Ausstellung „Mein Lieblingswort“

Ausstellung im Rouanet-Gymnasium macht auf Problem des Analphabetismus aufmerksam – Bilderwelt aus Buchstaben Märkische Zeitung

Im Grundbildungszentrum der VHS Frankfurt Oder kann die Ausstellung ausgeliehen werden
Ein Ergebnis der Netzwerksarbeit Alpha-Netz ist die Wanderausstellung „Mein Lieblingswort“. Sie besteht aus ca 30 Fotos, in denen die Fotografen und Fotografinnen ihr Lieblingswort von B wie Bücher bis T wie Turnen in Szene gesetzt haben.

 

Frankfurter Buchmesse 2017 LitCam

In der Halle 3.1 ist die LitCam wieder mit einem Ausstellungs- und Veranstaltungsareal dabei.  Die Bühne im Kulturstadion :

 Mittwoch, 16:00-17:00 Uhr: How does reading work? A debate on the impact of digital on reading and learning
Donnerstag, 12.10., 13:30-14:30 Uhr: Integration im Klassenzimmer – die Rolle der Bildungsmedien
Freitag, 13.10. 14:30 – 15:30 Uhr: Fake News und Meinungsfreiheit

Wir freuen uns besonders auf die Veranstaltungen der Alfa Selbsthilfe im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung.

Spiegel online zum Thema Analphabetismus

Mehr als jeder zehnte Berufstätige kann nicht richtig lesen  spiegel online
Zwölf Prozent der Berufstätigen scheitern schon an kurzen Texten. Wie kann man ihnen helfen? Bildungsministerin Wanka setzt auf Kurse am Arbeitsplatz.

Funktionaler AnalphabetMartin schreibt sich nicht länger ab
In einer Welt voller Buchstaben und Wörter versteckte sich Martin jahrelang. Er fühlte sich verloren, weil er nicht lesen konnte. Hier erzählt der Analphabet, wie er einen Ausweg fand. spiegel online

 

Premiere eines neuen ALFA-Telefon-Spots

Weltalphatag 2017
Die Regisseurin Patricia Pätzold hat im Sommer 2017 den Kurzfilm „Mama, Mama“ gedreht und ihr Regiedebüt einem Herzensthema gewidmet: Mit dem von CZAR Film produzierten Kurzfilm will sie auf die seelische Not funktionaler Analphabeten aufmerksam machen und Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Hier die gesamte Veranstaltung ist  im youtube kanal Pressetermin in der Hamburger Zentralbibliothek u.a. mit Teilnehmenden aus den Alpha-Team Hamburg www.buecherhallen.de/zentralbibliothek-blog-alphabetisierung-07092017/

Weltalphatag 2017

Hamburg: Presse-Termin und Filmvortrag zum Auftakt des diesjährigen WAT , 07.09.2017 11:30 Uhr | Zentralbibliothek ,Eintritt frei!
Die Regisseurin und ehemalige Cannes-Jurorin Patricia Pätzold hat im Sommer 2017 einen kurzen Film gedreht, der Betroffene und Menschen aus deren Umfeld dazu aufrufen möchte, Hilfsangebote wahrzunehmen und das Lesen und Schreiben auch im Erwachsenenalter zu erlernen.

Landkarte mit Veranstaltungsübersicht der Aktionen zum Weltalphabetisierungstag 2017
Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. hat mit Unterstützung des BIBB eine Veranstaltungsübersicht zu Aktionen rund um den Weltalphabetisierungstag am 8. September 2017 erstellt. Hier gelangen Sie zu der Landkarte und zur Übersicht im PDF-Format.

iCHANCE veröffentlicht Video-Clip zum Weltalphabetisierungstag 2017
„Lesen ist schön!“ lautet die Message des iCHANCE-Clips, der nun veröffentlicht wurde. Gefilmt mit versteckten Kameras, zeigt der Clip, wie Passanten am Berliner Hauptbahnhof reagieren, wenn sie auf einer Werbetafel statt Werbung plötzlich ein nettes Kompliment lesen. Zum iCHANCE-Clip gelangen Sie hier.

Volkshochschulen und Lese- und Schreibkurse

Alle kennen die Volkshochschule. So gut wie jeder hat schon mal einen Kurs dort belegt. Gemeinsam mit unserer Moderatorin Nadia machen wir eine Reise durch Deutschland. Unser Ziel sind die 16 Landesverbände der Volkshochschulen. In dieser Sendung geht es um Lese- und Schreibkurse ard alpha

ALFA-Forum Nr. 91 (2017)

Die aktuelle Ausgabe ist im neuen Design erschienen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung 2016-2026: Ziele, Pläne und Akteure der Dekade werden vorgestellt. Außerhalb des Schwerpunktthemas bietet die Rubrik „Pädagogik und Methodik“ Anregungen für den Alphabetisierungskurs. Mitglieder erhalten die neue Ausgabe in der kommenden Woche, interessierte Nicht-BVAG-Mitglieder können die Zeitschrift hier bestellen und können etwas mehr über den Inhalt lesen.

Vier Thesen auf Fachtag in Bad Kösen

Naumburger Tageblatt.Fachtag vom Projekt „Blickpunkt alpha

… Kernstück der Veranstaltung waren vier Thesen für die weitere Arbeit: Lernangebote müssen optimiert und erweitert, Strukturen weiterentwickelt werden. Die Professionalisierung muss ausgebaut werden. Die Öffentlichkeitsarbeit sollte kontinuierlich geschehen. „Wir brauchen nicht mehr Projekte, sondern einen Rahmen. – Das Thema sollte Eingang in die Kommunen finden“, so Gisela Winkler weiter. …

 

„Ich dachte, ich sei die einzige“

Ludwigshafen.Wenn Sirikit Schorer über ihre Vergangenheit spricht, dann klingt das so, als gehe es gerade um das Wetter draußen. Unbeschwert, ruhig, irgendwie normal eben. Dass sie aber überhaupt von damals redet, ist alles andere als selbstverständlich. Vielmehr ist es Ausdruck einer Verwandlung, die die 56-jährige Frau in den vergangenen Jahren durchgemacht hat. Von gesteigertem Selbstwertgefühl und mehr Selbstvertrauen. Ja, von einem ganz neuen Lebensgefühl. Sirikit Schorer ist Analphabetin. Oder besser: war es.  … Mannheimer Morgen

Die SALuMa war die erste Selbsthilfegruppe für Analphabeten in Deutschland. Offiziell Gegründet wurde sie 2003. Im September 2014 erfolgte die Vereinsgründung SALuMa e.V. Die Gruppe unterstützt Analphabeten bei Problemen in Beruf und Alltag, vermittelt Kurse und organisiert Aktionen in der Öffentlichkeit. Kontakt: Telefon: 0157/31 46 25 21, E-Mail: saluma.ev@web.de

Kolumne Spaß am Lesen Verlag

Ralpf Bleekveld  Funktionale Analphabeten: Öfter arbeitslos, öfter krank, geringeres Einkommen

… “ In den Niederlanden wurde der Kostenfaktor des funktionalen Analphabetismus wohl untersucht. PricewaterhouseCoopers veröffentlichte am 4. April 2017 eine Studie hierzu: Diese bringt ans Tageslicht, dass der funktionale Analphabetismus die Niederlande jährlich rund 1 Milliarde Euro kostet: Höhere Gesundheitskosten, Beistandsregelungen für Analphabeten ohne Arbeitsplatz, geringe Produktivität der arbeitenden Analphabeten und somit geringere Steuereinnahmen. Wer bezahlt diese Rechnung? Die Regierung, der Steuerzahler, die Arbeitgeber, Krankenversicherungen und vor allem die funktionalen Analphabeten selbst.
Die Studie in den Niederlanden macht deutlich: Funktionale Analphabeten sind öfter arbeitslos und müssen dadurch schneller eine Beistandsregelung in Anspruch nehmen. Haben sie eine Arbeitsstelle, so ist ihr Einkommen und ihre Leistungsfähigkeit oftmals viel geringer, als die der lesenden und schreibenden Kollegen….“

NDR : Was tun gegen funktionalen Analphabetismus?

NDR Info – 29.04.2017 10:50 Uhr Autor/in: Remus, Daniela Wie kann das Ziel, dass jeder lesen und schreiben kann, in der Gesellschaft verankert werden? Diese Frage stellte eine Hörerin NDR Info bei „Wünsch dir deinen NDR“.

Die Redakteurin hat Teilnehmende des Alpha-Teams Hamburg befragt, leider kam nur einer im Beitrag zu Wort. Es hätte aber erwähnt werden können, dass Axel das Lesen und Schreiben an der VHS-Hamburg so gut gelernt hat , dass er vor kurzem den Hauptschulabschluss nachgeholt hat. AS