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Lesediagnostik und Leseförderung

www.lesediagnostik.de…. Kein Geheimnis ist auch, dass die Schülerinnen und Schüler mit recht unterschiedlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet des Lesens in die weiterführenden Schulen eintreten. Ebenso gilt es nicht nur in der Leseforschung als belegt, dass für verschiedene Ausprägungsformen von Problemen auch verschiedene Hilfs- und Fördermaßnahmen adäquat sind.  …

Die Alpha-Kurzdiagnostik

Die Alpha-Kurzdiagnostik ist ein einfaches und schnelles Instrument, mit dem die Lese- und Schreibkenntnisse von (potenziellen) Teilnehmenden an Alphabetisierungskursen eingeschätzt werden können. Die Einstufung des individuellen Lernstands ermöglicht einen gezielten Einsatz von Lernmaterialien zu den DVV-Rahmencurricula Lesen und Schreiben und fördert so Lernerfolge.
Die Printausgabe der Alpha-Kurzdiagnostik kann kostenlos bestellt werden. Außerdem steht sie zum Download zur Verfügung. Zum Download (.pdf; ca. 3 MB)

mehr zum Thema Test, Diagnostik, Einstufung

Entwicklung einer Online-Diagnostik für die Alphabetisierung

llka Koppel stellt Ergebnisse einer umfangreichen Design-Based Research-Studie mit funktionalen AnalphabetInnen vor. Die Studie geht der Frage nach, wie eine Online-Diagnostik zur literalen und mathematischen Kompetenzmessung für die Zielgruppe gebrauchstauglich zu gestalten ist.  Verlag Springer hier mehr

otu.lea. online Selbst-Test hier der Test

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Sonderpädagogische Diagnostik

Viele Teilnehmende in Alphabetisierungskursen waren in Sonder-, Förderschulen mit dem Etikett lernbehindert. Sie wurden von der Grundschule aus dorthingeschickt und haben meistens lebenslang unter dem Stigma zu leiden. Die Eltern ( oft sogenannte Bildungsferne)   waren  überfordert. In dem Artikel wird die sonderpädagogische Diagnostik hinterfragt.

Sonderpädagogische Diagnostik: fragwürdig, beschädigend, verzichtbar  bildungsklick

Siehe auch das Buch von Karin Moering „Im Labyrinth der Buchstaben“ hier

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Neues Material zur Diagnostik

Neues Material zur Diagnostik aus Oldenburg Schreib- und Lesekompetenzen bei Erwachsenen können vielfältig erhoben werden. In einer Erstberatung ist es wichtig, dass die Diagnostik mehrere Levels abdeckt, schnell und effizient angewandt werden kann und den Teilnehmer nicht überfordert.
Zu diesem Zweck sind von Nadine Engel im RGZ Oldenburg die Oldenburger Diagnostikbögen anhand der lea.-Kann-Beschreibungen entwickelt worden.

Meldung auf abc-projekt.de:
http://abc-projekt.de/oldenburger-diagnostikboegen/

Neue Diagnostik-Seite auf abc-projekt.de:
http://abc-projekt.de/diagnostik/

Andere Tests etc unter dem Schlagwort Test und  hier

LEO-App

Die neue Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern mit LRS/Legasthenie

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Klinikum der Universität München (LMU), Durchbruch in der Diagnostik von Legastheniehier

kritische Stellungnahme DGLS   Renate Valtin  hier   11 Seiten ,  Was Leseschwachen wirklich hilft, Legasthenie ist keine Krankheit,  Tagesspiegel hier

Übernommen vom Newsletter LegaKids  hier  , Ausführliche Stellungnahme als PDF   4 Seiten,

Stellungnahme der LegaKids-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS) zur soeben veröffentlichten Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung“ der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie.

Die medizinische Diagnose „Legasthenie“ ist irreführend und schadet den Interessen der Kinder

Das Recht auf Förderung darf keinem Kind genommen werden. Dieses Grundrecht auf individuelle Förderung wird durch die Diagnose-Leitlinie massiv infrage gestellt.
„Die in der Leitlinie vorgestellte Diagnostik schadet mehr, als sie hilft. Kinder, die zum Testzeitpunk nicht den Kriterien entsprechen, werden allein gelassen. Wir sollten vielmehr die individuellen Probleme beim Lesen und Rechtschreiben möglichst genau erfassen, um alle betroffenen Kindern angemessen fördern zu können“, so Prof. Renate Valtin von der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS)

Ausgehend von den Diagnosekriterien der Leitlinie, könnte bereits jedes vierte  Kind als „Legastheniker“ diagnostiziert werden. Aus Schülern werden durch die medizinische Diagnose Patienten. Lehrkräfte und Schulen können sich aus der Verantwortung zurückziehen, denn sie sind für eine „Therapie“ erkrankter Kinder nicht zuständig bzw. ausgebildet. Die Unterstützung der Schule wird gleichsam auf den Notenschutz reduziert. Auch werden Kinder mit diagnostizierter „Legasthenie“ oft als „hoffnungslose Fälle“ betrachtet und erst gar nicht aufgefordert, an schulischen Förderungen teilzunehmen.
Eine Diagnose nach den Leitlinien liefert zudem keinerlei Hinweis darauf, in welchen schriftsprachlichen Bereichen eine Förderung sinnvoll oder notwendig wäre.

Eine medizinische Diagnose reduziert das Phänomen Lese- und Rechtschreib– Schwierigkeiten auf eine Krankheit oder Störung innerhalb des Kindes. Die Schwierigkeiten haben jedoch vielfältige Ursachen: Manche Kinder bringen weniger Begabung für den Umgang mit der Schriftsprache mit (ähnlich wie „unmusikalische“ oder „unsportliche“ Kinder). Andere haben Schwierigkeiten bei der Hörverarbeitung, bei der Sprachentwicklung oder beim Sehen. Auch überforderte Lehrkräfte, eine unzureichende Didaktik oder schwierige Familienverhältnisse können eine Rolle spielen. Gemeinsam ist allen Kindern, dass sie kompetente Unterstützung beim Lesen und Schreiben benötigen.

Einen Notenschutz und die Möglichkeit zu einer Förderung bei Lese- oder Rechtschreibschwierigkeiten bekommen nur Kinder, die eine auf einer Momentaufnahme beruhende „medizinische Diagnose“ erhalten. Lese-Rechtschreibprobleme sind aber letztlich graduell unterschiedliche Ausprägung auf einem Kontinuum. Eine diagnostische Aufteilung der Kinder an willkürlich festgesetzten Punkten auf diesem Kontinuum in „normal“ oder „gestört“ ist daher wissenschaftlich nicht haltbar und pädagogisch kontraproduktiv.

Auch das Selbst- und Fremdbild der Kinder wird negativ beeinflusst: Nach einer kurzen Phase der Entlastung „Ich bin nicht dumm, ich habe Legasthenie!“, folgt häufig eine tiefe Resignation, da die Kinder selbst und vielfach auch die Erwachsenen im Umfeld die „Legasthenie“ für eine Krankheit oder Störung halten, die kaum veränderbar ist.
Die Handlungsanweisungen zur Diagnose einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung in der Leitlinie sind außerdem so vage und großzügig gefasst, dass gut einem Viertel aller Kinder und Jugendlichen eine Störung bescheinigt werden kann, sofern sie denn zum Arzt gehen.

Dr. Britta Büchner, Leiterin der LegaKids–Stiftung: „Statt einer zweifelbehafteten medizinischen Klassifizierung  und Stigmatisierung brauchen wir das gemeinsame Engagement von Eltern, Lehrkräften, Schulen und außerschulischen Förderkräften, um Kindern zur Seite zu stehen und einer Verschärfung der schriftsprachlichen Defizite vorzubeugen. Siebeneinhalb Millionen erwachsene ‚funktionale Analphabeten‘ in Deutschland zeigen die Dringlichkeit dieses Anliegens.“

Im Interesse der betroffenen Kinder gilt es im Sinne einer Förderdiagnostik die individuellen Probleme und Ursachen beim Lesen und/oder Rechtschreiben zu erfassen. Im nächsten Schritt muss Kindern, aber auch Eltern und Lehrkräften angemessenes Rüstzeug vermittelt werden, um Kinder zu unterstützen, angemessen Lesen und Schreiben zu erlernen.
Es ist weder wissenschaftlich haltbar noch zielführend, den Kindern eine Störung zu bescheinigen, ihre Schwierigkeiten zu pathologisieren und damit die Ursachen der Schwierigkeiten allein dem Kind aufzubürden.

 

Test / Diagnostik / Einstufung – LRS

Dies ist eine Sammlung, die immer ergänzt wird.

Die Einstufung in verschiedene Niveaus ist immer erforderlich, wenn Kurse einigermaßen homogen sein sollen. Die KursleiterInnen müssen wissen, wo die Probleme liegen, um gemeinsam mit den Kursteilnehmenden die Lernziele festzulegen. Auch wenn man selbst wissen will, wo man steht, kann man einen Test machen.

  • Die Meinungen der Kursteilnehmenden zum Thema Test  in der ABC-Zeitung Nr 39 hier und im
  • otu.lea. online Selbst-Test hier der Test ,   lka Koppel, Entwicklung einer Online-Diagnostik für die Alphabetisierung   hier Information zum Projekt hier
  • leo.-APP: Selbsttest der eigenen Lese- und Schreibkompetenz – jetzt für Apple und Android verfügbar!   hier
  • Kompetenztagebuch OLA   hier
  • Oldenburg Selbsteinschätzungsbögen hier
  • Siegener Lesetest (Stolperwörter)  hier
  • Tintenklex  online hier

Lernerfolge in der Alphabetisierung alpha-fundsachen

Diagnostik  allgemein

Orientierungsrahmen des dvv 2009  hier

Buch:  Lernberatung und Diagnostik, Modelle und Handlungsempfehlungen für Grundbildung und Alphabetisierung
© W. Bertelsmann Verlag 2012, Inhaltsverzeichnis   checklisten

Buch: Förderdiagnostik beim Schriftspracherwerb, Hoffman, Valtin  (Hg.), dgLs Beiträge 6, Berlin 2007

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Leseförderung, – methoden

wird aktualisiert

  • Duden Lesetandem YouTube
  • Lesen üben mit dem Lautlesetandem   vhs-ehrenamtsportal.de

  • Studie: Lernzuwächse, wenn an Ganztags-Grundschulen Lesen gefördert wird Bildungsklick Ganztagsschulen schienen bislang nahezu wirkungslos zu sein, wenn es um Lernerfolge und Lernzuwächse bei fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler geht. Das lässt sich durch kompetenzorientierte Förderprogramme ändern, wie eine Studie der TU Dortmund zeigt
  • Das Lautlesetandem hier youtube  und hier e.video-cdn.net
  • Förderung und Diagnostik von Lesekompetenzen im Primarbereich
    Bund-Länder-Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) 
    bildungsklick

 

ard: Legasthenie / Analphabetismus

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