Berichte zur Bundestagswahl in Leichter Sprache

Die taz hat einen eigenen Bereich zur Bundestagswahl 2017 in Leichter Sprache eingerichtet. Die Texte stehen ebenfalls als Hörfassung bereit. Bislang handelt es sich allerdings nur um „übersetzte“ Kommentare, die gem. der Ausrichtung der taz entsprechend eingefärbt sind. (von grundbildung. org)

Zum Angebot der taz geht es hier.

Zukunft des Lesens

In seinem Beitrag : „Ende des E-Books“  schreibt der Börsenblatt-Blogger : v. Wendt
„…Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie diese Entwicklung weitergeht, wenn der technologische Fortschritt dazu führt, dass wir immer mehr mit Maschinen sprechen und Lesen und Schreiben als Kulturtechniken immer weniger wichtig werden. Wozu sollte ein junger Mensch überhaupt noch lesen lernen, wenn ihm seine Augmented-Reality-Brille jeden Text, den er ansieht, vorlesen kann? Für Analphabeten ist diese Entwicklung sicher eine gute Nachricht, für die Bekämpfung des Analphabetismus eher nicht. Und was wäre das für eine Welt, in der das Lesen nur noch wenigen Privilegierten vorbehalten bliebe wie einst im Mittelalter?“

Uni Hamburg: Menschen mit niedriger Lesekompetenz erreichen

Zur Grundbildung von Erwachsenen gibt es verschiedene Angebote (z.B. Family Literacy, Finanzielle Grundbildung, Deutsch am Arbeitsplatz oder Englisch in leichter Sprache). Um Teilnehmende für diese Angebote zu gewinnen, sind die Kursanbieter darauf angewiesen Verweisstrukturen zwischen Einrichtungen zu etablieren, die potenziell Kontakt zu Personen mit niedrigeren Grundkompetenzen haben. Weitere Infos finden Sie  bei gesis

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Bücher lesen wirkt lebensverlängernd

Die Wissenschaftler vermuten, dass beim Bücherlesen mehr als beim Konsum von Zeitschriften kognitive Prozesse angestoßen werden, die die Entwicklung emotionaler Intelligenz, empathischer Denkweisen und sozialer Wahrnehmung fördern. Dabei ist es schon ausreichend, ein Kapitel, also etwa eine halbe Stunde am Tag in einem Buch zu lesen. www.carstens-stiftung.de

Leseflüssigkeitstraining FILIUS

Regensburger Forscher entwickeln neuartiges Lesetraining für die zweite Jahrgangsstufe. ELIS
… Das neu entwickelte Leseflüssigkeitstraining „FILIUS“ vereint Elemente des wiederholenden Lautlesens mit Elementen des begleitenden Lautlesens: Mit angemessenen und motivierenden Texten trainieren die jungen Leserinnen und Leser in verschiedenen Fächern das schnelle und automatisierte Lesen. Ziel ist es, ausreichend flüssig zu lesen. Untersuchungen zeigen, dass dies Voraussetzung für das Verstehen von Texten ist. mehr lesen

Seminar: Lesestrategien für den Unterricht in Deutsch, Sekundarstufe I

lea gemeinnützige bildungsgesellschaft der GEW Hessen mbH
Lesestrategien sind der Schlüssel zum Textverständnis verschiedener Textsorten. Neben den Fragestellungen an Texte im selbsttätigen Unterricht und der schrittweisen Lesemethode erweist sich das „laute Denken“ vor allem für literarische Texte von Vorteil. Doch auch Sachtexte können damit entschlüsselt werden. Es werden erprobte Methoden vorgestellt, selbst an Textbeispielen ausprobiert und über die Anwendung in der Praxis diskutiert.
06.02.2018, 14:00 Uhr, Rüsselsheim

AKJ-Seminar: Kein Buch mit sieben Siegeln – Lesen können – Literatur verstehen – mit aktuellen Büchern arbeiten

Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Literatur verstehen – mit aktuellen Büchern arbeiten
Wie können nichtlesende Kinder und Jugendliche für das Lesen gewonnen werden? Und wie können junge Leser sich die Welt der Literatur erobern und sie in ihrer Vielfalt, in ihrer Mehrdeutigkeit und in ihrer ästhetischen Gestaltung erleben?
24.11.- 26.11.2017, 14:30 Uhr, Bad Bevensen

Neue Ausgabe der Büchereiperspektiven: Lesen als Chance

Büchereiperspektiven Lesekultur zu etablieren, Möglichkeiten und Anlässe zum Lesen zu bieten, Lesevergnügen zu wecken oder den Zugang zu Literatur zu ermöglichen – das alles liegt im Handlungsbereich von kulturellen Institutionen außerhalb des Schulsystems.
Vieles davon leisten Öffentliche Bibliotheken: Sie bieten Bilderbuchkinos, Lesenächte, Leseprogramme und vieles mehr. Ihre große Stärke liegt unter anderem darin, dezentral Zugang zu Lesemöglichkeiten zu bieten, auch für jene, die sich nicht in Städten mit einer großen Auswahl an kulturellen Institutionen befinden. Und dennoch kann es passieren, dass diese Angebote vor allem bei jenen greifen, die bereits leseaffin sind.  pdf

erwachsenenbildung.at

 

 

 

Niedrigere Lesekompetenz und Arbeitsmarktteilhabe

Die Ergebnisse des Reading-Components-Projekts der Uni-HH zeigen, dass auch unter den wenig kompetent Lesenden fast 50 Prozent erwerbstätig sind (siehe leo.-Studie). Auch bei den Löhnen zeigen sich eher geringe Unterschiede zwischen Personen, die über ausreichende Lesekompetenzen verfügen, und Personen, die große Schwierigkeiten beim Lesen von Sätzen haben. Jedoch unterscheiden sich diese beiden Gruppen stark in den Tätigkeiten, die sie regelmäßig am Arbeitsplatz ausüben.
Die vorangegangenen Newsletter und die Praxishefte stehen auch weiterhin auf dem Blog zur Verfügung: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/rc/