Suchergebnisse für: genuneit

Genuneit „Hexen – Sie können nicht lesen, schreiben, rechnen, aber fliegen“.

GenuneitHexen    „…In der Tat galt die Beschäftigung von Frauen mit der Mathematik bis ins 19. Jahrhundert als unweiblich. ….   Viele Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden, konnten nicht rechnen, weil sie es nicht gelernt hatten. Aber viele dieser Frauen konnten auch nicht lesen und schreiben. Eine von ihnen war Katharina Kepler, die Mutter des berühmten Astronomen Johann Kepler. “

 

Genuneit: Boxen und Analphabetismus

Jürgen Genuneit : j.genuneit@ t-online.de  www.alpha-genuneit.de   hier     Boxen und Analphabetismus

Boxen ist besonders in den USA eine Sportart, die sowohl schwarzen als auch weißen Unterprivilegierten die meist zweifelhafte Chance bietet, ihrem Elend zu entfliehen. Deshalb gibt es unter ihnen auch in Spitzenpositionen mehrere Analphabeten. Beispiele dafür sind als schwarze Boxer Muhammad Ali und Sonny Liston, deren Begegnungen im Ring ihre jeweiligen Karrieren entscheidend prägten

Sonny Liston und Muhammad Ali machten beide als Boxer – trotz ihres Analphabetismus – Karriere.

Genuneit: Analphabeten revoltieren – Shakespeare

Jürgen Genuneit www.alpha-genuneit.de

Analphabeten revoltieren gegen die Schrift. Ein Beitrag zum 400. Todestag von William Shakespeare Analphabeten revoltieren

Im Spätmittelalter durchdringt die Schriftlichkeit in Europa immer stärker den Alltag. So kommt es in England  Mitte des 15. Jahrhunderts zu einer Revolte gegen die zunehmende Verschriftlichung, die William Shakespeare in seinem Drama „König Heinrich VI“ schildert (Teil 2, Aufzug 4, Szene 2).

Genuneit: Zum Tod von Mankell

Tea-Bag – eine Analphabetin
Aus Anlass des Todes von Henning Mankell am 5.Oktober 2015
Vielen ist Henning Mankell bekannt als Autor von Kriminalromanen mit dem Kommissar Kurt Wallander. Doch Mankell hat auch andere Romane geschrieben. Die meisten haben Bezug zu Afrika, das er als seine zweite Heimat betrachtete. Zu diesen Romanen gehört auch der Roman „Tea-Bag“, der 2001 auf Schwedisch und 2003 erstmals auf Deutsch erschien.

mehr lesen

Genuneit: Sind Analphabeten potentielle Mörder?

Ruth Rendell starb am 2. Mai 2015 im Alter von 85 Jahren. Aus Anlass ihres Todes folgt hier eine Rezension des Romans, die Jürgen Genuneit für den Alfa-Rundbrief Nr. 20, Sommer 1992 (S. 32) verfasst hat:Ruth Rendell (2)05052015

1977 veröffentlichte die britische Bestseller-Autorin Ruth Rendell ihren Kriminalroman „A Judgement in Stone“, der 1982 unter dem Titel „Urteil in Stein“ in deutscher Übersetzung erschien. In diesem Krimi schildert sie, wie eine Analphabetin zur Mörderin wird.
Der Krimi wurde zweimal verfilmt:
1985: Blutiger Engel (Regie: Ousama Rawi)
1995: Biester (Regie: Claude Chabrol)
2002 sendete der rbb eine deutsche Hörspielfassung unter dem Titel „Blutschrift“, die 2004 als DVD erschien.

„Sind Analphabeten potentielle Mörder?
‘Eunice Parchman tötete die Familie Coverdale, weil sie nicht lesen und schreiben konnte.‘ Mit diesen dürren Worten beginnt Ruth Rendells spannender Krimi ‚Urteil in Stein‘, in dem eine Analphabetin zur Mörderin wird.

Genuneit: Dick und Doof

Dick und Doof als Analphabeten an der Universität  – Aus Anlass des 50. Todestages von Stan Laurel am 23. Februar 2015

Es handelt sich um den 1940 gedrehten Film „In Oxford“ (A Chump At Oxford), der 1950 in deutscher Version in die Kinos kam und dort zeitweise auch unter dem Titel „Wissen ist Macht“ oder „Dick und Doof als Studenten“ lief.
Hier der Text  Dick und Doof

Dick und Doof in: Wissen ist Macht   hier zum Film auch Youtube

Genuneit: Siegfried Lenz „Der Leseteufel“

Zu Siegfried Lenz „Der Leseteufel“ aus Anlass seines Todes am 7. Oktober 2014

Siegfried Lenz hat viele Romane und Erzählungen geschrieben, die alle sehr lesenswert sind. Zu einer seiner schönsten Geschichten gehört jedoch „Der Leseteufel“ aus dem Erzählband „So zärtlich war Suleyken“ – ein absolutes Muss für alle, die sich mit dem Lesen beschäftigen.Lenz Lesen macht stark

Genuneit: Analphabeten im Ersten Weltkrieg

Jürgen Genuneit

Buchstaben bringen den Tod – Analphabeten im Ersten Weltkrieg

Am 1. August vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Es war der erste industriell geführte Krieg mit einer Fülle technischer Neuerungen in der Tötungsmaschinerie. Analphabeten waren weder in der Lage, diese zu bedienen noch sich vor ihr zu schützen. Dennoch mussten viele Hunderttausende von ihnen an diesem Krieg teilnehmen – als Kanonenfutter, ohne zu wissen warum und wofür. …  Buchstaben bringen den Tod

Genuneit: Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Lesen und Schreiben

Weder Jim Knopf noch die Wilde 13 können richtig lesen.

Jim Knopf ist nie zur Schule gegangen und will auch später nicht lesen
lernen, da er fälschlich glaubt, man müsse als Lokomotivführer nicht
lesen können. Erst als er LiSi heiratet und Prinz wird, will er lesen
lernen. LiSi hat bereits als Baby lesen gelernt und macht sich
zeitweise über Jim Knopfs Analphabetismus lustig.
Auch die Wilde 13 kann nicht lesen (und auch nicht richtig
zählen). Jeder kennt nur einen Buchstaben und das macht
das Schreiben schwierig, wenn nicht unmöglich.
Es lohnt sich, die beiden Bände von Jim Knopf
unter diesem Gesichtspunkt noch einmal (zumindest quer) zu lesen.
Zum Lesen- und Schreibenlernen in der Kinderliteratur bieten
Annerose und Jürgen Genuneit  zwei Vorträge an:
www.alpha-genuneit.de

  •  Heidi und Peter auf dem Weg zur Schrift,  Lesen- und Schreibenlernen
    in Johanna Spyris Heidi-Romanen
  • Pippi Langstrumpf – Eine glückliche Analphabetin?
Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Lesen und Schreiben von Jürgen Genuneit
gekürzter Vortrag (S.85)  in DGLS  Lesen ist Verstehen – Schriften auf dem Weg zu Kindern. Das Buch gibt es als Download hier
  • Asterix und Kleopatra“ Hieroglyphen sind zwar Bilder, aber damit kann man auch Probleme bekommen
Siehe auch  Bücher von und mit Analphabeten, bzw Menschen mit Lese- und Schreibproblemen   hier