: Danach arbeitet die „Einfache Sprache“ (Leseniveau A2/B1) nicht mit Fremdwörtern oder Fachbegriffen und die Schrift ist größer. Von den Anforderungen her liegt sie aber noch über der „Leichten Sprache“ (Leseniveau A1), die mit Bildern, einfachen Worten und sehr kurzen Sätzen arbeitet. Darüber hinaus werden Texte in „Leichter Sprache“ in erster Linie für Personen mit geistiger Behinderung bereitgestellt. Weil beide Angebote mit unterschiedlichen Methoden und Schreibniveaus arbeiten, ist es also wichtig, zwischen „Einfacher“ und „Leichter Sprache“ zu unterscheiden. Die „Einfache Sprache“ ist für Menschen mit Lese- und Schreibschwäche und hierauf ausgerichtete Angebote und die „Leichter Sprache“ ist für Menschen mit Behinderung und damit Angebote, die beispielsweise im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes umgesetzt werden.
  • Aktion Mensch: Unterscheidung Einfache Sprache – Leichte Sprache
Der Begriff Leichte Sprache kommt aus der Behindertenselbsthilfe.
Leichte Sprache wendet sich im Gegensatz zur Einfachen Sprache nur an Menschen,
die fast gar nicht lesen können.
Leichte Sprache besteht aus sehr kurzen Sätzen. Die Satzlänge ist beschränkt auf acht Wörter.
Es gibt kein Passiv, keine Genitive, Konjunktive oder Fremd- und Fachwörter.
Lassen sich schwierige Wörter nicht vermeiden, werden sie – wie auch bei der Einfachen Sprache – erklärt.
Hierfür werden einfache, aktive und anschauliche Wörter verwendet.
Im Text stehen nur die wichtigsten Informationen.
  •   Institut für angewandte PR     hier

Leichte Sprache für alle

„Leichte Sprache für alle“ bedeutet:

Wir orientieren uns

an den Regeln für Leichte Sprache.

Die Regeln sind unsere Richtschnur.

Wir halten uns an die meisten Regeln.

Welche Regeln das sind,

können Sie in den folgenden Texten nachlesen.

Der Unterschied:

Wir nutzen „Leichte Sprache für alle“ für alle Menschen.

Diese Texte sind ein wenig schwieriger

als Texte in Leichter Sprache.

Aber trotzdem kann man sie sehr gut lesen.

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Text in Leichter Sprache: Ostergeschichte

Weg mit den Bandwurmsätzen! Die Ostergeschichte in Leichter Sprache Deutschlandradio Der Text des Radiobeitrags  auf der Internetseite wird auch vorgelesen.
„Kurze Sätze, keine Fremdwörter: Leichte Sprache soll „funktionalen Analphabeten“ das Verständnis von Texten erleichtern. Jetzt hat das „Büro für Leichte Sprache“ in Bremen sich die Ostergeschichte vorgenommen…“

Büro für leichte Sprache, da kann man die Ostergeschichte (auch die Weihnachtsgeschichte)in Leichter Sprache als DVD bestellen hier

Masterarbeit „Leichte Sprache“

Masterarbeit „Leichte Sprache“

Julia Kuhlmann, ehemalige Mitarbeiterin beim Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung  hat ihre Masterarbeit zum Thema „Ein sprachwissenschaftlicher Blick auf das Konzept der ‚leichten Sprache‘“  verfasst. Sie steht zum kostenlosen Download: Pdf-Download

 

Grundwissen Sozialversicherung in Leichter Sprache

Das Arbeitsheft Grundwissen Sozialversicherung in Leichter Sprache für die Sekundarstufe I kann im Förderschulbereich oder zusammen mit dem herkömmlichen Arbeitsheft im inklusiven Unterricht eingesetzt werden. Die Themen sind inhaltlich und gestalterisch so aufbereitet, dass sie auch für Schülerinnen und Schüler mit Lern- oder Sprachschwierigkeiten verständlich sind.  neu hier

zum kostenlosen Bestellen oder als Download

Für wen sind Bücher in einfacher Sprache?

Der ganze Artikel (auch in einfacher Sprache) steht  im Börsenblatt hier

Herr Beekveldt, für wen produzieren Sie eigentlich Bücher in einfacher Sprache?

Unter dieser Überschrift erklärt der Geschäftsführer des Verlags „Spaß am Lesen“ sein Verlagskonzept. und weißt auf das neue Buch hin, das im Oktober erscheinen soll „Tschick“ . ist erschienen hier

„Mit Büchern in Einfacher Sprache können ungeübte Leser ihre ersten „Lesekilometer“ machen.  Das bedeutet: Sie lesen und haben Spaß dabei. Für viele ist das eine neue Erfahrung, die sie unglaublich motiviert. Wenn dieser Schritt geschafft ist, geht das Lesenlernen fast von allein. Denn mit jeder Zeile gewinnen die Leser Sicherheit und Selbstvertrauen. „

Wahlen 2013 – Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V

  • Wählen ist einfach: Die Bundestagswahl    –  Broschüre von der Bundeszentrale Pol. Bildung Wahl in leichter Sprache,  hier
  • In dem Buch „Politik in Deutschland“ gibt auch einfache Texte zum Thema Wahl hier

Die in 50 Tagen stattfindende Bundestagswahl 2013 ist für jeden Wahlberechtigten frei, gleich und geheim. So sieht es das Grundgesetz vor. Klingt in der Theorie gut! Doch wie sieht es in der Praxis für 7,5 Millionen funktionale Analphabeten aus? Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidung und haben einige Herausforderungen zu bewältigen:

·         Umfangreiche Informationen des Wahlzettels müssen eigenständig entschlüsselt werden, eventuell wird ein Kreuz gesetzt, ohne genau zu wissen, ob man das gewählt hat, was man auch wählen wollte.

·         Wählen, ohne zu wissen, was in den Wahlprogrammen zum Ausdruck kommt.

·         Der Tagespresse vor der Wahl politische Informationen entnehmen, die im Hinblick auf die Wahlentscheidung von Bedeutung sind

All dies ist schwer bzw. oft nicht zu bewerkstelligen für Erwachsene, die nicht ausreichend lesen und schreiben können – dies sind mindestens 12 % der 61,8 Millionen Wahlberechtigten. Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. schaltet sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen ab. Die frisch eingetroffenen Antworten stellt er Lehrenden und Lernenden, beispielsweise in Alphabetisierungskursen, als Diskussions- und Lernmaterial zur Verfügung. Unterstützt vom ARD-Wahlexperten und WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn hat der Bundesverband Wahlprüfsteine entwickelt. Jörg Schönenborn beriet den Verband bei der Auswahl der wahlentscheidenden Themen. Zum Stellenwert der Prüfsteine meint er: „Wähler sollten nicht nur nach Köpfen und Parteifarben entscheiden, sondern auch auf die Inhalte schauen. Die Initiative, leicht verständliche Informationen bereitzustellen, kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

  • Die Wahlprüfsteine sind in zwei Themenkomplexe aufgeteilt: Im ersten Themenkomplex geht es um Fragen, die viele Menschen beschäftigen, z.B.: „Was tut Ihre Partei dafür, dass es mir in Zukunft trotz Finanzkrise nicht schlechter geht?“ Die Antworten der Parteien sind leicht verständlich formuliert. Im zweiten Themenkomplex äußern sich die Parteien dazu, was sie nach der Wahl für die Alphabetisierungsarbeit in Deutschland tun wollen.
  • Alle Informationen zu den Fragen an die Parteien, deren Antworten und eine Synopse der jeweiligen Positionen finden Sie hier.

Nachrichten leicht

„Der Deutschlandfunk bietet seit Ende Dezember 2012 unter Mithilfe einer Gruppe Studierender von der FH Köln die Website nachrichtenleicht mit sogenannten leichten Nachrichten, also Meldungen, die in leicht zu verstehendem Deutsch verfasst sind, an. Regelmäßig am Wochenende sollen die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche, untergliedert in die Bereiche Nachrichten, Kultur, Vermischtes und Sport eingestellt werden. Die Texte, die durchweg klar strukturiert und mit kurzen Sätzen daherkommen, lassen sich über Abspielknöpfe auf der Seite auch vorlesen. Schwierige Wörter des jeweiligen Textes werden am Rand gesammelt und von dort zu den Erklärungen am Seitenende verlinkt. …“ gefunden bei lehrerrundmail

  • dvv „Apoll-Zeitung“ hier
  • „klar und deutlich“ vom „Spaß am Lesen Verlag“ bietet das auch, nur muss man da bezahlen.
  • Langsam gesprochene Nachrichten (allerdings nicht in leichter Sprache ) hier
    Auf der Website der Deutschen Welle werden werktäglich besonders langsam gesprochene Nachrichten angeboten. Der vorgelesene Text kann auf der Webseite mitgelesen werden. Dieses Angebot ist sicherlich nicht nur für Deutschlernende interessant. Hier z.B die Nachrichten vom 19.07.2013. Das dazugehörige MP3 ist unterhalb des Nachrichtentextes verlinkt.

Sozialstaat

  • Die Reise durch die Geschichte des deutschen Sozialstaats, vom Jahr 1450 bis in die Gegenwart 2010.
    Der „ZeitenKlicker“ ist  unter www.in-die-zukunft-gedacht.de  Es laufen Bilder  zur Deutschen Sozialgeschichte vorbei, wenn man drauf klickt, erscheinen kurze einfache Texte.      AS
  • Sozialstaat – Was ist das?
    aktualisiert im Juni 2011
    In leicht verständlicher Sprache werden zunächst die Grundlagen eines Sozialstaates erklärt. Wofür werden Steuern und Sozialversicherung gebraucht? Wie ist die Grundsicherung in Deutschland für arbeitslose Menschen geregelt? Anschaulich illustriert werden die Lernenden Schritt für Schritt herangeführt, die Berechnungsgrundlage des Arbeitslosengeldes II zu verstehen. Es folgen praktische Hilfestellungen zum Haushalten mit dem geringen Einkommen und wichtige Informationen zu „Rechten und Pflichten“ von arbeitslosen Menschen.
    Das Arbeitsheft wurde im Rahmen eines EIF-Projektes von KAROLA e.V. (www.karola-hamburg.de) entwickelt. Das Arbeitsheft steht hier zum Download.

bidok ist eine Bibliothek im Internet in leichter Sprache

bidok ist eine Bibliothek im Internet.   hier  in leichter Sprache ,  hier in Schwerer Sprache   
Auf bidok gibt es Texte zum Thema Behinderung und Integration / Inklusion.

Das Wort bidok kommt von:
b = Behinderung
i = Inklusion
dok = Dokumentation

Die Seite stammt aus Österreich, aber es gibt auch viele Texte aus D., man muss nur bei den Rechtshinweisen darauf achten. AS


Hurraki : Wörterbuch in leichter Sprache

Gefunden auf der Seite von Klar und Deutlich – Agentur für einfache Sprache  hier
siehe auch  Spaß am Lesen Verlag   hier    und Blablameter  hier

Hurraki ist ein Wörterbuch für leichte Sprache    hier
Viele Menschen reden umständlich. Nicht jeder versteht das.
Die Wörter bei Hurraki soll jeder verstehen können.
Niemand soll ausgegrenzt werden.
Alle haben ein Recht auf Information.
Hurraki ist kostenlos
Hurraki ist für alle.
Jeder darf die Wörter lesen. Jeder kann mitmachen.

Beispiel:
 Adjektiv
Ein Adjektiv ist eine Wortart.
Ein Adjektiv beschreibt wie etwas ist.
     Gleiche Wörter
Eigenschaftswort
Wiewort
    Genaue Erklärung
Ein Adjektiv wird klein geschrieben.
Ein Adjektiv beschreibt wie etwas ist.
Beispiel:
Der Sonnenuntergang ist schön.
Das Wort schön ist das Adjektiv.

Mensch zuerst – Netzwerk People First

Hier people-first

„Wir sind Menschen, die nicht „geistig behindert“ genannt werden wollen. Wir benutzen den Begriff  „Menschen mit Lernschwierigkeiten“. Die People First Bewegung hat in Amerika angefangen. Das war vor 30 Jahren. Inzwischen gibt es People First Gruppen auf der ganzen Welt“.

Eine ständige Benachteiligung aufgrund von angeborenen Einschränkungen ist etwas, womit sich Menschen mit Menschen mit Lernschwierigkeiten Tag für Tag abfinden müssen. Dagegen vorzugehen hat sich der Verein People First zur Aufgabe gemacht. Um alltägliche Situationen besser meistern zu können, hat das Netzwerk die Initiative „Leichte Sprache“ ins Leben gerufen. Bei dieser Initiative wird versucht durchzusetzen, dass Schrift und Sprache in allen Lebenslagen für Menschen mit Lernschwierigkeiten angepasst werden.

„Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache besser verstehen.
Leichte Sprache ist aber besonders wichtig für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Leichte Sprache ist auch gut für alle anderen Menschen.“