Buchtipp: aschimpa

aschimpa-das geheimnisvolle Wort , Bilderbuch von Catarina Sobral, 14,95€  hier der Buchtrailer

Als ein Wissenschaftler in einem uralten Wörterbuch ein lange vergessenes Wort entdeckt, verbreitet sich die Sensation in Windeseile. Jeder möchte das Wort benutzen, aber wie? Ist „Aschimpa“ ein Substantiv, ein Verb oder vielleicht eine Präposition? Nicht einmal Frau Augusta, die schon 137 Jahre alt ist, kann da so richtig Auskunft geben. Selbst die Forscher sind sich nicht einig, und so wird nun einfach aschimpisch.

Lesebegleitheft

Spaß am Lesen Verlag:
Die wenigsten unserer Leser schaffen es, ein Buch alleine von vorne bis hinten zu lesen – auch nicht, wenn es in Einfacher Sprache geschrieben ist. Deshalb hat unser Verlag zusammen mit der Förderschullehrerin Christina Schwering das Lesebegleitheft entwickelt.
Das Lesebegleitheft bietet viele praktische Hilfen beim Lesen eines Buches. Zum Beispiel das Lese-Lineal, mit dem der Leser in der richtigen Zeile bleibt. Oder das Lese-Protokoll, mit dem der Leser festhält, wann er welches Kapitel gelesen hat.
Mit dem Kauf des Lesebegleitheftes erhalten Sie auch das Recht, alle Tipps, Hilfen und Aufgabenstellungen zu kopieren und im Unterricht zu verwenden.
Bestellen können Sie das Lesebegleitheft per E-Mail direkt bei uns.

Einfache Sprache/ leichte Sprache  hier  Unterschied

Genuneit: Zum Tod von Mankell

Tea-Bag – eine Analphabetin
Aus Anlass des Todes von Henning Mankell am 5.Oktober 2015
Vielen ist Henning Mankell bekannt als Autor von Kriminalromanen mit dem Kommissar Kurt Wallander. Doch Mankell hat auch andere Romane geschrieben. Die meisten haben Bezug zu Afrika, das er als seine zweite Heimat betrachtete. Zu diesen Romanen gehört auch der Roman „Tea-Bag“, der 2001 auf Schwedisch und 2003 erstmals auf Deutsch erschien.

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Leseprogramm

AMIRA – Ein Leseprogramm für Grundschüler in verschiedenen Sprachen –
– damit auch für Eltern  – Stichwort Family-Literacy, z.B. auch für Grundbildung Englisch nutzbar (leichte Texte von native speaker vorgelesen)
– für Erwachsene zum Selbstüben, Mitlesen
Die interaktive  kostenlose Lernplattform „AMIRA“ bietet Texte, Spiele und Hörbücher in sechs verschiedenen Sprachen an. Das Programm richtet sich vor allem an Kinder im Grundschulalter, die Deutsch als Zweitsprache lernen. Mehrsprachigkeit, welche Bestandteil des Alltags vieler Kinder ist, wird auf diese Weise wertgeschätzt und spielerisch verarbeitet. Dieses Angebot ist dennoch ebenfalls geeignet für deutschsprachige Kinder, da hier das Lesen und die Lautwahrnehmung/ -diskrimination geschult werden.  legakids

Lesen allgemein

Notiz eines Schreibers aus dem 8. Jahrundert: Oh glücklicher Leser, wasche deine Hände und fasse so das Buch an, drehe die Blätter sanft, halte die Finger weit ab von den Buchstaben. Der, der nicht weiß zu schreiben, glaubt nicht, dass dies eine Arbeit sei. Oh, wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet.

Konsitorialrat Münchmeyer vor über 100 Jahren: Wo keine Lust zum Lesen ist, rege man sie nicht an. Es ist nicht zu wünschen, dass der Bauer Zeitungen liest. Auch das Verlangen nach guter Lektüre soll, wenigstens unter Landsleuten nicht hervorgerufen werden. Selbst Erbauungsbücher reiche man nur sparsam. Bibel, Gesangbuch, Katechismus, eine Hauspostille, ein Gebetbuch genügen, dazu am ehesten noch ein Missionsblatt.

Aus dem Buch von Daniel Pennac Wie ein Roman.

Wie man sich bettet, so liest man
(oder Die unantastbaren Rechte des Lesers)

  1. Das Recht, nicht zu lesen
  2. Das Recht, Seiten zu überspringen
  3. Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen
  4. Das Recht, noch einmal zu lesen
  5. Das Recht, irgendwas zu lesen
  6. Das Recht, …. den Roman als Leben zu sehen
  7. Das Recht, überall zu lesen
  8. Das Recht herumzuschmökern
  9. Das Recht, laut zu lesen
  10. Das Recht zu schweigen

Bücher in Leichter Sprache Einfach gut

DRadio Wissen  Beitrag 17. August 2015

Jeder soll sagen können, was er denkt. Und jeder soll lesen können, was er will. So wollen es die Vereinten Nationen in der UN-Behindertenrechtskonvention. Die spricht seit Mai 2008 allen Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt das Recht auf Information und Meinungsfreiheit zu. Wesentlicher Bestandteil davon sind Texte in Leichter und Einfacher Sprache.

Das ist das Piktogramm für Leichtes Lesen

  • Verlag Spaß am Lesen, einfachebuecher.de   Bücherliste
  • Passanten-Verlag  Der Sandmann, E.T.A. Hoffmann, Weiße Nächte, F. M. Dostojewski, Der glückliche Prinz und andere Märchen, Oscar Wilde, Moby Dick oder Der Wal, Herman Melville, demn. Hiob, Joseph Roth

Buchtipp: Im Labyrinth der Buchstaben

Im Labyrinth der Buchstaben, Karin Ahmad Moering, Verlag underdog, Hamburg 2015,16.90€

Karin war Kursteilnehmerin in HH. mein schlüssel zur welt

Kati (damaliger Spitzname von Karin Moering) merkt schnell, dass sie nicht so lernen kann wie die anderen Kinder. Die Buchstaben verwirren sich vor ihren Augen, fügen sich nicht zu Wörtern. Das wissbegierige Mädchen wird als lernbehindert abgestempelt und in eine Sonderschule gesteckt. Keiner fördert hier die Kinder. Dafür hagelt es Schläge und Demütigungen. Legasthenie ist im Bildungssystem der 60er Jahre unbekannt. Kati verlässt die Schule, beinahe ohne lesen und schreiben zu können. Allgegenwärtig ist die Scham, dies zu verbergen. Sie zieht nach Berlin und schlägt sich als Hilfsarbeiterin durch. Aber tief in ihrem Inneren weiß sie, dass mehr in ihr steckt.

Hamburger Wochenblatt

 

Gedicht mit vielen Z

für fortgeschrittene Leser:  ZÖCKEN von Alex Dreppec

Es gibt in der Märchen – und Fabelwelt
wohl, weil das besonders den Kindern gefällt,
in großer Zahl Tiere mit menschlichen Zügen.
Warum sich mit dem schon Bekannten begnügen?
Wie andere Maja und Nemo schufen
will ich Fabeltiere ins Leben rufen
und so etwas Neues zum Leben erwecken.
Ich wähle als mein neues Fabeltier: Zecken.
Noch etwas konkreter: Zeckenzicken
sollen das Fabelwelt – Licht erblicken,
also weibliche Zecken, die unerschrocken
gelegentlich mit Zeckenböcken zocken.
Ich gebe den Zecken als Waffe zwei Zacken,
mit denen sie manchmal die Böcke zwacken.

Doch wird es die Böcke nicht etwas bedrücken,
dass beim Zocken Zeckenzicken Zacken zücken?
Werden die Böcke sich nicht vor Schrecken verschlucken
– oder wegen Zacken zückender Zockerzickenzecken zucken?
Oder werden sie einfach die Koffer packen
und flüchten vor den Zockerzeckenzickenzacken?
Wird ihnen die Flucht schließlich auch glücken
vor dem Zockerzeckenzickenzackenzücken?
Werden sie sich wenigstens rechtzeitig ducken
vor lauter Zockerzeckenzickenzackenzückenzucken?
Warum sind überhaupt in dem Text namens „Zöcken“
die Zecken so garstig zu Zeckenböcken?
Sie soll’n sich die Zacken doch sonstwohin stecken,
die zänkischen, zeternden, zotigen, zündelnden,
die Zacken zückenden Zockerzickenzecken.