Fäuste ballen – besser lernen

Neues aus der Hirnforschung

In einer Studie hat Ruth Propper von der Universität in Montclair, USA, Folgendes festgestellt:

Das Ballen der linken Hand hilft beim Abrufen von Information – das Ballen der rechten Hand hilft beim Speichern der Information. (bei Rechtshändern)

Einfache Bewegung können die Gehirnleistung verbessern.Mit der Studie wird die These gestützt, „dass eine vordere linke Hirnregion für das Merken von Wörtern zuständig ist und eine rechte für deren Wiedergabe.
Im Gehirn kreuzen sich die Nervenstränge, so dass Bewegungen der rechten Körperhälfte in der Regel mit der linken Gehirnhälfte verbunden sind und umgekehrt.“

Hamburger Abendblatt 25.4.13

Marion Döbert: Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland

25.3.13    Rückblick auf 30 Jahre Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland und eine Bestandsaufnahme von Marion Döbert (VHS Bielefeld).

„Vor der Dekade ist nach der Dekade? Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland
Bis zu den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts war Analphabetismus bei deutschsprachigen Erwachsenen kein Thema. Es gab ausreichend Arbeitsplätze für ungelernte Arbeiter/innen und genügend Aushilfstätigkeiten, bei denen Lesen und Schreiben nicht oder nur in geringem Maße nötig waren.  …..“  hier mehr

Der Livescribe-Stift – Technik für Legastheniker?

Von David Gerlach | Veröffentlicht am: 30. Januar 2013   in seinem Blog, der ganze Artikel    hier

… Das Prinzip des Livescribe-Stifts ist, dass er Notizen, die man mit ihm aufschreibt, mithilfe einer integrierten Kamera abspeichert und digital verfügbar macht. Außerdem kann er alles, was während des Notierens gesprochen wird, aufnehmen und mit den Notizen verknüpfen. …

Fazit: Die Technologie ist höchst beeindruckend und definitiv schon weit fortgeschritten. Ein (kleines) Manko: Der Stift an sich (um die 200 Euro je nach Speicherplatz) sowie die Notizbücher sind recht teuer. Ich hoffe, dass sich die Kosten bald etwas reduzieren bzw. Schüler und Studenten die Möglichkeit finanzieller Unterstützung für die Anschaffung solcher Technologien bekommen.
Dennoch halte ich den Stift gerade für lese-rechtschreibschwache Menschen, die sich sehr auf Notizen aus Vorträgen oder Vorlesungen stützen müssen, für eine ideale Ergänzung!

EU-Minister : Alphabetisierung für alle

27.11.12
„Im Anschluss an die Konferenz der Ratspräsidentschaft „Alphabetisierung für alle“, die im September in Zypern stattfand, wurden Schlussfolgerungen angenommen, welche die Mitgliedsstaaten auffordern, Lese- und Schreibfertigkeiten zu verbessern und spezielle Beiträge von allen Beteiligten, Organisationen und Behörden als Teil einer umfassenderen Kompetenzstrategie zu bündeln.“

hier

Fach-Buchtipp: Lesen- und Schreibenlernen mit digitalen Medien

Rezension  bei  LRS, Legasthenie und Co

Lesen- und Schreibenlernen mit digitalen Medien
von  E. Brinkmann und R. Valtin (Hg.)  Ein Plädoyer aus verschiedenen Blickwinkeln

Inhalt

  • Digitalisierung in der Schule – die Cyberklasse kommt
  • Lesen und Schreibenlernen mit Hilfe des Computers
  • Literarisches und medienästhetisches Lernen mit intermedialen Lektüren
  • Computernutzung zum entfaltenden Schriftspracherwerb
  • eine App zur Herstellung von Bilder- und Geschichtenbüchern
  • wie Kita-Kinder mit digitalen Medien die Welt und die Sprache erkunden „Das Ypsilon in der Astgabel“
  • eine Abhandlung von Medienprojekten in der Schuleingangsphase
  • „die Grundschrift-App“ als mediengestütztes Schreibenlernen mittels der Touchscreen-Technologie
  • eine multimediale Lyrik-Schreib-Lernstatt
  • Talking Books als Lernmedium für Lernende und Lehrende
  • Computerspielrezensionen als Schreibaufgabe
  • das „Lesecurriculum“ auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg
  • digitale Lesereisen des Österreichischen Buchklubs der Jugend
  • Climix.de als Wissens- und Creativseite für junge Entdecker und Entdeckerinnen
  • und last but not least darf natürlich Legakids mit Lurs, Lega und Steni beim Thema neue Medien nicht fehlen! Highlights aus der Lurs-Welt werden in dem Beitrag „Die Anziehungskraft neuer Medien für den Schriftspracherwerb nutzen“ vorgestellt. So zum Beispiel der Lurs-Minimator, der das Lesen erleichtert und das spannende Lurs-Abenteuerspiel, bei dem die Kinder schreiben, lesen und rechnen üben.

Untergang der deutschen Sprache?

Im neusten Geo-Heft (11./Nov 2012)  steht ein Artikel zum Thema.  Fazit: Alles halb so wild, die Sprache hat sich immer verändert und wird es auch weiterhin tun! Besonders interessant für alle, die in Gebieten unterrichten, in denen Dialekt gesprochen wird. AS

Hier  übernommen von der Geo homepage 

Sprachwandel: Was reden wir denn da?

Deutsch ist nicht nur das, was im Duden steht. Sondern auch das, was Leute einfach so dahinsagen – mit Fehlern, verschluckten Silben und seltsamem Fachjargon, in allen Lautfarben der deutschen Dialekte. Wissenschaftler nutzen diesen Wort-Schatz, um einer alten Streitfrage nachzugehen: Wer oder was bestimmt eigentlich, wohin sich unsere Sprache entwickelt?

Lernstörungen bei Grundschulkindern häufiger als bisher angenommen

„Lernstörungen deutlich häufiger als angenommen.
Studie des Forschungsprojekts RABE mit über 2000 teilnehmenden Kindern liefert neue Erkenntnisse
Eine neue Studie, an der 2195 Grundschulkinder aus mehreren Bundesländern teilgenommen haben, belegt: Bei 13,3 Prozent von ihnen liegt eine Lernstörung vor. Nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation zeigen sie also schlechtere Leistungen als die Norm in mindestens einer der schulischen Grundkompetenzen Lesen, Rechtschreiben und Rechnen, obwohl ihre Intelligenz weit bessere Leistungen erwarten lassen würde. Bisherige Studien gingen demgegenüber davon aus, dass nur knapp zehn Prozent aller Kinder eine Lernstörung aufweisen.   … “  idw/dipf

Kampagne „Lesen und Schreiben – mein Schlüssel zur Welt“

  • In Regionalmagazin von SAT 1, 17.30 LIVE  gibt es einen Beitrag zu der Veranstaltung
    der Kampagne „Meine Schlüssel zur Welt“ am 20.11.2012  in Trier.
  • Kampagne  des    bmbf
  • Strategiepapier  der KMK  hier

 

  • Die „Welt“  vom 20.9.12 bietet ein schönes Schaubild  hier
  • Die „Frankfurter Rundschau“ hat mehrere ausführliche Artikel hier

Finanzierung von Alpha-Kursen durch BA / ARGE

Sammlung von Texten zum Thema

  • Bündnis für Alphabetisierung :
    Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise,
    sagte: „Unzureichende Lese-, Schreib-, Rechen- und Grundbildungskompetenzen können auch ein Grund für Arbeitslosigkeit sein. Die Förderung dieser Qualifikationen kann daher wesentlich zur Integration der betroffenen Menschen in den Arbeitsmarkt beitragen. Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte der Arbeitsagenturen und Jobcenter haben unterschiedliche Instrumente, um die nationale Strategie zu unterstützen. Neben den Angeboten des Bundes, der Länder und der Kommunen können sie dabei auch die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur individuellen Förderung einsetzen.“  www.bmbf.de/press/3412.php
  • Alpha-Forum 77, 2011, S. 26 f,  Handlungsoptionen und – empfehlungen der Bundesagent für Arbeit
    Martin Liedke, Experte für Spezifische Produkte und Programme SG Bll bei der BAG  BA Alpha Forum 77
  • Alpha-Forum 71, 2009, S. 30, Zur Finanzierung von Alphabetisierung und Grundbildung Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit hier
  • Finanzierungsbedingungen und sozialrechtliche Grundlagen der Alphabetisierung/ Grundbildung an den Modellstandorten, Johanna Schneider Abschlusstagung EQUALS, 17. – 18. Juni 2010  Ermessenssache_EQUALS-Abschluss_10_06_18
  • Verein für angewandte Lernforschung und individuell berufliche Förderung e.V.  hier
  • ICHANCE   hier
  • Arbeitsagentur  SGB II – Anlage zur Geschäftsanweisung 19/2009, Freie Förderung nach § 16f SGB II,    Seite 21  hier