www.swr.de „Die Mail, die Sie gerade bekommen haben, können Sie nicht lesen. Der Beipackzettel des Medikaments – Sie wissen nicht, was darinsteht. Die Gutenachtgeschichte für Kinder oder Enkel – muss leider entfallen. Schwer vorstellbar, aber für mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland Alltag. Wir reden über Analphabetismus, wie es dazu kommt, wie der Alltag der funktionalen Analphabeten aussieht und wo man Hilfe findet.“
Kategorie: Alpha in TV Print Film
Gelder für Hilfsangebote gekürzt
www.br.de Analphabetismus in Deutschland: Gelder für Hilfsangebote gekürzt
In Deutschland können mehr als sechs Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Eigentlich gibt es für diese Menschen Hilfsangebote, gefördert vom Bundesbildungsministerium. Doch das hat die Mittel jetzt erheblich gekürzt.
Karliczek: Lesen und Schreiben sind ein Schlüssel zu besserer Gesundheit
Bildungsklick Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert in Arztpraxen über Lese- und Schreibprobleme Erwachsener und ermuntert Betroffene zur Weiterbildung.
Alphabetisierungskurse im Kreis Waldshut
www.suedkurier.de „Im Kreis Waldshut sind 8000 Leute betroffen“: Margot Eisenmeier spricht über ihre Alphabetisierungskurse
Tim-Thilo Fellmer
- Vom Analphabeten zum Kinderbuchautor, Vortrag in der vhs www.insuedthueringen.de
- im Gespräch mit Dieter Kassel mehr hier bei Deutschlandradio
Der Kinderbuchautor Tim-Thilo Fellmer fordert mehr Zeit für den Umgang mit Kindern in den Schulen. Individuelle Betreuung in kleinen Klassen und gute Lehrer mit einer Methodenvielfalt seien das beste Mittel gegen Analphabetismus. - bei Markus Lanz
Lesen lernen ist keine Altersfrage
www.nwzonline.de Alphabetisierung in Oldenburg (Leider nicht kostenfrei)
Mit 55 Jahren hat Ernst Lorenzen in einem Intensivkurs in Oldenburg lesen und schreiben gelernt. Für sein Engagement in der ABC-Selbsthilfegruppe wurde er ausgezeichnet. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.
Leben, ohne lesen zu können
www.noen.at/niederoesterreich 200.000 Erwachsene in NÖ verstehen simple Texte nicht. Matthias und Bernhard mussten ganz ohne Schrift auskommen. Warum sie nicht lesen lernten, und was das im Alltag heißt.
Podcast über Analphabeten
deutschepodcasts.de Sag’s Pauly – der Interview-Podcast · 2021-02-21
Die Folge über Analphabeten,
Legasthenie ist vererbbar
www.prisma.de Planet Wissen: Analphabetismus – Alltag ohne Lesen und Schreiben – Legasthenie ist vererbbar
www.prisma.de/mediathekAnalphabetismus – Alltag ohne Lesen und Schreiben – Analphabetismus – Alltag ohne Lesen und Schreiben
Wie Alphabetisierungskurse wieder mehr Teilnehmer erhalten sollen
www.ak-kurier.de Altenkirchen
Unter dem Motto „Gemeinsam für Grundbildung: Besser Lesen und Schreiben lernen“ machen das Projekt GrubiNetz – Kompetenznetzwerk Grundbildung und Alphabetisierung Rheinland-Pfalz (Region Mittelrhein/Westerwald-Taunus) -, die Kreisvolkshochschule, das Haus Felsenkeller und das Mehrgenerationenhaus (MGH) „Mittendrin“ (beide Altenkirchen) auf die Situation von Menschen auf dem Weg zur Schrift mit verschiedenen Aktionen aufmerksam.
Legasthenie in Ausbildung und Studium
- www.tagesspiegel.de Gehandicapt Da geht was
Etwa fünf von 100 Menschen haben Legasthenie. Kein Grund, deshalb nicht Arzt, Ingenieurin oder IT-Experte zu werden. - die zeit und www.handelsblatt.com Menschen mit Legasthenie haben oft Schwierigkeiten, Texte schnell zu erfassen. Auszubildende können aber zum Beispiel für Prüfungen Hilfestellungen beantragen.
- abendblatt-berlin.de …Ob ein Nachteilsausgleich gewährt wird und wie dieser auszusehen hat, entscheidet in einer Ausbildung die zuständige Kammer.
Film: Wie buchstabiert man Liebe?
wird mal wieder im swr gezeigt https://tvheute.at/swr-programm/sendung/wie-buchstabiert-man-liebe-film_341477995
hier mehr Filme + TV mit und über Analphabeten
Hamburger des Tages
www.ndr.de Der Papa Hans-Joachim lernt mit 64 Jahren Lesen und Schreiben und ist für seine Tochter deswegen der Hamburger des Tages!
Analphabeten leiden unter der Corona-Pandemie besonders
www.hessenschau.de Behörden-Emails, Impftermin buchen – vieles geht in der Coronapandemie nur noch online. Für Menschen, die kaum lesen und schreiben können, ist dieser Alltag besonders schwierig. Halima Bouaich aus Frankfurt erzählt ihre Geschichte.
Zum Internationalen Tag des Buches am 23. April
www.mein-schlüssel-zur-welt.de Carola K.
übersandt von Jürgen Genuneit in Das letzte Buch in Einfacher Sprache-1
Das letzte Buch
Das Kind kam heute spät aus der Schule heim. Wir waren im Museum, sagte es. Wir haben das letzte Buch gesehen. Unwillkürlich blickte ich auf die lange Wand unseres Wohnzimmers, die früher einmal mehrere Regale voller Bücher verdeckt haben, die aber jetzt leer ist und weiß getüncht, damit das neue plastische Fernsehen darauf erscheinen kann. Ja und, sagte ich erschrocken, was war das für ein Buch? Eben ein Buch, sagte das Kind. Es hat einen Deckel und einen Rücken und Seiten, die man umblättern kann. Und was war darin gedruckt, fragte ich. Das kann ich doch nicht wissen, sagte das Kind. Wir durften es nicht anfassen. Es liegt unter Glas. Schade, sagte ich. Aber das Kind war schon weggesprungen, um an den Knöpfen des Fernsehapparates zu drehen. Die große, weiße Wand fing sich an zu beleben, sie zeigte eine Herde von Elefanten, die im Dschungel eine Furt durchquerten. Der trübe Fluss schmatzte, die eingeborenen Treiber schrien. Das Kind hockte auf dem Teppich und sah die riesigen Tiere mit Entzücken an. Was kann da schon drinstehen, murmelte es, in so einem Buch.
Quelle: Kaschnitz, Marie Luise: GesammelteWerke. Bd.3 (Neue Prosa). Frankfurt am Main: Insel 1982, S.11