Rechentest 8.Klasse

Können Sie heute noch mit einem 13-Jährigen aus der achten Klasse in Mathematik mithalten? Wir haben uns die aktuellen Lernstandserhebungen aus Niedersachsen besorgt und wetten dagegen. focus

auf der Seite gibt es auch einen Rechschreib- und allgemeinen Deutsch-Test

Leiden unter Legasthenie und Dyskalkulie

Zu diesem Ergebnis kommt die PuLs-Studie (Psychosoziale Belastungen und Lernschwierigkeiten), Zusammenfassung bei LegaKids Duden Institute für Lerntherapie pdf , bildungsklick  hier Süddeutsche Zeitung hier

  • Laut Schätzungen sind gut fünf Prozent aller Schüler von Legasthenie betroffen, etwa ein Prozent von der Rechenschwäche Dyskalkulie.
  • Eine neue Studie befasst sich damit, inwiefern von einer Lernstörung betroffene Kinder unter weiteren Belastungen wie Mobbing leiden.
  • Ein Experte sagt: „Bisher geht man in Diagnostik und Therapie zu wenig auf die emotionale Situation von Kindern mit Lernstörungen ein.“ Das Vorurteil, Legastheniker seien dumm, halte sich leider noch immer.

Rechenschwäche ist kein Intelligenzmangel, Schwäbische.de     hier,     Zentrum Rechenschwäche

 

Rechnen mit Stimmt’s-Kärtchen

Rechnen im Bereich Finanzielle Grundbildung – CurVe-Stimmt’s-Kärtchen liegen vor
Die von Prof. Dr. Anke Grotlüschen, Universität Hamburg, für das Projekt CurVe entwickelten sogenannten „Stimmt’s-Kärtchen“ stehen nun zum Download bereit. Es handelt sich um ein empirisch erprobtes Instrument zur Diagnose des Rechnens im Bereich Finanzielle Grundbildung, das in der Schuldnerberatung und Grundbildung eingesetzt werden kann.

Weiteres Material zum DownloadMaterialien zu der Handreichung und zu den durchgeführten Lernangeboten stehen hier zum Download bereit:

mehr lesen

Rechnen Apps

Die Plus-und-minus-App von Zahlenzorro : Spielerisch Plus- und Minus-Aufgaben im Zahlenraum von 0 bis 20 trainieren: Denn wer das Plus- und Minus-Rechnen in diesem Zahlenraum sicher beherrscht, hat auch mit großen Zahlenräumen weniger Probleme.   hier bei bildungsklick

Zahlenzorro Einmaleins-App (Version 1.1)  Zur iTunes-Vorschau    Zu Google play

Mit der Blitzrechnen-App das Kopfrechnen trainieren,Ernst Klett Verlag 4,95 €. , App-Stores

Rechnen – gestern und heute

Duden Lerntherpie Newsletter 01/2015:   hier

„Mit diesem Newsletter möchten wir aufzeigen, was es bedeutet rechnen zu lernen und Ihnen anhand von Einblicken in unser lerntherapeutisches Konzept praktische Hinweise geben, wie es auch bei Kindern mit Lernschwierigkeiten gut gelingen kann. Dabei werfen wir auch einen Blick zurück, um der Frage nachzugehen, ob Kinder früher anders oder problemloser das Rechnen gelernt haben und ob sich die Lerninhalte des Mathematikunterrichts damals von den heutigen unterscheiden….“

Rechnen mit youtube und app

Dyskalkulie: neue Forschungen

„Wie gut ein Kind lesen und rechnen kann, hängt auch von seinem Erbgut ab. Eine Gen-Analyse von fast 3000 zwölfjährigen Zwillingen hat gezeigt, dass beide Fähigkeiten teils auf die gleichen Erbgut-Varianten zurückgehen.“

  • Dyskalkulie: Qualen nach Zahlen hier bei idw

„Zwischen drei und sechs Prozent der Schulkinder leiden an einer ausgeprägten Rechenstörung. Und obendrein, auch das konnten LMU-Forscher jetzt zeigen, haben diese Kinder weit häufiger als bislang angenommen mit einer Legasthenie zu kämpfen…“

„Schulische Entwicklungsstörungen treten aber nicht isoliert auf, konnten die LMU-Forscher zeigen. Weit häufiger als bislang angenommen gibt es sogenannte Komorbiditäten. So hatten laut der Studie 57 Prozent der Kinder mit einer Rechenstörung obendrein mit einer Lese- oder Rechtschreibstörung oder gleich mit beiden Ausprägungen der Legasthenie zu kämpfen, …“

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne  und Dr. Kristina Moll
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München

  •  Dyskalkulie ist wenig bekannt   n-tv hier

 

Projekt Finanzielle Grundbildung   www.die-curve.de
Schuldnerberatung als Ausgangspunkt für Grundbildung

 

Legasthenie? Dyskalkulie? Nicht der Kopf der Kinder ist das Problem

Hochinteressantes Interview bei LegaKids  hier

Tests werden kritisch beleuchtet, ebenso dass Legasthenie den Behinderten-Status bekommen soll.
Siehe dazu auch das Buch Band 5 Legasthenie vom dgls  hier

„Unbeirrt von wissenschaftlich fundierten Argumenten wird weiter behauptet, Legasthenie und Dyskalkulie seien eine Störung oder Krankheit. Kinder haben oft Schwierigkeiten mit dem Lesen und Rechnen, ja, aber müssen sie deshalb gleich gestört sein? Grundlage für die irrige „Krankheits-Annahme“ bilden immer die Durchschnittswerte z.B. der Leseleistung wie des sogenannten IQ-Wertes. Letztlich wird dadurch die Willkürlichkeit der Diagnose deutlich – den Kindern wird das nicht gerecht. Förderung ist gefragt, nicht eine weitere Stigmatisierung und Pathologisierung der Kinder.

Interview zu dieser Thematik mit Prof. Wolfram Meyerhöfer von der Universität Paderborn…

Thema Schule –   Nachteilsausgleich – Finanzierung  Auszug:

„Eltern kommen in lerntherapeutische Praxen und fragen, ob sie mit ihrem Kind zum Kinder- und Jugendpsychiater gehen sollen, um eine Legasthenie festzustellen. Hintergrund ist, dass eine fachärztliche Bescheinigung Voraussetzung dafür ist, dem Kind in der Schule einen Nachteilsausgleich zu gewähren.

Das weist darauf hin, dass die Begriffe Rechenschwäche und Legasthenie nicht vorrangig dazu da sind, um die damit verbundenen Lernphänomene zu verstehen, sondern um Fragen der Ressourcenzuweisung zu bearbeiten. Die Institution Schule macht ihre Arbeit nicht und bringt Kindern nicht das Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Nun steht einerseits die Frage, wer die Ressourcen bereitstellen muss, um den Betroffenen zu helfen. Die Krankheitsannahme ist deshalb so durchsetzungsstark, weil die Verursacher der Probleme – also insbesondere die Institution Schule, natürlich auch Universitäten usw. – gleichzeitig den Expertenstatus innehaben. Es lässt sich sehr schön beobachten, wie sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld zu schieben. Der Professor sagt: Die Lehrer machen´s falsch. Die Lehrer sagen: Die Uni hat´s uns nicht beigebracht und wir haben zu wenig Förderstunden. Die Schulverwaltung sagt: Wenn wir euch mehr Förderstunden geben, dann macht ihr sowieso nur das, was ihr auch im Unterricht macht und was schon dort nicht klappt uswusf. In dieser Gemengelage ist es natürlich entlastend, wenn die Medizin eine Sichtweise zur Verfügung stellt, nach der das Problem im Endeffekt dann doch im Kopf der Schülerin liegt. …..“